Oh la la 2 - Neue Tests, neues Chaos
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Lemmiblog
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3,0
Veröffentlicht am 31. August 2026
WER SHIT SÄT, WIRD AUCH SHIT ERNTEN

Die Hochzeit der Kinder steht bevor und während die Mütter alles dafür tun, dass es ein schönes Fest wird, haben Frédéric und Gérard ganz andere Probleme. Ihre DNA-Tests waren offenbar nicht genau, also müssen neue her. Das Ergebnis erschüttert beide und plötzlich ist die eigene Herkunft gar nicht mehr so lustig, wenn man selbst zur Zielscheibe wird.

Oh La La 2 geht ca. 90 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier die Fortsetzung, in der sich wieder alles um DNA-Tests, Herkunft und Klischees dreht. Wer mit dem ersten Teil etwas anfangen konnte, dürfte auch hier Spaß haben.
Typisch französisch wird wieder alles aufs Korn genommen, was bei irgendwem Schnappatmung verursachen könnte. Ausländer, Nationalitäten, Vorurteile, Kraftausdrücke und mehr. Der Film verteilt seine Keulen ziemlich gleichmäßig und macht sich grundsätzlich über jeden lustig, der nicht rechtzeitig das Land verlässt.
Die Story bringt uns Frédérics Cousin näher und offenbart, dass dieser in Wahrheit gar kein Franzose, sondern Türke ist. Während sich darüber alle kaputtlachen, möchte Gérard ebenfalls einen neuen Test und wird nach dem Ergebnis blitzschnell kleinlaut. Denn ihn trifft die genetische Keule genauso kalt.
Gerade im ersten Abschnitt funktioniert das wunderbar und es werden gute Gags abgefeuert. Allein wenn Nicole versucht, Englisch zu sprechen, lag ich flach. Leider ist der zweite Abschnitt unglaublich langatmig. Manche Gags werden so lange gestreckt und wiederholt, bis auch der Letzte verstanden hat, wo die Pointe liegt.
Erst zum Ende pendelt sich das Ganze wieder bei solidem Spaß ein. Schön ist dabei, dass nicht einfach alles Friede, Freude, Eierkuchen endet, sondern die Männer lernen, wie nachtragend Frauen sein können.
Unterm Strich bleibt ein Werk, das für zwischendurch seichte und herrlich respektlose Unterhaltung bietet. Einige Gags sitzen, andere fahren zu lange im Leerlauf.

6,5/10 Punkten. Catherines portugiesische Abstammung sorgt dafür, dass gefühlt jeder Klempner Frédérics Portwein kauft, und wenn Nicole ihr englisches „Enough!“ raushaut, braucht es manchmal wirklich nicht mehr für einen herrlich kurzen Lacher.
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