Kung Fu In Rome
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Kinobengel
Kinobengel

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3,5
Veröffentlicht am 24. Mai 2025
CHINESISCH – ITALIENISCH FÜR ANFÄNGER


Die in der Kampfkunst versierte Mei (Yaxi Liu) reist illegal in die Hauptstadt von Italien und möchte dort ihre Schwester finden, der Koch Marcello (Enrico Borello) vermisst seinen Vater. Die Wege der beiden Suchenden kreuzen sich zunächst unangenehm.

Ich habe „La città proibita“ (Originaltitel) auf den Fantasy Filmfest Nights 2025 gesehen.

Die Videobotschaft von Regisseur Gabriele Mainetti ist eindeutig: Martial Arts sei in Italien noch nie gemacht worden. Das Ergebnis sieht alles andere als unprofessionell aus, denn auf der Leinwand laufen spitzenmäßig choreographierte, abgelichtete und geschnittene Kampfszenen, als wenn das kinderleicht zu bewerkstelligen wäre. Gelegentlich werden, wie einst bei Jackie Chan, Küchengegenstände gerne als Hilfsmittel genommen. Spätestens hier ist der zu Beginn angebrachte Aspekt der politischen Geburtenkontrolle in China verpufft. Der Schwerpunkt in Mainettis Film ist das spezielle Soziogramm der beteiligten Figuren, die sich in einer Auseinandersetzung im Bereich des organisierten Verbrechens befinden, ohne jedoch den Charakteren eine Tiefe zu geben, die vom Genre ablenken könnte. Die ebenso findige wie detailreiche Gestaltung von Mainetti reicht aus, auch den Parts außerhalb der Martial-Arts-Unterhaltung Kraft zu geben. Während einige Geheimnisse zu lüften sind, kommen sich die Protagonisten allmählich näher.

Der Humor soll nicht fehlen: Clash of Cultures ist ein Feld, das genug Potenzial für Amüsement bereithält. Insbesondere die Bosse Annibale (Marco Giallini) und Wang (Shanshan Chunyu) sind gemäß ihren Rollen als Patriarchen oder Gangster fein persifliert. Unerwartete Schmerzen erfahren die kräftig gebauten Gegner durch die Fertigkeiten der zierlich erscheinenden Mei. Wenn dann hitzig geführte Dialoge erst durch die wenig affektive Übersetzer-App müssen, hat das Publikum jede Menge Spaß daran. Während einer gemeinsamen Sightseeing-Rollerfahrt durch Rom wirkt Mei allerdings mehr infantil als begeistert.

Nach dem sozialkritischeren „Sie nannten ihn Jeeg Robot“ (2015) und dem fantastischen „Freaks Out“ (2021) beweist Filmemacher Mainetti erneut seine Kreativität, denn „Kung Fu in Rome“ läuft in 138 Minuten als stimmiger Crime-Fight-Love-Mix über die Leinwand.
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

169 Follower 582 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 9. August 2025
Der Titel ist exakt passend und weckt trotzdem falsche Erwartungen. Die Geschichte einer Frau, die ihre verschwundene Schwester in der Unterwelt von Rom sucht, könnte auch ein knapper Direct to DVD Klopper sin. Hier werden es aber 138 Minuten, in denen krasse und knallharte Actionszenen aufgefahren werden, aber ebenso gibt es einen langgezogenen Gangsterplot. Mir selber was das Intrigenspiel in der Unterwelt etwas zu viel, dafür gibt es noch die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren und das hübsche Inszenieren der Stadt Rom. Am Ende ist der Film etwas zu lang und verlangt Geduld, belohnt aber mit heftigen Kampfszenen.

Fazit: Krasse Kampfszenen in etwas zu überlang gestalteter GAngsterstory
Breite Masse im Hintergrund
Breite Masse im Hintergrund

12 Follower 86 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 15. September 2025
Ja...Nee...Weiß nicht. Von allem etwas und dann aber auch nicht richtig. Die Action ist sehr gut choreographiert und inszeniert, aber die Geschichte möchte einfach zu viel. Was soll es denn nun sein? Action, Romanze, Krimi, Komödie, Drama? Für mich einfach nicht stimmig genug. Keine Enttäuschung, aber nichts was bei mir hängen bleiben wird und man getrost auch gleich ins Streaming hätte geben können
Kasimir
Kasimir

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2,5
Veröffentlicht am 30. Mai 2025
Habe den Film im Rahmen des Fantasy Filmfests gesehen und nach einem flotten sowie spaßigem Auftakt hat der Film sehr an Fahrt für mich verloren. Gerade den ganzen Part mit der Romanze hätte ich in einem Martial Arts-Film nicht benötigt, da reicht mir persönlich Hau-Drauf und etwas Comedic Relief.
Hightower GoGo
Hightower GoGo

