Beast
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andreas M.
andreas M.

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2,0
Veröffentlicht am 24. Juni 2026
Einfach zu schwach der Film, nichts neues und teilweise auch schlecht gespielt. Story schon 100 mal gesehen, nicht mal bis zum Ende geschaut
Lemmiblog
Lemmiblog

3 Follower 382 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 8. Juli 2026
FAMILIE IST MAL FLUCH UND MAL SEGEN

MMA-Legende Patton verdient seine Brötchen inzwischen mit Fischen. Doch der nahende Familienzuwachs bringt ihn in Geldnöte. Gleichzeitig wird sein kleiner Bruder schwer verletzt und dessen Schulden bei zwielichtigen Gestalten wachsen. Patton weiß zwar, was ein Kämpfer in solchen Situationen zu tun hat, die Frage ist nur, hat er es noch drauf?

Beast geht ca. 110 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen Action-Sportstreifen mit Daniel MacPherson, Russell Crowe und Luke Hemsworth in den Hauptrollen. Die Geschichte ist dabei uralt. Ein ehemaliger Champion steigt noch einmal in den Ring, um seinem Bruder zu helfen und etwas Geld zu verdienen. Denn in Filmen gilt die Regel: Wer finanzielle Probleme hat, bekommt erstmal ein Baby.
Überraschend gut sind allerdings die Figuren. Patton hat gute Gründe, warum er nicht mehr kämpft. Sein Trainer, gespielt von Russell Crowe, ist sauer auf ihn, weil Patton ihn einst im Stich gelassen hat und selbst der Bruder, der wie der Volltrottel der Familie wirkt, bekommt mehr Tiefe, als man vermuten würde.
Die Kämpfe sind das eigentliche Highlight. Jeder Schlag hat Wucht, jeder Takedown knallt und die Hebeltechniken sehen richtig gut aus. Das Training selbst ist solide umgesetzt und wenn gegen die Bratzen getreten wied, klingt das akustisch herrlich.
Leider hat der Film auch seine Schwächen. Es gibt einige Längen und manches wirkt nicht ganz rund. Mein persönliches Highlight ist Pattons Ehefrau. Die findet Gewalt abartig, jubelt aber am lautesten, sobald das Blut spritzt. Da war die pazifistische Einstellung wohl nicht so tief verankert.
Unterm Strich bleibt ein Film, der durchaus unterhält, weil die Figuren und die Kämpfe überzeugen. Die Geschichte ist allerdings vorhersehbar und beim Bruder hat man das Gefühl, das Drehbuch hätte ihn zu dämlich gemacht, damit auch garantiert die ganze Scheiße der Welt passiert. Andererseits kennt wahrscheinlich jeder jemanden, bei dem man sich täglich fragt, wie er überhaupt bis hierhin gekommen ist.

6/10 Punkten. Der süßeste Moment war, als Pattons Tochter flucht und er sich das Grinsen verkneifen muss.
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