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ToKn
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2,0
Veröffentlicht am 3. August 2025
Erste Stunde ziemlich langatmig, um nicht zu sagen langweilig, weil: überhaupt nichts Neues in dem schon x-mal dagewesenen Plot. Zweite Stunde wird es besser, weil ein wenig mehr Drama, aber auch das, schon x-mal dagewesen. Schauspiel- solide Ensembleleistung, aber auch das reicht nicht! Womit kann der Film punkten? Mit Oxford, ganz klar mit Oxford, aber da sollte man dann doch lieber hinfahren.
Es kommt nicht vor, dass ein Film im Laufe der Handlung eine völlige Wende hinlegt, was die Stimmung angeht. In diesem Fall beginnt der Film sehr durchschnittlich, fast ist man schon enttäuscht. Dann aber macht die Story eine 180-Grad-Drehung, und plötzlich wird daraus ein berührender, packender Film. Das ist „My Oxford Year“ auf Netflix, und der Filmtitel klingt geradezu lapidar, was zu zum ersten Drittel passt.
Anna De La Vega (Sofia Carson) kommt aus New York. Sie wollte schon mal englische Literatur studieren – in Oxford. Nun ist sie dort angekommen. Wäre nur der Dozent nicht. Der junge Poesie-Dozent Jamie Davenport (Corey Mylchreest) macht auf locker, aber er ist auch sehr von sich eingenommen – und Anna und er kennen sich schon. Sie hatten einen eher unangenehmen Zusammenstoß. Doch aus Abneigung wird bald Zuneigung – und mehr. Die beiden beginnen eine Beziehung, allerdings ist bald klar, dass Jamie Geheimnisse hat, die lebensprägend sind. Als das Geheimnis ans Licht kommt, ändert das alles.
Bis dahin ist „My Oxford Year“ eine ziemlich belanglose Beziehungskomödie. Und man fragt sich, warum es überhaupt gar kein Thema ist, dass ein Dozent etwas mit einer Studentin anfängt (auch wenn der Dozent vermutlich gar nicht viel älter als als die Dozentin). Doch dann, mit der Storywende, bekommt der Film auf einmal Tiefgang, wird zu einem spannenden Drama. Die Uni spielt quasi keine Rolle mehr. Und Anna muss sich nun Gedanken machen, wie es mit der Liebe weitergehen soll und wie sie Jamie bei allem unterstützen soll. Damit ist „My Oxford Year“ durchaus der bislang überraschendste Netflix-Film des Jahres.
Klar ist das eine Story, die man schon X-Mal gesehen hat, aber ich kenne alle Filme und liebe solche Filme. Super! Hat mich emotional richtig mitgerissen.
Verstehe schlechte Kritik nicht, ist mal was anderes mit dem Oxford-Setting.