Im Frühherbst 1941 toben heftige Kämpfe am Rande der Pulkowo-Höhen kurz vor Leningrad. Vereinzelt gelingt es den Deutschen bis nach Urizk vorzustoßen. Doch dann werden die Panzer und die motorisierte Infanterie der Wehrmacht eineinhalb Kilometer südlich der Sternwarte von Pulkowo gestoppt. Die sowjetischen Generäle Schdanow (Sergei Kharchenko) und Woroschilow (Daniil Sagal) hatten auf Befehl Stalins (Boris Gorbatov) eine Verteidigungslinie entlang des Flusses Luga errichten lassen. Doch nun wird die Stadt von den Angreifern eingekesselt, die planen, sie auszuhungern. Die 3,2 Millionen Einwohner der Stadt sind plötzlich ohne Nahrung, ohne Treibstoff und bald auch ohne Strom und fließendes Wasser. So sterben Hunderttausende elendig. Dennoch gelingt es der Roten Armee unter gigantischen Verlusten, die Luga-Linie die gesamten 900 Tage der Blockade zu halten …
Der sowjetische Zweiteiler aus dem Jahre 1974 fiktionalisiert Aspekte der realen Belagerung Leningrads durch deutsche und finnische Truppen von 1941 bis 1944. Diese gilt als die verheerendste und verlustreichste ihrer Art während der gesamten Menschheitsgeschichte.