Frühjahr 1956: Ein westdeutsches Handelsschiff hat im Mittelmeer einen Maschinenschaden. Obwohl sich Algerien aktuell im Krieg mit seiner Kolonialmacht Frankreich befindet, muss die „Neustadt“ den Hafen von Algier ansteuern. Dort erhält Kapitän Arnold Wilhelm Behrens (Wolfgang Preiss) von seiner Reederei in Hamburg den Befehl, das manövrierunfähige Schiff von einem niederländischen Schlepper zurück nach Europa bringen zu lassen. Kurz vor dem geplanten Auslaufen taucht allerdings der Hafenmeister (Heinz Piper) auf. Die französischen Behörden beschuldigen Behrens, neun Deutsche, die von der Fremdenlegion desertiert seien, an Bord zu verstecken. Der Kapitän versichert seine Unschuld und darf mit Hilfe des Schleppers in See stechen. Nach einigen Tagen auf hoher See kommen die abtrünnigen Legionäre dann tatsächlich aus einem Versteck auf dem Schiff. Der Kapitän fordert daraufhin per Funk ein französisches Kriegsschiff an, das die Männer übernehmen solle. Die wollen jedoch auf keinen Fall zurück und springen kurzerhand über Bord …
Der erstmals am 4. Februar 1966 im ZDF ausgestrahlte TV-Film aus der Reihe „Das Dokumentarspiel“ beruht auf einem realen Zwischenfall, der sich im April 1956 in Algier und vor der spanischen Westküste ereignete.