1750: Eine Gruppe Nonnen lebt innerhalb der eigentlich so sicher und ruhig erscheinenden Mauern eines katholischen Klosters in der spanischen Provinz. Doch dann verfällt die Oberin Schwester Águeda (Ana Álvarez) während einer Messe plötzlich in eine religiöse Ekstase. Die Frau weint unablässig blutige Tränen und gewinnt damit große Aufmerksamkeit bei den Gläubigen der Gegend, die schnell von einem Wunder sprechen. Inspiriert von Águeda treffen zwei junge Novizinnen ein, um sich in ihren und den Dienst Gottes zu stellen. Es dauert nicht lange, da wirbeln die Neuankömmlinge den klösterlichen Alltag mächtig auf. Während Lucía (María Mercado) ganz und gar Águeda verfallen ist, beäugt Ana María (Nahia Bergasa) deren Treiben ungleich skeptischer und vermutet einen sinistren Hintergrund. Sie denkt, dass hinter dem Deckmantel des Glaubens dunkle Mächte am Werk sein könnten…
Der übernatürliche Horrorfilm ist inspiriert von Ereignissen, die sich Mitte des 18. Jahrhunderts in einem Konvent im spanischen Corella (gelegen im äußersten Südwesten der heutigen autonomen Gemeinschaft Navarra) zugetragen haben sollen.
Der ganze Film und vor allem das abrupte Ende lässt mich frustriert zurück. Die Handlung hat jede Menge Haken die enorm stören. Zwar wird aufgelöst wer der Teufel ist, aber das rettet den Film nicht. „Der Konvent: Im Namen des Teufels“ ist ein Beispiel dafür, wie eine interessante Prämisse durch mangelhafte Umsetzung, logische Inkonsistenzen und ein unbefriedigendes Ende entwertet wird. Muss man nicht gesehen haben.
Wen das Leben in einem Nonnenkloster interessiert, ist hier gut aufgehoben. Über das Tagwerk hinaus passiert sehr lange nichts. Der Twist am Ende ist weder neu, noch überraschend, noch rettet er den Film.
Albert GH
1 Kritiken
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5,0
Veröffentlicht am 11. Mai 2026
Endlich ein psychologischer Horrorfilm, nicht nur billige Schockeffekte. Die klaustrophobische Atmosphäre und die Charaktere lassen einen bis zum Schluss mitfiebern.