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BrodiesFilmkritiken
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2,5
Veröffentlicht am 3. September 2017
Oh mein Gott! Ich bin entsetzt. Wie können so viele gute Absichten und Ansätze scheitern? Ist fast schon sensationell. Nach der ziemlich vergeigten "Hulk" Version von 2003 ist dies ein "Reboot" der Serie, ähnlich wie "Batman Begins" die Flattermann-Saga neu startete. Schonmal gut, zumal man auch ein sauber ausgewähltes Darstellerensemble vereint, insbesondere natürlich Edward Norton als neuer Bruce Banner. Dann ist der Film ebenso eine Quasi-Fortsetzung von "Iron Man", denn hier taucht zum Ende hin Robert Downey jr. als Tony Stark auf und weißt auf das hin was schon am Ende von "Iron Man" angedeutet wurde: einen mächtigen Crossover Film in dem mehrere Helden aufeinandertreffen (zum dem dann wohl auch "Captain America" stoßen wird, es gibt Anspielungen). Aber bleiben wir bei diesem Film bei dem man als Zuschauer selber grün vor Wut werden möchte. Dabei fängt alles so gut an: das Intro daß die Geschichte von Banners Verstrahlung erzählt (wofür die 2003er FAssung fast den halben Film brauchte) ist eine liebevolle Nachstellung des Vorspanns der alten Serie, diese wird auch gewürdigt daß hier und da mal Musikstücke vond amals einfließen und man dem alten "Hulk" Lou Ferringio sowie dem bereits verstorbenen Banner Darsteller Bill Bixby Kurzauftritte einräumt (und natürlich den verpflichtenden Auftritt von Stan Lee!!). Aber auch wenn diese Ansätze ziemlich gut sind: sie führen zu nichts. Die Story ist zäh wie Kaugummi, verläßt zu keiner Zeit die Vorhersehbarkeit und läuft auf ganz ausgelatschten Pfaden. Norton ist zwar nach wie vor ein toller Schauspieler aber irgendwie paßt er mir nicht so ganz in der Rolle des gehetzten Wissenschaftlers. Liv Tyler hat ne bescheurte Ponyfrisur und kaum mehr zu tun als schön traurig den armen Edward anzujammern und TIm Roth gibt den fiesen Soldaten immerhin schön widerlich und diabolisch. Am Look des Hulks scheiden sich die Geister: ein großer, klobiger, offenkundig CGI Effekten entstammender Klotz (immerhin versucht man das Prinzip der wachsenden Hosen ein wenig zu erläutern) der neuerdings auch sprechen kann und weniger grün ist - liegt bei einem selbst ob man das mag. Allerdings ist der größte Aufreger des Films die in Deutschland gestartete Fassung: der Film läuft ungeschnitten ab 16t und in einer kastrierten Version ab 12. Die Schnitte der 12 Nummer betreffen den finalen Schlagabtausch der zwei Supermonster - und regen unbeschreiblich auf weil offenkundig ganze Minuten fehlen und plötzliche ruckartige Szenenwechsel drin sind so daß man hinten und vorne nicht mehr durchblickt. So macht Kino keinen Spaß, so regt es nur auf.
Fazit: Trotz brauchbarer Herangehensweise und scheppernder Actionszenen enttäuscht auch diese Hulk Fassung stark - und die deutsche Schnittfassung ist eine bodenlose Frechheit!
Wer noch mit dem Gedanken spielt, sich den Film (wie ich) z.B. im Zuge eines Marvel-Wochenendes anzutun (um alle bisherigen Verfilmungen mal wieder gesehen zu haben), sei hiermit gewarnt : Ein an sich großes Schauspiel-Talent (Norton) verramscht und ein nicht vorhandenes (Tyler, wie üblich mit Kulleraugen, tränenreich und schmachtend - unverändert seit Armageddon) bis zum Erbrechen ausgereizt. Der bislang schlechteste Film der neueren Marvel-Reihe. Ruffalo bringt sowohl Tragik & Ernsthaftigkeit seiner Figur (als auch Humor ) in seinen Avengers-Auftritten besser rüber - wofür Norton wohl nichts kann - diese Verfilmung ist einfach grottig umgesetzt und wirkt weniger fesselnd als zusammenhangslos hingefrickeltes Stückwerk mit nerviger Pseudo-Dramatik und verhaltener, kaum überzeugender Action. Vom fast lächerlich wirkenden Monster-Gegenspieler (Tim Roth: ebenfalls verramscht) mal ganz abgesehen.Daran kann auch ein William Hurt nix ändern. Man muss schon hartgesottener Fanboy sein um das zu ertragen.....
Der Film ist ziemlich spannend und hat gute Effekte. Story ist natürlich kein Meilenstein aber ok. Ich finde den Hulk in den Avengers Filmen gut aber dieser hier gefällt mir etwas besser. Es lohnt sich diesen Film zu gucken
In "Der unglaubliche Hulk" geht es um Bruce Banner ( Edward Norton ) . Dieser verwandelt sich nach einem missglückten Experiment bei Stress in den Hulk. Seit dem Unfall ist er vor dem Militär auf der Flucht und versteck sich in Brasilien. Das Militär schafft es dann aber doch ihn aufzuspüren und die Hetzjagt beginnt von vorne...
