Home Entertainment
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Sandra Pfaff
Sandra Pfaff

3 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 18. Juli 2025
Huch, hier muss ich begründen. Nun denn. Es war sehr lustig und gleichzeitig sehr quälend. Der Film hat was mit mir gemacht. Nachhaltig. Ich lege mein Handy jetzt öfter mal weg. Und alleine das ist mindestens 4 Sterne wert.
Melanie
Melanie

2 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 8. Mai 2026
Juhu, endlich im Kino! Hab ihn letztes Jahr in München gesehen. Der Anfang ist schon so unglaublich lustig, dass es fast nicht besser werden kann. Aber das Niveau bleibt. Nur, dass einem das Lachen irgendwann zunehmend im Halse steckenbleibt. Wer nicht in den Spiegel gucken will, sollte den Film vielleicht besser nicht sehen. Alle anderen: Ab ins Kino!
Sylvie Manamana
Sylvie Manamana

1 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 21. Juli 2025
Habe im Kino (Filmfest München) lange nicht mehr so gelacht. Irgendwann wurde das Lachen leiser, die Beklemmung lauter. Nicht nur bei mir. Man ertappt sich, mag das gar nicht, windet sich im Kinosessel, leidet mit Marie und Florian und all den anderen mit, geht am Ende aus dem Saal, will nie wieder ins Handy schauen, aber unbedingt sofort ganz in echt und analog was erleben. Das ist toll. Präzise und intelligent erzählt. Feinfühlig und fantastisch gespielt. Ein so kleiner (2 Menschen hinter der Kamera, Wahnsinn!) und dabei so großer Film. (Um das loszuwerden, habe ich mich hier extra angemeldet. Das sagt ja auch schon einiges).
Letterkevd
Letterkevd

4 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 1. Dezember 2025
Sowas nennt man Film
english below

Es fällt mir schwer, diesem Film mehr Aufmerksamkeit zu widmen, als er ohnehin schon unverdient bekommen hat. Home Entertainment hinterlässt das Gefühl, dass meine Zeit verschwendet wurde – und allein das spricht Bände. Die Handlung, wenn man es so nennen möchte, dreht sich um ein Paar, das einen gemütlichen Abend plant und schließlich an banalen Alltagsproblemen scheitert. Was als Gesellschaftskommentar oder moderne Beziehungssatire funktionieren könnte, wirkt hier eher wie der zufällige Mitschnitt eines missglückten Heimvideos.

Der Film will clever, pointiert und zeitgeistig sein – doch er scheitert bereits am Grundlegendsten: Witz, Tiefe und inszenatorische Konsequenz. Statt Ironie bekommt man Steifheit, statt Humor betretenes Schweigen. Die Dialoge wirken improvisiert, die Szenen unpräzise, teilweise fast unbeholfen. Die Inszenierung erinnert weniger an einen Kinofilm als an ein überlanges YouTube-Sketch-Format, das sich verzweifelt bemüht, virale Relevanz zu erzeugen.

Dass deutsche Filme oft unter dem Vorwurf leiden, unambitioniert, hölzern und ideenarm zu sein, bestätigt Home Entertainment leider mit voller Wucht. Ein Werk, das vor allem eines beweist: Es wird heutzutage wirklich alles verfilmt – unabhängig davon, ob es erzählenswert ist. Ich sage selten, dass ich etwas selbst hätte besser umsetzen können, aber hier fällt mir kein Grund ein, warum nicht.
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This is what they call a film?

It’s difficult for me to dedicate more attention to this movie than it already received undeservedly. Home Entertainment left me with the distinct feeling that my time had been wasted — and that alone says a lot. The plot, if one wants to call it that, revolves around a couple planning a cozy evening together, only to stumble over trivial everyday issues. What could have been a social commentary or a modern relationship satire instead plays like an accidental recording of a failed home video.

The film tries to be clever, sharp and contemporary — yet fails at the most basic level: humor, depth, and coherent direction. Instead of irony, we are met with stiffness; instead of comedy, awkward silence. The dialogue feels improvised, the scenes unfocused and at times downright clumsy. Rather than resembling a feature film, it comes across like an overly long YouTube sketch desperately seeking viral relevance.

German cinema is often accused of being unambitious, wooden, and lacking ideas — Home Entertainment unfortunately confirms that criticism in full force. It serves as proof that nowadays absolutely anything can be made into a movie, regardless of whether it’s worth telling. I rarely claim that I could have done a better job myself, but in this case, I see little reason why not.
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