Neueste Kritiken: Death Sentence - Todesurteil - Seite 2
Death Sentence - Todesurteil
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Lorenz Rütter
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3,0
Veröffentlicht am 17. September 2013
Gut gespielter Rachethriller, der voll auf Kevin Bacon zugeschnitten ist. Leider fällt der Film viel zu leicht aus und die Geschichte erzählt nichts Neues! Man hätte viel mehr Drama und Härte einbauen sollen! Erinnert bisschen an Death Wish und am Schluss an Taxi Driver.
So, gerade eben zum zweiten mal "Death Sentence", mit "Kevin Bacon" geguckt. Der Film geht über einen Vater der Rache für den Tod seines Sohns nehmen will.
Der Film geht gemächlich los. Man lernt die Charaktere kennen und ihre Beziehungen zueinander. Aber plötzlich wird alles aus der Bahn geworfen durch den Tod des Sohns. Ungefähr nach 2/3 hat der Film aufeinmal eine totale Wendung, die die Spannung dann bis zum Ende hält. Das soll aber nicht heißen das die ersten beiden drittel langweilig wären. "Kevin Bacon" macht seine Sache als Rächer sehr gut. Und auch den Vater kauft man ihm ab. Zeitweilig erinnert der Film an "Punisher". Auf jeden Fall ist es ein gelungener Film, der seinen Konkurrenten wie "Die Fremde in dir" oder eben halt der "Punisher" in nichts nachsteht.
An Tony Scott´s "Mann unter Feuer" kommt dieses Rachedrama nicht dran, aber sehenswert ist es allemal. Bürohengst mit weißem Kragen legt sich mit brutaler Straßengang an. Und wenn wundert´s, der Bürohengst mit dem weißen Kragen, ist am Ende härter als alle Gangmitglieder zusammen. Ein paar kleine, aber nicht unbedingt dramatische Wendungen im Film, halten den Zuschauer bei Laune. Die Kamerafahrten(Parkhaus!) sind sehenswert und die Action ist teilweise recht hart. Tiefgründige Dialoge darf man nicht erwarten, dafür handfeste Feuergefechte und Prügeleien.
Das Racheengel Kevin Bacon am Ende allerdings aussieht wie ein waschechter Zombie, lag wohl am übereifrigen Maskenbildner. :)
Ich fand den Film ganz nett. War mal ein bisschen was anderes. Gab aber auch einige stellen, die ungewollt lustig waren. An sich aber ziemlich spannend und gut gemacht. Kann man sich auf jedenfall mal reinziehen. Urteilt aber selbst...
Dieser film hat mich von anfang an mit seiner tollen atmosphäre gepackt und erst nach 114min wieder losgelassen!
K.Bacon konnte mich als verzweifelter Rächer voll überzeugen was ich vorher nicht in dieser form erwartet hatte ! Auch die enorme härte hat mich überrascht und überzeugt! Für fans dieses genres ein muss !
Dieser Film ist leider eher ein B-Movie und niemals annähernd so gut wie "Ein Mann sieht rot", eher ist es eine Komödie als ein Drama, das Gesellschaftskritik ausüben möchte. Leider sind die Schauspieler, ganz besonders Bacon, eine absolute Fehlbesetzung, und im Ganzen packt dieser Streifen nicht. Hin und wieder gibt es Szenen à la sinnlose Gewalt, doch im Ganzen ist dieser Streifen misslungen.
....diese Frage möchte man Kevin Bacon stellen. Zweifellos ist er ein sehr guter Schauspieler, der sich für so einen B-Movie zu schade sein sollte.
Ich muss gestehen, dass ich klassische Revenge-Movies mag und zuletzt von Liam Neesons Darbietung in "Taken", trotz mangelndem Anspruchs, sehr begeistert war. Das fiese bei "Death Sentence" ist, dass man nach recht vielversprechendem Beginn immer noch die Hoffnung hat, dieser Film wolle etwas aussagen und nicht lediglich Gewaltszenen zeigen.
Das Problem ist der Regisseur James Wan, der mit "SAW" einen Filmhit landete, was dem grandiosen Ende zu verdanken war. Ansonsten dient die Saw-Reihe lediglich dazu gewaltgeile Unterbelichteten zum "Hua Geil"-Schreien zu animieren, wenn wieder einmal die Gliedmaßen über die Leinwand fliegen.
Abgeschossene Hände und Beine dürfen natürlich auch in "Death Silence" nicht fehlen.
In der zweiten Filmhälfte vollzieht Bacon eine Wandlung zum Überkiller, der plötzlich mit perfekt mit Waffen umgehen kann und eine wahre Kampfmaschine ist. Dazu kommt, dass sein Outfit, seine Waffen, selbst seine eigenen Schussverletzungen ein bißchen zu stark an das Finale "Taxi Driver" mit Robert de Niro erinnern...... wirkt also ein bißchen sehr geklaut, Mr. Wan!!!
Fazit: Ein vielversprechender Anfang wird durch eine desaströse zweite Filmhälfte zerstört, welche zudem auch noch in absolutem B-Movie-Style daherkommt.