Murad (Kida Khodr Ramadan) lebt zusammen mit seiner Frau Leyla (Nicolette Krebitz) und ihrem gemeinsamen Sohn in Berlin. Er ist genau wie sein jüngerer Bruder Kerem (Jael Cem Ilhan) in dort aufgewachsen, nachdem ihr Vater vor vielen Jahren die Türkei verlassen und in Deutschland ein Restaurant eröffnet hat. Doch dann gerät die Familienidylle ins Wanken, als ein Foto in ihrer religiösen Gemeinde kursiert, auf dem Kerem in einem intimen Moment mit einem Mann zu sehen ist. Sofort wird die Familienehre in Frage gestellt. Murad stellt sich zwar schützend vor seinen Bruder, doch der Druck nimmt immer weiter zu, sowohl von innen als auch von außen. Als Kerem auf offener Straße angegriffen wird, sucht sein Vater Hilfe bei dem angesehenen Imam Ahmet Hoca (Aziz Çapkurt), doch dieser hält nicht nur Kerems Sexualität, sondern auch seine Epilepsie für ein Zeichen dämonischer Besessenheit.
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