Durchschnitts-Wertung
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Ein netter, unterhaltsamer Film, der sich im Wesentlichen damit beschäftigt, wie jemand sein Ziel mit Beharrlichkeit und auch Dickköpfigkeit gegen alle Widrigkeiten und Hindernisse verfolgt. Das dabei auch ein gehörige Portion Egoismus eine wichtige Rolle spielt, ist für die Wirkung des Films nicht unerheblich.
Die Szenen in der DDR werden liebevoll nachgestellt, wobei die Unterdrückung eigentlich nur am Rande vorkommt. Da ist jemand der Reisen will, aber doch in seine Heimat DDR zurückkehren möchte und das mit der ihm eigenen Sturheit schließlich schafft. Durch den Fall der Mauer erhält das Vorhaben durchaus einen absurden und auch ein bisschen tragischen Anstrich.
Schauspielerisch überzeugen beide Hauptdarsteller und mich besonders Lina Beckmann.
Die Szenen in der DDR werden liebevoll nachgestellt, wobei die Unterdrückung eigentlich nur am Rande vorkommt. Da ist jemand der Reisen will, aber doch in seine Heimat DDR zurückkehren möchte und das mit der ihm eigenen Sturheit schließlich schafft. Durch den Fall der Mauer erhält das Vorhaben durchaus einen absurden und auch ein bisschen tragischen Anstrich.
Schauspielerisch überzeugen beide Hauptdarsteller und mich besonders Lina Beckmann.
Lese etwas fassungslos die Kritiken: die erste Stunde Langweile? Keine Auseinandersetzung mit der Frage, ob sich diese Reise sich gelohnt hat? These: wer so etwas schreibt, hat diese DDR-Zeit nie erlebt. Der Film ist so präzise, so detailgenau, mit grandiosen Darstellern. Klar: das Italienische Fremdemverkehrsamt wird hier keine Produktionskostenbeihilfe abliefern, Italien kommt nur am Rande vor. Aber dies ist ein spannender Beitrag zur DDR-Geschichte, subtil erzählt, großes kleines Kino.
Ein sehr berührender Film den vor allem Leute verstehen, die aus der DDR kommen und die gleichen Sehnsüchte aber nicht den Mut hatten.
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