Neueste Kritiken: Prestige - Die Meister der Magie - Seite 4
Prestige - Die Meister der Magie
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Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 6. Juli 2010
Schon lange wollte ich diesen Film schauen, der ja das Mittelstück zwischen Batman Begins und The Dark Knight darstellt. So wurde ich auch nicht enttäuscht. Der Film unterhält sehr gut, was auch dem Thema geschuldet ist. Nolan versteht es, denn ganzen Film in einen einzigen Zaubertrick zu verwandeln!
Was mich stört ist, dass The Prestige aber dann doch sehr den Batmanfilmen ähnelt. Das fählt vorallem in den Rollen von Bale und Caine auf, die ja fast einen identischen Charakter wie in den Batmanfilmen spielen.
Trotzdem ist der Film, speziell für alle die Nolans andere Filme mögen, unbedingt empfehlenswert.
"The Prestige" ist ein wahrlich magisches Filmvergnügen. Nolan gelingt es meisterlich, den Zuschauer in eine Welt der Illusionen zu entführen, ohne dabei den Boden unter den Füssen zu verlieren. Er zeigt, verzaubert, täuscht und hat dabei auch noch eine hochinteressante Story zu bieten.
Der Film selbst ist eine Illusion und getreu der in den ersten Minuten eingeführten „Zaubertrickstruktur“ (The Pledge – The Turn – The Prestige) aufgebaut. Wer „genau hinsieht“ und Nolan-Erfahrung mitbringt, kann zwar schon etwas vor dem Showdown, oder hier passender, dem „Prestige“, hinter das Geheimnis kommen. Langweilig wird es aber dennoch nicht, denn dank Nolans fulminantem Erzählstil wird man immer tiefer und tiefer in die Geschichte hineingezogen, die Schreckliches über uns Menschen offenbart. Wozu wir fähig sind und wohin unsere Obsessionen uns treiben. Borden hat schon Recht, wenn er sagt: „Total devotion to the art. Utter self-sacrifice.“
Beginnt man, nach dem Genuss des Filmes, tiefer zu graben um Logik-Ungereimtheiten zu finden, kann es gut sein, dass man Erfolg hat. Auch an anderen Stellen gibt es kleine Kritikpunkte. Beispielsweise hätte die Figur der Olivia und deren Beziehung zu Bordon meiner Meinung nach noch mehr zu bieten gehabt, als das Ganze „optisch aufzuwerten“. Der perfekte Film ist „The Prestige“ für mich nicht.
Doch eigentlich denke ich, dass man keinesfalls auf solch winzigen Makeln herumreiten sollte. Dafür ist der Film zu stark, zu intelligent, zu faszinierend und zu berührend. Und, wie sagt Cutter so schön: „Now you’re looking for the secret…but you won’t find it...because you don’t really want to know...YOU WANT TO BE FOOLED.”
Eine geheimnisvolle Einleitung für einen Film, der magischer, geheimnisvoller und schlichtweg besser nicht hätte sein können.
Selten zuvor gab es Filme, die derart zu fesseln verstehen und die den Zuschauer derart dazu zwingen sich den Film ein zweites oder drittes Mal anzusehen.
Die Geschichte zweier junger, riaviliserender Magier, die es sich zur Aufgabe gemacht haben mit Ehrgeiz Finesse und Tricks, die Massen der Jahrhunderwende zu begeistern. Angetrieben von Rache, streben die beiden zu immer Hochtrabenden und Tollkühneren Zauberreien ...
Doch hier das Ende zu verraten, würde das Besondere des Films zerstören. Das Prestigio, macht diesen Film zu etwas, dass die Welt noch nicht gesehen hat.
Doch der Film lebt nicht von der grandiosen Handlung allein. Er wird unterstützt von einer einmalig inzenierten Kullisse, die sichmit wunderbaren Kostümen mischt und die sich auf nahezu magische Weise an die Handlung anschmiegt und sie ohne Zweifel unterstützt und perfektioniert.
Der letzte und entscheidenden Punkt dieses Films sind aber die Schauspieler, gerade die Wunderbare Kombination von Hugh Jackman und Christian Bale verleiht dem Film sein einmaliges Image. Doch auch Michael Caine geht in seiner Rolle als besonnener Erfinder und Entwickler der magischen Spielereien auf, und definiert gleichzeitig noch die Rolle des Erzählers, wobei er ein wenig die Rolle des alten ehrwürdigen Magiers einnimmt, der mit dieser Geschichte selbst einen Zaubertrick aufführt, der den Zuschauer fesselt und ihn glauben Macht, dass dort vorne mehr vorgeht als bloße technische Spielereien.
Denn sie sehen nicht genau hin...
Das Motto dieses Filmes ist ebenso einfach wie eindeutig, die inneinander Verpackte Handlung, des Filmes lässt den Zuschauer leicht vergessen, worum es wirklich geht und man steht am Ende verwirrt da und fragt sich wie er das gemacht hat.
Alles in allem ein Film, der einen auf unglaubliche Weise berührt und eine Zauberhafte Geschichte ganz nüchtern und dennoch so spannend wie einen Krimi erzählt und wenn man den Plot nicht beim ersten Mal versteht, muss man sich nicht schähme, denn um diesen Trick zu durchschuaen muss man sehr genau hinschauen.
