Seit den 90er Jahren hat wohl einmal fast jedes Kind in das Bilderbuch „Der Regenbogenfisch“ von Marcus Pfister geworden. Das 1992 erschienene Kinderbuch wurde immerhin über 30 Millionen Mal verkauft und in 50 verschiedene Sprachen übersetzt. Trotzdem handelt es sich bei der gleichnamigen Leinwandadaption um die erste Kinoverfilmung, die auch aufgrund der Kürze des Originalbuchs auf diverse Fortsetzungsbände zurückgreift. Von 1999 bis 2000 wurde allerdings auch eine Zeichentrickserie über den eitlen Fisch ausgestrahlt, zudem entstanden mehrere animierte Kurzfilme in den späten 90er Jahren.
Für die Verfilmung des Kinderbuchklassikers „Der Regenbogenfisch“ verzichtete man weitestgehend auf Computeranimationen und griff tief in die Trickkiste, genauer gesagt die Augsburger Puppenkiste. Die handgemachten Puppen für den Film wurden u.a. von Regisseur Florian Moch persönlich gefertigt, der auch Ensemblemitglied des aus zahlreichen Fernsehproduktionen bekannten Marionettentheaters ist.