Kommissar Dupin - Bretonische Sehnsucht
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Yvonne Schoof
Yvonne Schoof

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2,0
Veröffentlicht am 2. April 2026
Ich habe alle Bücher der Reihe gelesen und alle Filme gesehen. Die Filme sind meiner Meinung nach alle nur an die Bücher angelehnt und sowohl die Charaktere wie auch die Story weichen deutlich ab. Losgelöst von den Buchvorlagen und wegen der schönen Bretagne-Bilder lohnt es sich dennoch, die Filme zu gucken.
Dieser Film aber hat nahezu nichts mit der Buchvorlage zu tun, außer dem Spielort und den Namen einiger Personen. Sowohl die eigentliche Geschichte wie auch die Mystic der Romanvorlage sind komplett abhanden gekommen.
Für mich als Leserin der Bücher die schwächste TV-Adaption. Schade!
Bcwur
Bcwur

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1,0
Veröffentlicht am 3. April 2026
Das war ais meiner Sicht eine grottenschlechte "Verfilmung" des gleichnamigen Romans. Sie hat mit dem Roman ausser dem Handlungsort der Insel Ouessant kaum etwas gemein.
Ja, es kommen keltische Musikinstrumente vor, aber die Handlung ist komplett ausgetauscht worden.
Die Handlung hier ist düster und leider auch voller Polizeifehler. Ich wundere mich, dass der Autor diesem völlig verdrehten Drehbuch zugestimmt haben soll.
Sehr sehr schade, denn der Roman ist unendlich viel besser.
Chrissa
Chrissa

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2,0
Veröffentlicht am 4. August 2026
Man sollte niemals einen Film mit dem Buch vergleichen auf dem er basiert. Gleichwohl braucht es zu dieser Verfilmung(en) von "Kommissar Dupin" in allgemeinen und zu der Folge "Bretonische Sehnsucht" im Besonderen dringend ein paar klare Worte.
Der Charme der Kriminalgeschichten in der Bretagne angesiedelt liegt auch, vielleicht sogar vor allem, im Charme der bretonischen Atmosphäre, Menschen und Esprit. Von all dem ist nichts in den Verfilmungen zu finden. Das Bretonische, Besondere wird hier zu einer gedämpften, eher plumpen ausschließlichen Tristesse, die dem Bretonischen in dieser Weise nicht eigen ist. Auch fehlt die Selbstironie, die dem Franzosen allgemein und den Bretonen bei aller Sturheit und Fremdeln im Allgemeinen zu eigen ist.
Die Filmreihe ist so deutsch wie es deutscher kaum geht.
Filmisch ist es langatmig, nicht immer folgerichtig und von den Nebenrollen (alle nicht wiederkehrenden Rollen) nicht überzeugend oder gar talentiert gespielt.
So bleibt abschließend zu sagen, dass man die Fernsehserie gerne mögen kann, so fern man sich bewußt ist, nichts von und aus dem französischen Finestere und der Bretagne kennenzulernen, aber sehr viel von deutscher Schwermut.
Die Buchreihe allerdings ist sehr zu empfehlen.
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