Die Ältern
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Rob T.
Rob T.

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4,0
Veröffentlicht am 19. Februar 2026
Im Leben von Hannes (Sebastian Bezzel) ändert sich innerhalb weniger Wochen so ziemlich alles.
Hannes ist erfolgreicher Autor, seine Buchreihe lief immer gut, auch wenn er sich darin immer wiederholte. Doch jetzt will der Verlag, dass er sich was ganz Neues überlegt.
Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Aber die Ehe mit Sara (Anna Schudt) ist etwas eingeschlafen. Carla (Kya-Celina Barucki) will ausziehen, und Nick (Philip Müller) wird mit Drogen erwischt und schafft vielleicht das Abi nicht. Und dann eröffnet ihm Sara, dass sie ausziehen will, gemeinsam mit Carla.
Etwas hilflos muss Hannes nun sein Leben neu ordnen - er lernt Vanessa (Judith Bohle) kennen. Der Beginn von etwas ganz Neuem?

Man heiratet, man wird Eltern, und schließlich wird man "Die Ältern", also Eltern deren Kinder ausziehen und nun merken, dass sie alt werden.
Davon handelt der Film von Sönke Wortmann nach dem Roman von Jan Weiler. Mit einem humorvollen Blick schauen wir zu, wie Hannes versucht, mit den Gegebenheiten klarzukommen. Denn eigentlich hat er gar keine Lust, sich zu verändern - es war doch alles so schön und so einfach.
Es ist eine Art Midlife-Crisis, die wir hier verfolgen - wobei die eher von außen auf Hannes einprasselt. Nebenbei bekommen wir noch einen Blick auf die Gesellschaft. Da geht es um die Überkorrektheit von Carla, wenn es um Fleisch geht. Um das übertriebene Gendern der Schulleiterin. Und es wird ein bisschen mit Erwartungen und Klischees gespielt. Hannes' Sohn Nick verhält sich oft ganz anders, als man das als Zuschauer erwartet.
Das ist das Erfreuliche an diesem Film: Klischees werden bedient, aber dann doch gebrochen. Entwicklungen sind oft anders als erwartet. Und kurzweilig ist das alles auch noch.
Lemmiblog
Lemmiblog

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4,0
Veröffentlicht am 16. Februar 2026
NACH 1000 SCHUSS IST SCHLUSS?

Hannes liebt sein Leben, er ist ein erfolgreicher Autor, macht jeden Morgen Frühstück für alle und seine Familie ist ihm das wichtigste… zumindest sieht er das so. Denn seine Kinder sind genervt und seine Frau gelangweilt, daher zieht diese mit der Tochter aus. Hannes ist völlig überfordert, aber irgendwie trotzdem überzeugt, Beständigkeit ist der Schlüssel.

Die Ältern geht ca. 100 Minuten und ist ab 6 Jahren freigegeben. Wir haben hier eine Buchverfilmung mit Eberhofer-Star Sebastian Bezzel in der Hauptrolle und eins vorneweg, ich kenne das Buch nicht, aber ich lag nahezu die komplette Zeit lachend im Kinosessel und ich war nicht allein, der ganze Kinosaal klang stellenweise wie ein Rudel Hyänen.
Gerade wenn Hannes seine Kopfstimme über Situationen, Menschen und Alltag ablaufen lässt, ist das ein wahres Fest. Gags darüber wie Väter riechen, dass Männer wie Avocados sind und dass man beim Inder doch mal auf deutschen Mainstream zurückgreifen sollte, ist das genau die Art Humor, die gleichzeitig bescheuert und erschreckend wahr ist.
Die Story hat ein angenehmes Tempo und alle Figuren sind toll geschrieben. Alleine der Grund, wieso Tochter Clara auszieht, ist fantastisch. Sohn Nick und sein Abi-Finale sind humoristisch klasse. Selbst die kleine Lovestory von Hannes wirkt glaubhaft und nicht wie „jetzt brauchen wir hier schnell Romantik für die Zielgruppe“.
Das eigentliche Schmankerl sind aber die Dialoge, ein wahrer Schmaus für Ohren.
Etwas abfallen tut Ehefrau Sara, die bleibt eher so die klassische „Plot-Schubserin“, aber da die Hauptfigur Hannes ist, muss man halt damit leben.
Das Finale bietet kein klassisches Happy End mit „alle haben sich lieb“, sondern bringt eine erwachsene Version von, manchmal müssen Veränderungen einfach sein.
Unterm Strich bleibt eine deutsche Komödie, die einwandfrei funktioniert. Mit viel Augenzwinkern und Übertriebenheit entstehen amüsante Situationen, Dialoge und jede Figur macht ihre Entwicklung.

8,5/10 Punkten. Die 1000-Schuss-Theorie könnte von Mathelehrern entwickelt wurden sein, damit Teenager sich wenigstens etwas mit Zahlen beschäftigen.
White Tiger
White Tiger

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4,5
Veröffentlicht am 13. Februar 2026
Der Trailer hat viel versprochen - und in allen Punkten geliefer! Die Dialoge sind dermaßen pointiert, lustig und aus dem Leben, wie ich es selten erlebt habe. Als" Ältern" erkennt man sich und die Heranwachsenden in fast jeder Szene wieder.

Besonders angenehme auch, dass der Film ohne Klamauk auskommt, dabei oft auch rührend, aber nie kitschig ist - auch das Ende nicht.
Umwerfend komisch der Running Gag des Freundes der Tochter, ein Sprichwörter-Legastheniker, der die Weisheiten so herrlich verdreht, dass man Mitschreiben möchte, um sie nicht zu vergessen :-)
Jon W
Jon W

1 Follower 17 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 9. März 2026
wow, bemerkenswert unmotivierter Film was sich direkt auf meine motivation die Augen zu schließen und die Zeit im Kino mit schlafen sinnvoller zu verbringen als diesen langweiligen öden Film zu schauen. Kein Esprit, kein Witz, stumpf konstruirte leblose Charaktere.
Paula
Paula

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5,0
Veröffentlicht am 13. Februar 2026
Supertoller Film viel besser als erwartet:) Insbesondere für uns als Eltern von erwachsenen Kindern sehr zum Reflektieren und Nachdenken geeignet. Schön wieder einmal einen Film mit Humor und Wortwitz zu erleben, der berührt.
Wir sind happy aus dem Film gegangen.
Kerstin T
Kerstin T

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 17. Februar 2026
Sehr witziger unterhaltsamer Film, unbedingt empfehlenswert. Wir haben sehr gelacht, im Ganzen super gemacht.
Plattfuss
Plattfuss

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4,0
Veröffentlicht am 12. Februar 2026
Allein wegen des "Shitstorm" provozierenden Halloween-Gags sehenswert. Nein, mal ohne Ernst, nicht der schlechteste Film. Die Werbung mit dem völlig daneben gegangenen Machwerk "das Pubertier" hätte mich fast abgehalten, aber "Ältern" ist nicht so gewollt klamaukig, sondern trifft gut den Ton. Die lustigen Szenen sind nicht nur konstruiert, sondern recht gut aus dem Leben gegriffen. Nur die falschen Sprichwörter nerven wie Drahtseile ;-)
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