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Emanuel Niedermayer
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5,0
Veröffentlicht am 2. März 2026
Der Trqiler sagte mir zwar noch nicht ganz zu (ich dachte anfangs das wird der schwächste Pixar Film ever), ich gab dem Film aber eine Chance - zum Glück! Der Film arbeitete sich bei mir nach und nach immer höher, und wurde schließlich zu meinem absoluten Lieblongs Pixar Film! Wow der hat mich vom Kinositz gerissen! Den werde ich mir nävhste Woche gleich nochmal ansehen, ich freue mich schon!
Mabel hat von ihrer Oma gelernt, dass man die Natur schützen und ehren soll. Blöd nur, dass Bürgermeister Jerry genau auf ihrer Lieblingslichtung eine Autobahn bauen will. Also erklärt Mabel der Zivilisation kurzerhand den Krieg und schlüpft per Technikspielerei in einen mechanischen Biber, um die Tierwelt gegen den Menschen zu mobilisieren.
Hoppers geht ca. 100 Minuten und ist ab 6 Jahren freigegeben. Pixars neuester Streich will uns Naturschutz näherbringen, leider nicht elegant oder clever, sondern eher wie ein Aktivist mit Megafon direkt ins Trommelfell. Die Moral wird hier nicht vermittelt, sondern eingehämmert, bis man freiwillig ne Kröte knutscht, damit es endlich aufhört. Trotzdem funktioniert der Film über weite Strecken, die Tiere sind knuffig, die Nebenfiguren machen Spaß und irgendwas passiert immer. Die meisten Gags kennt man zwar aus den Trailern, aber ein paar Schmunzler bleiben übrig. Gerade die Nebenfiguren retten den Film immer wieder vor dem Moralinfarkt. Das große Problem bleibt Mabel selbst. Selten hat eine Hauptfigur so konsequent gegen den eigenen Film gearbeitet. Selbst die Tiere finden sie anstrengend und das sagt eigentlich schon alles. Sie kennt genau zwei Zustände, traurig in Erinnerungen an Omi versinken oder im Super-Sayajin-Protestmodus allen maximal auf den Sack gehen. Die Idee mit dem Biber-Avatar ist dagegen tatsächlich charmant umgesetzt. Da steckt Kreativität drin, auch wenn man sich gewünscht hätte, dass das Ganze echte Konsequenzen bekommt. Das Finale liefert das übliche Paket aus Zusammenhalt und großen Gefühlen. Unterm Strich bleibt ein Film wo Story, Nebenfiguren und Humor ordentlich funktionieren, aber die Moralkeule fast so sehr nervt wie Mabel selbst.
7/10 Punkten. Mabels größtes Problem ist nicht der Bürgermeister, sondern ihr Weltbild: Menschen böse, Tiere gut, Natur heilig und fertig ist der Denkprozess. Hauptsache protestieren und allen auf den Nerv gehen, statt einmal zwei Schritte weiterzudenken, aber mit 19 hat sie ja noch Zeit, von Radikal-Öko auf gesunden Menschenverstand umzuschalten.
Der beste Pixar Film seit Jahren!! Witzige und Emotionale Momente waren super. Die Anfangssequence fand ich super, den ersten Teil okay und den zweiten Teil des Films Mega!