Unabomber
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2,8
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Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

170 Follower 669 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 25. September 2026
Ich habe den Namen „Unabomber“ zwar oft gehört, kannte aber die Geschichte dahinter nicht. Dieser Film liefert sie mir auch nicht, lediglich flüchtige Schlaglichter und Eindrücke. Dabei schauen wir im Jahr 1995 einer Einsatztruppe zu, die versucht den Täter zu schnappen, was zu einem absolut austauschbarem Ermittlerfilm wird. Und es gibt eben die Rückblenden, die den jungen Täter zeigen, wie er sich mit seinem Umfeld anlegt und eben eine fiese Studie bei einem geltungsbedürftigen Professor beginnt. Nichts davon ragt hinaus oder ist bemerkenswert, lediglich die Darsteller machen es interessant. Mit Russel Crow, Jacob Tremblay und Shailene Woodley sieht man bewährten Gesichtern zu.

Fazit: Routiniert, aber farblos und ohne einschneidende Erkenntnisse oder Einblicke, lediglich Jacob Tremblay ragt heraus!
Casey 08
Casey 08

14 Follower 1.226 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 26. September 2026
Hier mochte ich schon den Trailer nicht und habe den Film nur wegen Russell Crowe geschaut, den ich extrem Gerne sehe. Hier geht es um den Unabomber der ein Mann ist, der Briefbomben verteilt. Da hat man einmal den Part mit der Jagd nach dem Unabomber und dann das Leben des Unabombers in jüngeren Jahren. Der Cast ist an sich relativ gut mit Shailene Woodley die grundesolide ist, mit Russell Crowe der nicht viel zu tun hat aber auch ziemlich gut ist und mit Jacob Tremblay der hier äußerst Unsympathisch ist. Nach dem Film weiß ich genau so viel wie vorher. Ich weiß jetzt nur, dass der Unabomber früher sehr komisch und verklemmt war. Die Ermittlungen sind nichts besonderes und relativ langweilig. Es ist wieder typisch für Netflix, denn der Film ist wieder im Grunde nicht schlecht aber völlig belanglos ist. Hier gibt es nichts neues, die Streaming-Film Optik ist auch wieder drin und den werde ich auch in 1 Woche vergessen haben. Schade, aber ein kompletter Griff ins Klo ist es nicht.

Insgesamt ist es ein mittelmäßiger Film der völlig belanglos und ohne neue Ideen ist aber der trotzdem kein kompletter Griff ins Klo ist.
Horridus
Horridus

1 Follower 276 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 1. Oktober 2026
Unabomber

Der Film konzentriert sich weniger auf den Täter selbst als auf die Ermittlungen, die schließlich zu seiner Identifizierung führten. Dabei werden die Schwierigkeiten und Sackgassen der Ermittler nachvollziehbar dargestellt. Rückblenden sollen zudem erklären, wie sich der spätere Täter durch prägende Erfahrungen und das sogenannte Experiment zunehmend verändert und radikalisiert hat.

Inhaltlich bietet der Stoff durchaus interessante Ansatzpunkte. Gerade die Verbindung aus aufwendiger Ermittlungsarbeit und der schrittweisen Entwicklung des Täters hätte großes Potenzial für einen spannenden Thriller gehabt. Leider gelingt es dem Film jedoch nur bedingt, dieses Potenzial auszuschöpfen.

Die Handlung wird über weite Strecken zu nüchtern und wenig fesselnd erzählt. Spannung entsteht kaum, obwohl die Suche nach dem Täter eigentlich genügend dramatische Möglichkeiten bietet. Auch die Rückblenden schaffen es nicht, die Geschichte emotional stärker zu verankern oder der Entwicklung des Täters die nötige Intensität zu verleihen.

So bleibt am Ende vor allem der Eindruck einer sachlich aufbereiteten Fallgeschichte. Interessant genug, um dem Geschehen zu folgen, aber zu wenig packend inszeniert, um nachhaltig zu fesseln. Statt eines spannenden Thrillers wirkt der Film dadurch letztlich wie eine mittelmäßige, lediglich nachgespielte Dokumentation.
Karsten N.
Karsten N.

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2,0
Veröffentlicht am 28. September 2026
"Unabomber" ist ein mörderisches Drama das versucht, den Serienmörder Ted Kaczynski wie ein sympathisches und missverstandenes Opfer psychologischer Experimente aussehen zu lassen. Die bösen Handlungen von Mördern können nicht immer auf institutionelle Versagen zurückgeführt werden. Russell Crown liefert was er kann, in einer Rolle, die ein interessantes Spiegelbild seiner gefeierten Rolle in A Beautiful Mind ist, allerdings ist es verdammt schwer einen Funken zu erzeugen, wenn ein Großteil der Film Erzählung feucht und durchnässt ist und mit skizzenhaften Beweisen für Wahrhaftigkeit sorgen soll. Regisseur Janus Metz Pedersenss Film ist eine abgehackte Mischung aus einem True-Crime-Drama mit banalen Biopic Tropfen, der zwar etwas unterhält aber dennoch Langeweile aufweist.
Martin
Martin

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4,0
Veröffentlicht am 4. Oktober 2026
[spoiler]

Fand den Film unterhaltsam, informativ und gut gemacht im Gesamten.

Die Filmstarts- Kritik enthält einige Behauptungen zum Inhalt, die Auslegungs- und vor allem Verständnissache sind- deswegen kritisiere ich hier die Kritik .