...bei diesem fantastischen Meisterwerk! Gut, ich gebe zu, dass der Plot-Twist am Ende recht vorhersehbar war und man ihn besser hätte inszenieren können, ABER: Die mehr als herrausragenden Schauspieler, mit einem wie immer fabelhaften Christian Bale, und die grandiose Spannungskurve machen dies mehr als wett. Der Film hat mich von der ersten Minute an gefesselt...und bis zum Ende nicht mehr losgelassen! Dieser FDilm hat für mich das Potenzial zum Klassiker! Er steht zurecht in den imdb Top 100, auch wenn das viele nicht finden! Für mich festigt dieser RFilm die tatsache, dass Christopher Nolan der grandioseste Regisseur der letzten Jahre ist. Er könnte in meinen Augen problemlos den Status eines Spielberg oder Scorsese erreichen, wenn nicht sogar Hitchcock oder Kubrick (wobei Kubrick FÜR IMMER der beste Regisseur ALLER ZEITEN bleiben wird) erreichen. Grandiose Filme wie Insomnia oder Batman Beginns sind wirklich sehr gut...aber Memento, Prestige und The dark Knight gehören für mich zu den besten Filmen aller Zeiten! Da Prestige alle Merkmale eines guten Nolans' hat, muss ich die höchstpunktzahl zücken. Kein Film hat mich vorher so gefesselt (abgesehen von Memento und, natürlich, FIGHT CLUB).
Einer der besten Filme die ich je gesehen habe, und ich habe ne Menge gesehen und würde sagen, dass ich sehr anspruchsvoll bin.
Ich hab ihn nun schon 3 mal gesehen und jedesmal fallen mir neue Genialitäten in der Story auf.
Auch Bale und Jackson spielen hervorragend, und ich finde auch ihre Sychronsprecher sehr gut.
Unbedingt anschauen!!
PS: Wenn ich daran denke, dass dieser Film die gleiche Filmstarts-Bewertung bekommen hat wie die dümmliche und langweilige Komödie "hangover" krieg ich Schüttelfrost...
Christopher Nolan hat es geschafft aus dem sehr guten Roman von (Namen des Autors) auch einen sehr guten Film zu machen. Prestige überzeugt in jeglicher Hinsicht. Die Hauptdarsteller wirken sehr passend und bringen ihre Charaktere sehr überzeugend
rüber.
Der Film schafft es meiner Meinung nach sehr gut zu zeigen, wie sich die beiden Charakter nach dem Zwischenfall, dem Tod von Rupert Angiers Frau entwickeln. Jeder will den anderen besiegen, übertrumpfen, oder einfach nur bloßstellen. Das Stück lebt dabei von den Zeitsprüngen und dem Ungewissen.
Wer handelt wie? Warum liebt Alfred Borden seine Frau an manchen Tagen und an manchen nicht?
Ist Alfred Borden für den Tod von Rupert Angier verantwortlich?
Christian Bale spielt den Zwiespalt in seinem Charakter grandios, während auch Hugh Jackman exzellent darstellt, wie sich Rupert Angier zum teilweise grausamen Magier verwandelt,
der sich am Ende damit auseinander setzen muss, ob ihm seine Magie, bzw. der Zwist mit Alfred Borden über sein(e) eigenes(n) Leben geht.
Überhaupt spielen Konkurrenzkämpfe in diesem Streifen eine übergeordnete Rolle.
So beruht auch jener zwischen Edison und Tesla auf wahren Begebenheiten.
Alles in Allem also ein sehr gelungener Film, welcher aufzeigt, wie weit solch
ein Kampf reichen kann und, dass man am Ende nur verlieren kann.
Zu Beginn eines vorweg: die Kritik bei dem Film bewegt sich auf hohem Niveau, sprich es gibt eigentlich nichts grundlegendes was man am Film aussetzen könnte (die schauspielerische Leistung ist TOP, traumhafte Kulisse, der Film schafft es einen von der ersten bis zur letzten Minute zu fesseln), dennoch gibt es gerade zum Grande Finale des Films hin, einige Dinge die mir nachträglich doch ziemlich aufstossen.
ACHTUNG SPOILER
Teslas Maschine hin oder her - die ganze Doppelgängergeschichte lässt einen doch sehr im Dunkeln zurück, wirkt irgendwie konstruiert. Eine Wendung die man sicher geschickter hätte deichseln können (Tod des Doppelgänger-Schauspielers etwa).. Es bleiben zu viele grundlegende Fragen offen (eigentlich nicht Nolan-typisch) - Was für einen Grund haben die "Angier"-Doppelgänger sich ständig selbst zu opfern - wer mit gesundem Bewusstsein würde schon freiwillig ertrinken, wenn er weiß, dass ein anderer den Applaus erntet? Haben die Doppelgänger ein Bewusstsein? Wenn nicht wie können sie dann die Show leiten? Klingt zwar jetzt ziemlich kompliziert und wirr, wer den Film gesehen hat wird sich aber hoffentlich auskennen....
SPOILER ENDE
Ein weiterer Grund wieso ich nun meine erste Kritik verfasse ist, dass ich letzte Woche "Der Illusionist" gesehen habe und leider sagen muss, dass Prestige im Vergleich knapp den kürzeren zieht. Der Schlusstwist kam dabei einfach überraschender, und Edwart Norton konnte mich mit seinem ausgefeilteren Charakter besser fesseln..
Dennoch möchte ich nochmal auf meinen Anfang verweisen - wenn es bei dem Film was zu kritisieren gibt, dann auf einem sehr hohen Level.. doch die letzten 20 minuten kosten dem Film meiner Meinung nach den "Klassiker"-Status...
Auf so einen Film hat man schon lange gewartet! In seiner Art einzigartig und intelligent inzeniert. Eine Odyssee durch das Ende des 19. Jahrhunderts, mit Blick hinter die Kulissen der Magier und einem herausragenden und erbarmungslosen Konkurrenzkampf. Neben einem genialen Ende wird der Film durch eine ausgezeichnete Rollenbesetzung elegant abgerundet!
Fazit:
Absolut sehenswert! Großes Lob an Christopher Nolan!