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Brodie1979 ..
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3,0
Veröffentlicht am 2. November 2025
Der Filmtitel und das Plakat schüren eine gewisse Erwartungshaltung und der Film löst diese ein: man bekommt einen warmherzigen und wohlig weihnachtlich ausgeleuchteten Weihnachtsfilm, in dem eine Menschenfamilie und eine Mäusefamilie sich bekriegen. Dabei überraschen zwei Dinge: zum Einen begeistert der Look, denn auch wenn es sich hier um einen norwegischen Film handelt, muß er die Vergleiche mit den US Produktionen nicht scheuen. Zum zweiten ist es manchmal bemerkenswert, wie fies und heftig die gestellten Fallen ausfallen. Aber das ruiniert schon nicht das anvisierte Happy End, das nach kurzweiligen 80 Minuten erreicht ist. Und man verlässt den Film mit Weihnachtsstimmung.
Fazit: Kurzweiliger Weihnachtsfilm für Kinder, der auf seinem Sektor eigentlich alles richtig macht!
Die kleine Mäusefamilie möchte nichts lieber als in Ruhe Weihnachten feiern. Doch dann passiert das Schlimmste, was einem Hausbesitzer widerfahren kann, Menschen ziehen ein. Während sich Mäusetochter Leia mit dem jüngsten Familienmitglied Mikkel anfreundet, versucht der Rest mit allen Mitteln die Eindringlinge loszuwerden. Was allerdings niemand bedacht hat, auch Kammerjäger arbeiten zu Weihnachten.
Mission: Mäusejagd – Chaos unterm Weihnachtsbaum geht ca. 80 Minuten und ist ab 0 Jahren freigegeben. Wir haben hier eine Familienkomödie rund um zwei Familien, die eigentlich dasselbe wollen, ein schönes Weihnachtsfest verbringen. Stattdessen liefern sie sich einen Kleinkrieg. Die Geschichte ist angenehm klein gehalten und funktioniert gut. Jede Figur erfüllt ihren Zweck, die Handlung ist leicht verständlich und die Laufzeit genau richtig gewählt. Selbst Kinder, mit einer Aufmerksamkeitsspanne einer Fruchtfliege, dürften hier dranbleiben. Die Mäuse sind knuffig animiert und ihre Ideen, die Menschen in den Wahnsinn zu treiben, erinnern teilweise direkt an Kevin allein zu Haus. Wobei man sich bei manchen Fallen schon fragt, ob man hier noch eine Familienkomödie oder den Ursprung eines Versicherungsfalls sieht. Was mich genervt hat, war der Kammerjäger. Der bringt weder die Handlung voran noch ist er lustig. Am stärksten ist der Film tatsächlich am Anfang und gegen Ende. Dort funktionieren Niedlichkeit, die Weihnachtsstimmung und die Botschaft am besten. Alles, was der Kammerjäger zwischendurch macht, hätte man problemlos den Familien selbst geben können. Gerade Anne hätte deutlich mehr glänzen können. Unterm Strich bleibt ein Weihnachtsfilm, der für Kinder hervorragend funktionieren dürfte. Die Figuren sind sympathisch, die Geschichte macht das, was sie soll und die Laufzeit ist angenehm kurz. Ich habe ihn zwar anfang Sommer und ohne Kinder geschaut, aber das macht ja nix.
6/10 Punkten. Neben dem wahrscheinlich stärksten Toaster der Welt scheinen die Mäuse gern Police Academy 2 gesehen zu haben.
„Mission: Mäusejagd – Chaos unterm Weihnachtsbaum“ punktet mit wirklich liebevoll gestalteter Animation. Besonders die Mäuse wirken unglaublich süß und lebendig, und auch die Schauspieler liefern durchweg authentische Leistungen.
Allerdings wirkt der Film insgesamt deutlich derber, als es der gemütliche Weihnachtstitel vermuten lässt. Von Beginn an stehen die Konflikte im Vordergrund, oft mit überraschend harschen Tönen gegenüber den Menschen. Die Inszenierung ist an vielen Stellen sehr laut, aggressiv und dramatisch, was gerade für jüngere Zuschauende schnell überfordernd sein kann. Auch meinem Kind fiel es schwer, diese Intensität einzuordnen.
Das versöhnliche, warmherzige Finale kommt dagegen zu kurz und kann die vorherige Aufgewühltheit kaum ausgleichen. Die weihnachtliche Botschaft bleibt dadurch eher Randnotiz, statt das Herz des Films zu bilden.
Insgesamt hübsch gemacht – aber emotional unausgewogen und für ein Familien-Weihnachtserlebnis etwas zu heftig.