Es habdelt sich un einen Film mit pschologischem Schwerpunkt, und dem Zuschauer werden die Konsequenzen von Handlungen im Film nicht eindeutig "aufgedrückt" oder konkret Lösungen in allen Bereichen vorgegeben sondern es besteht Raum zur Eigeninterpretation, da es auch am Ende eine wahre Begebenheit thematisiert. Ansonsten sitzt man sehr wahrscheinlich doch eher wie ein sabbernder "Patrick Star" vor dem Bildschirm und findet den Film einfach doof.

Es wird hier in der Rezesion behauptet, dass sich der Protagonist immer mehr in seine politischen Themen steigert. Dabei war diese lediglich seine Grundhaltung, um sich für eine bessere gesellschaft mit mehr Fairness einzusetzen, die Haltung hat sich im Kern also nicht unbedingt verändert.

Nach langen Psychospielchen in seiner Uni wandelt sich der gute Willen aber in radikalen Hass. So kann man in dem Film logisch ableiten.

Auch vom Elternhaus bekam die Hauptfigur schon zuvor alles andere als Unterstützung, sondern seine Laufbahn diente egoistischen Zwecken des Vaters- so sollte der Arbeiterfamilie das Harvardstudium des ältesten Sohnes Ruhm und finanziellen Erfolg einbringen , die persönlichen Lebensziele des studierenden wurden aber radikal ignoriert und plattgewalzt.

Sein eigentlicher Interessenbereich galt der Philosophie, mit dem Grundgedanken, Gutes zu bewirken und die welt nachhaltig zu verändern. Der bloße Zweck, so viel Geld wie möglich zu machen, ging klar gegen seine komplette innere Moral.

Zusätzlich wurde durch den Erfolgsgierigen Harvardprofessor das Vertrauen in Menschen vollends zerstört, der in Experimenten langsam und schrittweise die psyche des Jungen gezielt zermürbte. Dieser hatte sich erst ein tiefes Vertrauen zu T. aufgebaut und war ein wichtiger sozialer kontakt, hat dies letztendlich bei dem sehr sensiblen jungen Menschen eiskalt berechnend ausgenutzt, um über die Entblößung seiner Würde und tiefen Verrat Daten zu sammeln , und das für ein experiment, das ihn brechen sollte, uhm selber Ruhm und erfolg unter seinen elitären Kollegen zu erzielen und beruflich voranzukommen- koste es , was es wolle und sah ihn als Versuchsobjekt das Daten einspielt, spielte aber eine Art Vaterfigur vor. Er hat wahrscheinlich eine Psychose verursacht die zu einer psychischen Erkrankung führte.

In dem Moment, als er seine Stimme zum ersten Mal gegen seine Familie erhoben hatte, hatte er sich ebenfalls noch nicht radikalisiert, wie behauptet, sondern war zu dem zeitpunkt lediglich dabei, seine Werte zu verteidigen, da er sich für den vermeintlichen Debattierkurs stark ins Zeug legte und eher zur scheuen Gruppe Mensch zählte. Der Vater zeigte sich zuvor sehr dominant und herrisch der gesamten familie gegenüber.

Der kippende Punkt von Gut zu Irre war an der stelle im Film, als die Kollegin des Professors dem Jungen die Wahrheit über die Hinzergründe verraten hat. Hier brach die Welt innerlich zusammen.

Deswegen kritisiere ich die sehr oberflächlich beurteilten Punkte, die mir sehr ins Auge fielen ,weil die Einschätzung wirklich extrem groblastig ausfällt. Der Film enthält zahlreiche Details und Aussagen, diese Verknüpfungen und Konsequenzen muss man zunächst erkennen und verstehen.

Die Aussage, dass die Zeitebenen nicht zueinander finden, sehe ich ebenfalls nicht so.

Die Infos über die Vergangenheit verlaufen stimmig zur Zeitspanne der Linguistin, sodass man sich ein informatives Gesamtbild über den Film hinweg machen kann. Zeitzonen in einem film müssen nicht zwingend parallel zueinander verlaufen und enden. Wenn ich monoton verlaufende synchronstränge will, gehe ich in eine Bäckerei und hole mir eine Brezel, da fallen die Schlaufen gleichmäßig zueinander. Wir sind aber nicht beim Bäcker sondern schauen einen Film.

Vielmehr wird hier im Kern deutlich gezeigt, wie aus dem Guten das Böse entstehen kann.

Wie aus gutem Willen, einer Haltung, die gegen die Bequemlichkeit und ein ungerechtes System strebt, purer Hass werden kann, insbesondere wenn wie hier ein Mensch psychische Folter erlebt, und was Traumata auslösen kann bzw was anhand der gegebenen Daten abzuschätzen ist, was doe Ursschen für solche Gräueltaten eines eigentlich zuvor sehr guten Mensches sein können.

Ob das alles nun so war, dass er so wurde, sei dahin gestellt. Aber aus dem Nichts kommen derartige Taten mit Sicherheit nicht. Es gibt ein Manifest und Protokollierte Nachweise und daraus kann man Schlüsse ziehen.
Spleck
Spleck

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0,5
Veröffentlicht am 25. September 2026
Getrieben von modernem Zeitgeist und Wokeness, nicht passend zur Geschichte. Gibt deutlich bessere Verfilmungen.
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