15. August 2021: Kabul ist von den Taliban eingenommen worden. Während die US-Truppen Hals über Kopf abziehen, versuchen hunderte Einheimische und noch übrig gebliebene Mitarbeiter*innen internationaler Hilfsorganisationen, in der französischen Botschaft Zuflucht zu finden, der letzten noch nicht evakuierten und geschlossenen westlichen Vertretung. Während Botschafter David Martinon (Nicolas Bridet) und einige weitere hochrangige Diplomaten bereits dort eingetroffen sind, hoffen die Franzosen, die noch vor Ort sind, gemeinsam mit möglichst vielen asylsuchenden Afghanen irgendwie den Flughafen der Stadt erreichen zu können. Kommandant Mohamed Bida (Roschdy Zem), der Sicherheitschef der Botschaft, nimmt die Verhandlungen mit den Taliban auf, die die Botschaft bereits umstellt haben. Bida plant, einen Buskonvoi zu organisieren. Die junge Eva (Lyna Khoudri), eine französisch-afghanische Entwicklungshelferin, die fließend Dari-Persisch spricht, hilft ihm dabei als Übersetzerin. Unter vielen anderen hoffen auch die amerikanische Journalistin Kate (Sidse Babett Knudsen) und Evas Mutter Amina (Fatima Adoum), dass Bida und Eva Erfolg haben.
Der Film basiert auf dem Sachbuch „13 jours, 13 nuits dans l'enfer de Kaboul“ (dt.: „13 Tage, 13 Nächte in der Hölle von Kabul“) des realen Mohamed Bida, erschienen im Jahr 2022.
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