WWII: Operation Phoenix
Durchschnitts-Wertung
2,9
2 Wertungen

2 User-Kritiken

5
0 Kritik
4
0 Kritik
3
0 Kritik
2
2 Kritiken
1
0 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Kino3000
Kino3000

1 Follower 23 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 23. Januar 2026
Besonders viel fällt mir zu diesem Film nicht ein. Er ist ziemlich altmodisch und hätte eigentlich alle Komponenten,
die so ein durchschnittlicher Kriegsfilm haben sollte. Aber die Erzählweise hier ist echt katatrophal.
Also in der Theorie wäre das alles in Ordnung; ein Schiff wird torpediert und da ist eine wichtige Spionin drauf. Sie und Besatzung können sich retten, werden gefangengenommen und müssen befreit werden. Ein paar Soldaten springen hinter feindlichen Linien ab, kriegen etwa Hilfe von drei/vier Partisanen und zwei Piloten, die vorher aus genau dem Gefangenenlager mit der Spionin geflohen sind.
Wo auch immer die alle auf einmal herkommen. Die Piloten gehen wieder zurück ins Lager, um einen Aufstand anzuzetteln, während von aussen die Soldaten und Partisanen angreifen. Die Spionin hat Infos über Schweres Wasser, was danach auch noch zerstört werden muss.
Das ist in der Theorie der Stoff für einen relativ guten Kriegsfilm, all das wird hier aber so katastrophal erzählt, so dass alles im Film total unlogisch rüberkommt.
Das, was man normalerweise "Handlung" nennt, springt hier total unlogisch und mit mehreren Lücken in der Erzählweise hin und her und es gibt ´ne Menge unwichtiger Szenen zwischendurch.
Also nicht nur zwischendurch, sondern andauernd. Die Lücken in der Erzählung werden dadurch nicht besser, sondern
logischerweise nur größer. Einige Sachen, die für die Handlung eigentlich sehr wichtig hätten sein können,
werden gar nicht gezeigt, sondern nur erzählt.
Die Action und Ballerei gibt es nur relativ selten und teilweise so dämlich, ich hätte mich kaum gewundert, wenn da in dem Moment Bud Spencer und Terence Hill durch die Ballerszene spaziert wären.
So als Überbrückungsfilm taugt der was. Man ist zu Hause, mit Kumpels ´n Filmabend machen und die kommen aber erst in 90 Minuten und man hat überhaupt kein Bock, bis dahin noch irgendwas zu machen, dann kann man den hier zu Überbrückung einigermaßen gut gucken. Also wenn man einfach nur 90 Minuten total sinnlos auf der Couch rumliegen und ausser fernsehen gar nichts machen möchte.
Wäre der im Kino gelaufen, wäre das ´ne echte Zeit- und Geldverschwendung.
blue sky
blue sky

1 Follower 18 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 23. Januar 2026
ein absoluter B-movie.
geringes budget, was man den ganzen film über merkt.
es gibt andauernd löcher in der handlung. einige szenen (vor allem die teuren) fehlen einfach.
die sind einfach weg. einen zusammenhängenden erzählstrang gibt es gar nicht.

irgendwie spielen kriegsgefangene eine rolle, wie dann der ausbruch (oder der einbruch??) in das gefangenenlager geplant wird, fehlt. so, wie verdammt viele szenen im film vorhanden sein müssten, aber einfach fehlen.
ungefähr so, als ob man in einem buch jede zweite seite rausgerissen hätte.
die kriegsgefangenen sind auf einmal da, woher die kommen wird nicht erklärt, woher die soldaten das versteck der partisanen kennen, wird auch nicht erklärt, woher bzw wie die auf einmal waffen in das lager geschmuggelt haben auch nicht und irgendwie wird hier gar nix erklärt. die figuren im film werden nicht vorgestellt, viele sachen nicht erklärt und viele szenen fehlen. auf einmal sind die soldaten irgendwie irgendwo und was vorher passiert ist, wird nicht gezeigt. wie gesagt: wie ein buch, wo jede zweite seite einfach fehlt.

ein haufen bunt zusammengewürfelter hunde, schaumschläger und rauhbeine müssen zusammen eine aussichtslose spezialmission (sprich selbstmordkommando) durchführen.
orientiert hat man sich hier ganz ganz bestimmt an filmen, wie zb den sehr guten "stoßtrupp gold", konnte aber aufgrund geringem, oder wohl eher ´minus-budget´ da nicht rankommen.
was bleibt übrig?
übrig bleibt eine surreale (und billige) mischung zu ein drittel aus "der wilde haufen von navarone", ein drittel aus "ein käfig voller helden" und ein drittel an stellen, wo man sich entweder langweilt, verzweifelt den kopf schüttelt oder vielleicht sogar etwas traurig ist, dass hier nicht mehr geld zur verfügung stand.

sooo super schlecht ist der film nämlich gar nicht. der hatte nur zuwenig geld.
ein ganz normaler kriegsfilm, in dem eine improvisiert zusammengestellte truppe hinter feindlichen linien jemanden befreien muss, sowas gibt es schon mehrmals in gut und hier auch, aber leider nur in billig.
das wäre halbwegs vergleichbar mit einem 70er oder 60er jahre kriegsfilm.
trotzdem 2,5 sterne, weil der erzählfluss vom tempo her irgendwie stimmt und man irgendwie sieht, dass regisseur / drehbuch / produzent da schon irgendwie einen richtig guten film draus machen wollten. die gute absicht ist irgendwie erkennbar. das ´minus-budget´ aber auch. manchmal so billig, dass es schon wieder unfreiwillig komisch ist.
bloß nicht auf dvd kaufen, das bringt nix. nach einem echt stressigem tag mit chips und bier auf netflix oder so gucken, falls dort verfügbar.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?