The Prosecutor
Durchschnitts-Wertung
3,4
15 Wertungen

2 User-Kritiken

5
0 Kritik
4
0 Kritik
3
0 Kritik
2
2 Kritiken
1
0 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

169 Follower 581 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 14. Juni 2025
Donnie Yen kann alles: Hauptrolle und Regie beim Dreh und im Film ist er der Meister der Gerichtssäle und des Straßenkampfes. Der Film vermischt einen sehr umständlichen Gerichtsplot mit hundert Namen und fügt alle paar Minuten krasse Actionsequenzen rein. Damit könnte man gleich zwei Zielgruppen verprellen: wer dies schaut wegen der Action, wird von den endlosen Gerichtspassagen gelangweilt. Wer auf den Gerichtspart steht, wird durch die rabiaten Actionmomente und Schlägereien unsanft raus gerissen. Am Ende rechtfertigt das nicht die lange Lauflänge, allerdings stimmen die teils ultrabrutalen Actionpassagen den Zuschauer milde.

Fazit: Ermüdender Gerichtsfilm mit krassen Actionunterbrechungen und Donnie Yen in einer absurd übersteigerten Over the Top Rolle!
Lemmiblog
Lemmiblog

2 Follower 107 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 11. November 2025
ACTION TOP, GERICHTSSAAL FLOP

Fok hat genug vom Polizeidienst und will das Verbrechen nun als Staatsanwalt bekämpfen. Gleich in seinem ersten Fall, bei dem ein junger Mann wegen Drogenhandels zu 27 Jahren verurteilt wird, legt er sich mit so ziemlich jedem im Raum an. Denn Fok ist überzeugt, die Verteidigung hat getrickst, die Drahtzieher laufen frei herum und er allein hat den Durchblick.

The Prosecutor geht ca. 100 Minuten, ist ab 16 freigegeben und zeigt Donnie Yen in einer Doppelrolle. Na gut, eigentlich nicht offiziell, aber so wirkt’s, einmal als Anwalt mit Perücke, der allen die Leviten liest und einmal als Donnie Yen, der lieber Leute verprügelt, statt Paragrafen zu zitieren. Die Martial-Arts-Szenen sind wie gewohnt top, hart, sauber gefilmt, kein Gewackel, kein Schnittmassaker.
Dummerweise ist alles dazwischen ein Albtraum in Maßanzug, das Drehbuch ergibt so wenig Sinn wie ein Kochrezept ohne Zutaten und die Logik wird behandelt wie ein ungebetener Zeuge. Yen als Staatsanwalt ist ungefähr so glaubwürdig wie Vin Diesel als Kinderarzt und selbst der Richter merkt an das hier keiner seinen eigentlich Job macht denn er tun soll.
Dafür funktioniert die Action, die ist spitze inszeniert, auch wenn man meinen könnte sie schlagen mit Schaumstoffknüppeln auf Yen ein, schließlich hat er nicht mal nen blauen Fleck zum Schluss.
Die Bösewichte? Eine wandelnde Karaoke-Version von Der Pate, inklusive heiserem Flüstern und Jogginganzügen aus der Hölle. Und weil das wohl nicht reichte, gibt’s Dialoge, die selbst beim Vorlesen Rückenschmerzen verursachen.
Unterm Strich bleibt ein Werk das nur zur Hälfte funktioniert. Yen sieht so glattgezogen und schlecht gefärbt aus, das man meint er ist ein Instamodel. Die Handlung ist völlig Banane, die Rollen sowie die Dialoge ergeben keinen Sinn und wirklich nur die Action macht Spaß.

5/10 Punkten.
„Wir sind das innere Leuchten, auf das sich die Gesellschaft verlassen muss.“ Hier wird geschwollener gelabert als bei jedem Poeten mit Herzschmerz.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?