Wie bereits beim Vorgängerfilm „Godzilla Minus One“ (2023) übernahm Takashi Yamazaki bei „Godzilla Minus Zero“ nicht nur Regie und Drehbuch, sondern zeigte sich auch erneut für die visuellen Effekte verantwortlich. Für die Spezialeffekte des 1. Teils seiner „Godzilla“-Reihe gewann der japanische Filmemacher gemeinsam mit seinem Team 2024 den Oscar und setzte sich dabei unter anderem gegen Hollywood-Produktionen wie „Guardians Of The Galaxy Vol. 3“ (2023) durch.
Nachdem das Breitbild-Format IMAX sich bereits immer größerer Beliebtheit in Hollywood erfreut, u.a. durch die Arbeit des IMAX-Pioniers Christopher Nolan, erscheint mit „Godzilla Minus Zero“ die erste japanische Produktion, die mit den Spezialkameras für ein extra gewaltiges Kinoerlebnis gedreht wurde. Beim Monsterfilm handelt es sich aber nicht um den ersten IMAX-Einsatz außerhalb Hollywoods. Das Verfahren wurde bereits im indischen und chinesischen Kino, z.B. für das Kriegsdrama „The 800“ (2020) erfolgreich angewandt.
Ganze 72 Jahre trennen „Godzilla Minus Zero“ vom ersten „Godzilla“-Film aus dem Jahr 1954. Es ist der 39. Film mit der Riesenechse und der 34. der vom japanischen Filmstudio Toho produziert wurde. Die Monsterverse-Reihe von Legendary Pictures läuft seit 2014 parallel zu den japanischen Monsterfilmen und brachte zuletzt „Godzilla x Kong: The New Empire“ (2024) hervor. Je nach Definition einer Filmreihe handelt es sich bei den „Godzilla“-Filmen also um die älteste aktive Filmreihe (so urteilt zum Beispiel das Guinness Buch der Rekorde), es sei denn man zählt die Filme mit Kontrahent King Kong als eine seit 1933 durchgängige Filmreihe.