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Brodie1979 ..
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3,0
Veröffentlicht am 24. Juni 2026
Der große, nostalgische Abschluss des Jackass Themas? Ja und nein. Der Film zappt wild durch 25 Jahre, zeugt Hightlights, nie verwendetet Szenen oder eben neu gedrehtes Material. Dabei ist nichts, was man nicht schonmal gesehen hat, insbesondere was den Härtegrad angeht. Doch es geht einem schon irgendwo ans Herz, zu sehen wie die Figuren altern und die Zeit vergeht. Allerdings ollte man für sich selber wissen, ob das Thema einem liegt. Denn es wird keine neuen Fans generieren.
„Jackass 5: Einer geht noch“ ist genau das, was der Titel verspricht: eine letzte Runde mit alten Bekannten, die sich noch einmal zum Affen machen. Wer die Reihe seit Jahren verfolgt, bekommt viele nostalgische Momente, einige neue Stunts und vor allem das Gefühl, Zeit mit einer Gruppe von Freunden zu verbringen, die gemeinsam älter geworden ist. Die Chemie zwischen Johnny Knoxville, Steve-O, Wee Man und den anderen funktioniert immer noch. Einige der neuen Aktionen sind herrlich bescheuert und sorgen für echte Lacher. Gleichzeitig merkt man dem Film aber an, dass die Truppe nicht mehr Anfang 20 ist. Viele Szenen setzen stärker auf Rückblicke und unveröffentlichtes Material aus der Vergangenheit, wodurch sich der Film stellenweise eher wie ein „Best-of“ als wie ein vollwertiger neuer Teil anfühlt. Das muss nicht unbedingt schlecht sein – gerade langjährige Fans werden die nostalgische Stimmung zu schätzen wissen. Trotzdem fehlt etwas von der unberechenbaren Energie, die frühere Filme ausgezeichnet hat. Manche Gags zünden nicht mehr so stark, und zwischen den Highlights gibt es einige Längen. Unterm Strich ist „Jackass 5: Einer geht noch“ ein sympathischer Abschied, der mehr Herz als Wahnsinn bietet. Nicht der beste Teil der Reihe, aber ein würdiges Finale für eine Truppe, die das Chaos über Jahrzehnte perfektioniert hat.