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4,0
Veröffentlicht am 17. Juli 2025
In der Sneak heute schon gesehen.
Wir hatten unseren Spaß.
Ja, der Titel wirklich schon eher nach 80er Jahre.
Bud Spencer und Terence Hill Italo-Klischee.
Am Ende ist es ein schon beinahe "wir versuchen alles mögliche zu bedienen" Action-Liebes-Rache-Film. Mit etwas italienischer "Schnulze" am Ende 
Uns sind alle Schauspieler völlig unbekannt gewesen. Sehr erfrischend für uns, andere werden es sicherlich anders sehen.
Zur Info noch....der Film hat Recht viel Untertitel.
An manchen Stellen wird sogar mit Untertitel begonnen und dann einfach nicht weitergeführt.
Oder dann auch gar weggelassen.
Das Konzept ist etwas belastend.
Aylin Camli
Aylin Camli

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5,0
Veröffentlicht am 24. Mai 2025
Ich hätte nie gedacht, dass diese Mischung funktionieren könnte: chinesisches Martial Arts + italienischer Humor + römische Kulisse = Liebe! Es hat so viel Spaß gemacht diesen Film zu gucken. Es wechselte zwischen Spannung, Comedy und Gefühl, ohne dabei langweilig zu werden. Große Empfehlung!
Selunê -
Selunê -

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2,0
Veröffentlicht am 22. Juli 2025
Haben den Film in der Sneak Preview gesehen, fängt sehr komisch an, ist über die Mitte sehr unangenehm und endet mit spoiler: Happy End
. Die Szenen waren hervorsehbar und die Witze unangenehm und unpassend.
Tanneberger3
Tanneberger3

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5,0
Veröffentlicht am 13. September 2025
Super Choreografierte Action, realistisch und teilweise brutal mit comedy und romantischen Szenen und sympathischen Darstellern
Lemmiblog
Lemmiblog

2 Follower 113 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 19. Januar 2026
BRUTALES KUNG FU, ABER ÖDE PASTA

Mei sucht ihre große Schwester in Rom, dafür nimmt sie größte Gefahren auf sich. Denn dort angekommen legt sie sich mit der italienischen wie chinesischen Mafia an, so lernt sie denn Koch Marcello kennen, dem Sohn des Mannes der ihre Schwester entführt haben soll. Nach anfänglichen Schwierigkeiten tun sich beide zusammen.

Kung Fu in Rome geht ca. 140 Minuten, ist ab 16 freigegeben und ist ein Film mit zwei völlig verschiedenen Persönlichkeiten.
Persönlichkeit eins: Kung-Fu vom Feinsten.
Persönlichkeit zwei: Story, die dich einschläfert wie lauwarme Milch.
Fangen wir mit dem Guten an, die Martial-Arts-Sequenzen sind fantastisch. Mei kämpft kreativ, brutal und mit allem, was nicht bei drei in Deckung ist. CDs, Käsereiben, Rosen, halbe Rinderhälften. Das ist roh, hart, präzise und macht unfassbar Spaß. Nicht übermäßig blutig, aber schmerzhaft genug, dass man beim Zuschauen die Rippen zusammenzieht.
Die Handlung ist leider ungefähr so spannend wie Gras beim wachsen zu zusehen. Statt sich auf Meis eigentlich hochinteressanten Hintergrund zu konzentrieren, verbotenes Kind der Ein-Kind-Politik, Trauma, Identität, Schuld verliert sich der Film in italienisch-chinesischem Mafia-Gedöns. Viel Gerede, wenig Inhalt. Dazu kommt: Mei spricht nur Chinesisch, viele andere nicht. Bedeutet, Untertitel overkill und Figuren, die sich selten verstehen, emotional wie sprachlich.
Marcello als Love-Interest ist unglaubwürdig. Die Nebenfiguren sind Austauschbar und die Laufzeit ist viel zu lang für das was geboten wird.
Unterm Strich bleibt ein Film, den man wegen der Action schauen sollte und durch alles andere muss man durch. Wer auf kompromisslos gutes Kung-Fu steht, kommt auf seine Kosten. Wer Story, Figuren oder emotionale Tiefe sucht, darf sich innerlich schon mal warm kämpfen.

6/10 Punkten. Elisa Wong spielt ordentlich, keine Frage, aber ihr Gestöhne und Geheule ließ mich eher schmunzelnd die Augen rollen als mitfühlen.
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