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Cortafuego
Cortafuego beginnt mit einem durchaus vielversprechenden Ausgangspunkt: Die Tochter verschwindet, woraufhin sich eine verzweifelte Suche nach ihr entwickelt. Was zunächst wie ein Familiendrama mit spannenden Elementen wirkt, verwandelt sich jedoch zunehmend in eine abstoßende Darstellung kollektiver Hysterie.
Besonders die Mutter und der Onkel verlieren im Verlauf immer mehr ihre Grenzen. Aus der verständlichen Sorge um das verschwundene Kind wird eine regelrechte Hexenjagd, bei der sich die Figuren zunehmend von Verdächtigungen und Vorurteilen treiben lassen. Das Verhalten nimmt dabei immer stärker mobartige Züge an. Besonders drastisch wird dies, als die Mutter sogar bereit ist, den Nachbarn dem Feuer zu überlassen. Gerade hier zeigt der Film eindrucksvoll, wie schnell Angst und Verzweiflung in blinde Gewaltbereitschaft umschlagen können.
Umso enttäuschender ist der anschließende Bruch. Statt die zuvor konsequent aufgebaute Eskalation glaubwürdig zu Ende zu führen, kippt der Film plötzlich ins Kitschige. Das Kind beharrt darauf, dass der Nachbar unschuldig ist, woraufhin die Mutter ihre Haltung praktisch ebenso abrupt wieder ändert und ihn rettet. Auch der Onkel scheint seine Tat – dass er die Mutter im Wald zurückgelassen hat – plötzlich vollständig zu verdrängen. Die Figuren handeln damit zunehmend weniger aus einer nachvollziehbaren Entwicklung heraus, sondern so, wie es das Drehbuch gerade benötigt.
Besonders zäh gerät schließlich das Ende. Die Geschichte ist im Grunde längst auserzählt, zieht sich aber dennoch in die Länge wie Kaugummi. Die zuvor aufgebaute Spannung verpufft, während die Handlung in einem unnötig langen Finale ausläuft.
Cortafuego besitzt durchaus interessante Ansätze und schafft es zeitweise, die Dynamik einer eskalierenden Hexenjagd beklemmend darzustellen. Doch die unglaubwürdigen Wendungen, der abrupte Wechsel ins Kitschige und vor allem das quälend langgezogene Ende nehmen dem Film viel von seiner Wirkung. Ein spannender Ansatz, der durch seine eigene Drehbuchlogik und ein viel zu langes Finale deutlich unter seinen Möglichkeiten bleibt.
Cortafuego beginnt mit einem durchaus vielversprechenden Ausgangspunkt: Die Tochter verschwindet, woraufhin sich eine verzweifelte Suche nach ihr entwickelt. Was zunächst wie ein Familiendrama mit spannenden Elementen wirkt, verwandelt sich jedoch zunehmend in eine abstoßende Darstellung kollektiver Hysterie.
Besonders die Mutter und der Onkel verlieren im Verlauf immer mehr ihre Grenzen. Aus der verständlichen Sorge um das verschwundene Kind wird eine regelrechte Hexenjagd, bei der sich die Figuren zunehmend von Verdächtigungen und Vorurteilen treiben lassen. Das Verhalten nimmt dabei immer stärker mobartige Züge an. Besonders drastisch wird dies, als die Mutter sogar bereit ist, den Nachbarn dem Feuer zu überlassen. Gerade hier zeigt der Film eindrucksvoll, wie schnell Angst und Verzweiflung in blinde Gewaltbereitschaft umschlagen können.
Umso enttäuschender ist der anschließende Bruch. Statt die zuvor konsequent aufgebaute Eskalation glaubwürdig zu Ende zu führen, kippt der Film plötzlich ins Kitschige. Das Kind beharrt darauf, dass der Nachbar unschuldig ist, woraufhin die Mutter ihre Haltung praktisch ebenso abrupt wieder ändert und ihn rettet. Auch der Onkel scheint seine Tat – dass er die Mutter im Wald zurückgelassen hat – plötzlich vollständig zu verdrängen. Die Figuren handeln damit zunehmend weniger aus einer nachvollziehbaren Entwicklung heraus, sondern so, wie es das Drehbuch gerade benötigt.
Besonders zäh gerät schließlich das Ende. Die Geschichte ist im Grunde längst auserzählt, zieht sich aber dennoch in die Länge wie Kaugummi. Die zuvor aufgebaute Spannung verpufft, während die Handlung in einem unnötig langen Finale ausläuft.
Cortafuego besitzt durchaus interessante Ansätze und schafft es zeitweise, die Dynamik einer eskalierenden Hexenjagd beklemmend darzustellen. Doch die unglaubwürdigen Wendungen, der abrupte Wechsel ins Kitschige und vor allem das quälend langgezogene Ende nehmen dem Film viel von seiner Wirkung. Ein spannender Ansatz, der durch seine eigene Drehbuchlogik und ein viel zu langes Finale deutlich unter seinen Möglichkeiten bleibt.
"Cortafuego"
spoiler:
ist ein guter und überraschender Film. spoiler: Wer hier einen Katastrophenfilm erwartet wird eines Besseren belehrt.
Spannend bis zum Schluss.
Fazit: Kann ich jedem empfehlen anzuschauen. Man erwartet die Handlung nicht.
ist ein guter und überraschender Film. spoiler: Wer hier einen Katastrophenfilm erwartet wird eines Besseren belehrt.
Spannend bis zum Schluss.
Fazit: Kann ich jedem empfehlen anzuschauen. Man erwartet die Handlung nicht.
Irgendwie ein ständiges herumgeschreie. Eigentlich bereits am Anfang klar wer der Täter ist, oft Situationen in die Länge gezogen.
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