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beco
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2,5
Veröffentlicht am 12. September 2026
Ein engagierter, politischer Film, der ein düsteres Bild der deutschen Strafverfolgung zeichnet, wie realistisch dieses Bild ist, sei dahingestellt, als Warnung hat er wohl seine Berechtigung. Mich hat der Film trotzdem nicht wirklich überzeugt, zu plakativ wird die Botschaft transportiert, zu unglaubwürdig sind die Reaktionen der Verurteilten und zu fragwürdig die angedeutete Lösung der Probleme. zwiespältig
Ein Unfall. Und lauter Zufälle. Kein wirklicher Fall für den Staatsschutz. Wirklich? Staatsanwältin Seyo Kim (Chen Emilie Yan) ist mit ihrem Fahrrad unterwegs. Als sie durch einen dunklen Tunnel fährt, wird sie von einem anderen radler geschnitten. Sie stürzt, und kurz danach wird ein Brandsatz von der Brücke geworfen. Die Frau wird verletzt. Ein Anschlag? Ein rassistischer Anschlag? Vieles spricht dafür. Dennoch: Täter unbekannt, Motiv auch. Offiziell jedenfalls. Die Ermittlungen sind sehr schleppend. Eigentlich darf sie nicht eingreifen, aber Seyo beginnt selbst zu recherchieren. Dabei stößt sie nicht nur auf mögliche Täter, sondern auch auf eine ganze Anschlagsserie - mit derselben Tätergruppe?
Wie frei ermitteln deutsche Behörden? Wie sehr sind Ermittlungsbehörden bereits schon von rechtsextremen Kreisen vereinnahmt? Wie sehr nehmen sie Einfluss? Diese Fragen stellt der Thriller "Staatsschutz" von Faraz Shariat. Er bleibt voll und ganz bei der Perspektive der jungen Staatsanwältin. Die Frage, ob es irgendwie rechtmäßig ist, dass sie Gesetze bricht, um ihren eigenen Fall lösen zu können, die muss sich der Zuschauer stellen. Zu sehen ist aber auch, wie Behörden versagen, wie Akteure wegsehen, wegschieben, leugnen. Seyo sucht Opfer anderer Verbrechen auf, überredet sie, vor Gericht auszusagen. Natürlich hat der Film eine Botschaft - die, sich gegen rechtsextreme Tendenzen zu stellen, dass es möglich ist, sich durchzusetzen, dass es aber auch schwer ist, bestimmte Gruppen auseinander zu nehmen. Angesichts tatsächlicher Fälle, die verschleppt werden, nicht weiterermittelt werden, angesichts von verschleppten Verfahren und Diskussionen, wirft der Film, ohne es speziell zu thematisieren, die Frage auf, ob in Deutschland nicht schon viel mehr im Argen liegen könnte, als wir meinen. "Staatsschutz" ist spannend, fesselnd, aber auch sehr niederschmetternd und nachdenklich machend. Vielleicht ist deshalb die Schlusssequenz des Films sehr außergewöhnlich, sie ist aber auch stark, sie ist eine regelrechte Ansage.
Eine schnelle Antwort auf den Film Citizen Vigilante, in dem ein Mann Selbstjustiz gegen den kaputten Rechtsstaat und die unbestraften migrantischen Täter übt. Leider ist "Staatsshutz" vollgepackt mit Propaganda und Hass auf alles was im allgemeinen als "rechts§ eingeordnet wird. Klischeehaft wird versucht den roten Faden Namens "Rechtsextremismus" beizubehalten ohne die eigentliche Gefahr zu erkennen. Schade eigentlich, die Schauspieler machen nur ihren Job. Mehr nicht.
Der unnötigste Film der je gemacht wurde. Eine Mischung aus Lügen und sozialistisch-kommunistischer Propaganda, die sogar Joseph Goebbels vor bei erblassen lässt. Jeder intelligente Mensch wird von so gut wie jeder Szene frustriert da die Realität genau das Gegenteil wiederspiegelt in der wir leben und dann wie noch geschrieben, im Trailer "der Film den Deutschland jetzt braucht" NEIN.
ch fand Staatsschutz sehr spannend und gleichzeitig erschreckend, weil der Film zeigt, wie rechte Gewalt durch staatliche Strukturen verharmlost werden kann. Besonders gut fand ich, dass er dabei sehr direkt ist und seine Wut nicht versteckt. Auch wenn manches bewusst überspitzt ist, hat mich der Film gerade dadurch sehr mitgenommen und zum Nachdenken gebracht.
Ein wirklich toller Film. Ich beschäftige mich viel mit Kriminalfällen und dieser Film zeigt sehr gut, wie Opfer, die nicht mitteleuropäischisch gelesen werden, in Deutschland behandelt werden. Sowohl in ihrem Privatleben als auch im Gerichtsverfahren wird die Hauptrolle diskriminiert. Nur weil sie und ihre Anwältin hart für Gerechtigkeit kämpfen, kann sie am Ende einen kleinen Sieh erleben. Besonders gefällt mir auch, dass aufgezeigt, wie wenig man gegen Polizeigewalt tun kann. Das spiegelt die Statistiken im echten Leben gut wieder. Ich wünschte, dass dieser Film an allen weiterführenden Schulen gezeigt wird.
Ich fand den Film sehr sehenswert, erschrecken und machte mich auch wütend. In manchen Szenen etwas überspitzt aber er ruettelt auf und regt zum Nachdenken an.
Staatsschutz ist ein Hammer von Film, packende, düstere Polit-Thriller-Handlung in einer deutschen Beton-Mittelstadt: ausgesuchter Deutschtristessehorror, der wunderbar mit den grau-korrekten Funktionsträgern und Bürokraten auf der Gegenseite harmoniert.
Es ist ein Film, der alles andere als realistisch sein will. Realistisch ist hier nur die beklemmende Ausweglosigkeit, die rassistisch Diskriminierte empfinden müssen, wenn sie routiniert der Paranoia beschuldigt werden, statt Recht oder auch nur Schutz zu erfahren.
Ansonsten ist es eine Ermächtigungsfanatasie, ein Rachetraum, der ebenso mich ein klein wenig an Tarantino denken ließ, aber nur ganz leicht und ganz kurz.
Einfach ein geil erzählter Film über eine Frau, die sich nicht kleinkriegen lassen noch aus ihrem Land vertreiben lassen will. Dafür findet der Regisseur gelungene Bilder und ein aufregendes Tempo.
Die Filmstarts-Kritik zu diesem Film ist voll daneben, extrem von oben herab und ohne jegliches Verständnis für die Thematiken. Übrigens auch für Sie: Die Staatsanwältin ist Deutsche. Keine Bindestriche.