Wien in den späten 1920er Jahren: Der Schüler Bruno Kreisky (Nils Arztmann) wird von der sozialistischen Arbeiterjugend nur widerwillig aufgenommen, da er aus einem reichen, jüdischen Elternhaus stammt. Als die politischen Unruhen im Land überkochen, riskieren Bruno und seine jungen Mitkämpfer*innen nicht nur ihre Freiheit, sondern auch ihre Leben im Kampf gegen den Faschismus. Gemeinsam organisieren sie verbotene Treffen, verteilen Widerstandsaufrufe und lehnen sich gegen das despotische Regime auf. Bruno verteidigt unerschütterlich seine Ideale und geht entschlossen seinen Weg, so wird er letztendlich vom jugendlichen Rebellen zum sozialdemokratischen Weltpolitiker.
“Bruno - Der junge Kreisky" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Vorpremiere an einem der Drehorte
Bevor „Bruno - Der junge Kreisky“ offiziell auf dem Münchener Filmfest 2026 uraufgeführt wurde, lud die SPÖ, die Partei des im Film porträtierten ehemaligen österreichischen Bundeskanzlers Bruno Kreisky, zu einer Vorpremiere in das historische Kino Filmcasino in Wien ein. Das Wiener Filmcasino diente beim Dreh auch als Kulisse für ein Parteitreffen im Jahr 1929.
Coming-of-Age eines Spitzenpolitikers
Dass das Politiker-Porträt „Bruno - Der junge Kreisky“ sich an der Biographie des österreichischen Ex-Kanzlers Bruno Kreisky (1911-1990) orientiert, ist keine Überraschung, allerdings nahm sich Regisseur und Autor Harald Sicheritz (der übrigens vor seiner Filmkarriere auch Politikwissenschaft studierte) bewusst einige Freiheiten, um die Jugendjahre Kreiskys als Coming-of-Age-Story zu inszenieren. Die wesentlichste Änderung betrifft die weibliche
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