„The Bachelor“, oder „The Honeypot“ wie es in „The Wrong Paris“ heißt, ja, das ist schon oberstes Kulturgut, und ja, das ist natürlich Blödsinn, aber wiedermal bestes Beispiel dafür, dass jeglicher Ideenschrott aus Amerika, in Europa genau so viel Nährboden findet wie in Übersee. Hier wird eine Handlung um die Show herum in einen Spielfilm gepresst, der aber ziemlich schnell die Luft ausgeht, weil…, ja warum eigentlich? Das Kunststudium in Paris ist im Großteil des Films letztendlich dann doch nicht sooo wichtig, und wenn man sich verliebt, dann kann man schon mal in so einer (eigentlich) frauenfeindlichen Dating-Show mitmachen. Der Film widerspricht sich in vielen Sachen selbst, aber genauso kennen wir das ja aus den realen Shows, wo man permanent versucht, der unübersehbaren Oberflächlichkeit der Teilnehmer zu widersprechen.
Subjektiv muss man allerdings sagen, entspricht der Film dem Klischee, alles ist so wie es sein muss.
Dem Schauspielensemble kann man nichts vorwerfen, alles solide, mit Frances Fisher als Grandma Birdie ist sogar ein ziemlich bekanntes Gesicht dabei, ansonsten punktet der Film mit ganz ordentlichen Außenaufnahmen, Musik passt auch, und damit ist die genrebezogene Fangemeinschaft ja auch rundherum zufrieden.