ein absoluter B-movie.
geringes budget, was man den ganzen film über merkt.
es gibt andauernd löcher in der handlung. einige szenen (vor allem die teuren) fehlen einfach.
die sind einfach weg. einen zusammenhängenden erzählstrang gibt es gar nicht.
irgendwie spielen kriegsgefangene eine rolle, wie dann der ausbruch (oder der einbruch??) in das gefangenenlager geplant wird, fehlt. so, wie verdammt viele szenen im film vorhanden sein müssten, aber einfach fehlen.
ungefähr so, als ob man in einem buch jede zweite seite rausgerissen hätte.
die kriegsgefangenen sind auf einmal da, woher die kommen wird nicht erklärt, woher die soldaten das versteck der partisanen kennen, wird auch nicht erklärt, woher bzw wie die auf einmal waffen in das lager geschmuggelt haben auch nicht und irgendwie wird hier gar nix erklärt. die figuren im film werden nicht vorgestellt, viele sachen nicht erklärt und viele szenen fehlen. auf einmal sind die soldaten irgendwie irgendwo und was vorher passiert ist, wird nicht gezeigt. wie gesagt: wie ein buch, wo jede zweite seite einfach fehlt.
ein haufen bunt zusammengewürfelter hunde, schaumschläger und rauhbeine müssen zusammen eine aussichtslose spezialmission (sprich selbstmordkommando) durchführen.
orientiert hat man sich hier ganz ganz bestimmt an filmen, wie zb den sehr guten "stoßtrupp gold", konnte aber aufgrund geringem, oder wohl eher ´minus-budget´ da nicht rankommen.
was bleibt übrig?
übrig bleibt eine surreale (und billige) mischung zu ein drittel aus "der wilde haufen von navarone", ein drittel aus "ein käfig voller helden" und ein drittel an stellen, wo man sich entweder langweilt, verzweifelt den kopf schüttelt oder vielleicht sogar etwas traurig ist, dass hier nicht mehr geld zur verfügung stand.
sooo super schlecht ist der film nämlich gar nicht. der hatte nur zuwenig geld.
ein ganz normaler kriegsfilm, in dem eine improvisiert zusammengestellte truppe hinter feindlichen linien jemanden befreien muss, sowas gibt es schon mehrmals in gut und hier auch, aber leider nur in billig.
das wäre halbwegs vergleichbar mit einem 70er oder 60er jahre kriegsfilm.
trotzdem 2,5 sterne, weil der erzählfluss vom tempo her irgendwie stimmt und man irgendwie sieht, dass regisseur / drehbuch / produzent da schon irgendwie einen richtig guten film draus machen wollten. die gute absicht ist irgendwie erkennbar. das ´minus-budget´ aber auch. manchmal so billig, dass es schon wieder unfreiwillig komisch ist.
bloß nicht auf dvd kaufen, das bringt nix. nach einem echt stressigem tag mit chips und bier auf netflix oder so gucken, falls dort verfügbar.