Im Gegenteil zu den restlichen Marvelfilmen die zum Avengers-Universum gehören, hat man sich bei "Der unglaubliche Hulk" relativ wenig Zeit genommen um die Hauptperson und deren Geschichte einzuführen. In Bildern wird das fehlgeschlagene Experiment kurz gezeigt, aber danach gehts sofort in Geschehen. Man sieht Banner wir er in Brasilien etwas Fuß gefasst hat und wie er sich im Alltag schlägt. Die Gefahr des Hulks, insbesondere die allgegenwärtige des Ausbrechens , wird super rüber gebracht. Da der Hulk nicht sonderlich viel Tiefe besitzt und eigentlich nur Zerstören will, hat man alles richtig gemacht und Bruce Banner hier in den Mittelpunkt gesetzt. Bruce Banner bekommt mit jeder Minute Laufzeit mehr Tiefe und wird dabei immer interessanter. Hier sind für mich auch ganz klar die Stärken des Films. Diese liegen nämlich darin Banner auf der Flucht zu begleiten. In dieser ist nicht nur das Militär sein Feind, sondern speziell auch der Hulk. Dieser innere Kampf mit sich selbst Gegen den Hulk ist super interessant. Edward Norton passt wie die Faust aufs Auge in die Rolle, dass es unglaublich viel Spaß macht ihm zuzuschauen. Technisch ist der Streifen größtenteils absolut in Ordnung.
Die Story ist leider viel zu eintönig. Banner versteckt sich, wird von Militär gefunden, Hulk kommt, Hulk kämpft mit Militär, Hulk geht und schon gehts wieder von vorne los. Irgendwann nervt es dann auch wenn das Militär zum x-ten mal kommt und aus allen Ecken die zur Verfügung stehen plötzlich gefühlte 1000 Militärfahrzeuge springen. William Hurt als absoluter Stereotyp-Militär, wurde auch mit der Zeit immer Nerviger. Ein weiteres Grundproblem des Films ist, das dieser typische Flair den die restlichen Marvel-Filme haben hier fehlt. Irgendwie fehlt es hier an Humor und vor allem an sympathischen Figuren. Bis auf Bruce Banner gibt es keine sonderlich interessante Figur. Der Endkampf, speziell auch gegen wen er ihn bestreitet, fand ich leider auch viel zu weit hergeholt. Ich mein ok, spoiler: der Soldat will sich in etwas ähnliches wie Hulk verwandeln um sich an ihm zu rächen, aber dann gleich die ganze Stadt in Schutt und Asche legen?
Fazit: Leider sind die Figuren in "Der unglaubliche Hulk" langweilig und uninteressant geschrieben. Überraschender Weise, hat man gerade wegen dem tollen Edward Norton und seiner Rolle Bruce Banner, doch seinen Spaß bei dem Streifen. Trotzdem würde ich ihn zu den schwächeren Vertretern zählen.
Fazit: Unfertig wirkender Film, der jedoch unterhält und mit Edward Norton und Wiliam Hurt zwei sehr gute Darsteller aufweist (trotz deutlicher Unterforderung).
Besser als "Hulk" von 2003, aber doch nicht mehr als gut. Die Schauspieler sind überzeugend (was dazu führt, dass ich total enttäuscht bin, Edward Norton nicht in "The Avengers" zu sehen) und die Effekte gut. Die Geschichte des grünen Riesen wird diesmal etwas anders erzählt, so wird das Experiment, das Bruce Banner zu dem emotionsgeladenen Muskelpaket macht, der alles in Schutt und Asche legt, nur in einem kurzen Zusammenschnitt gezeigt und die Geschichte beginnt als Banner bereits auf der Flucht vor dem Militär ist. Die Erzählweise bringt neuen Schwung in die Geschichte und zwar besonders für den Zuschauer, der von der Produktion aus dem Jahr 2003 eher enttäuscht war. Trotzdem sollte man in Sachen Story keine Granate erwarten und obwohl der Soldat Blonsky ein würdiger Gegner ist, ist er ein kein vielschichtiger Gegenspieler und seine Handlungen sind vorhersehbar (gleiches gilt dadurch für die Story gegen Ende des Films). 7/10
ich fand "Der unglaubliche Hulk" ganz gut. der endkampf naja bissel komisch und die effekte zum teil auch eher mager.die story war doch ganz gut und en paar gags waren auch dabei.
Bin ein Freund der alten Serie, weshalb mir die Verfilmung von Ang Lee überhaupt nicht gefiel.
Freudig nahm ich zur Kenntnis, dass sich dieser Film nun viel näher an der Serie bewegen sollte.
Letzteres ist tatsächlich der Fall. Es gibt viele Anspielungen für Fans der Serie und der Höhepunkt ist der Gastauftritt von Lou Ferrigno.
Alles in allem ist der Film großes Blockbusterkino. Wer hier mit großen Effekten unterhalten werden will kommt auf seine Kosten. Wer tiefergehende Charaktere erleben will, der wird enttäuscht werden.
Aber ganz ehrlich: An welcher Stelle sollen Edward Norton, William Hurt, Liv Tyler oder Tim Roth ihr komplettes Talent einbringen? Dafür gibt das Thema "Hulk", der einfach nur eine Naturgewalt ist, nicht genügend her.
Was mich richtig geärgert hat ist wie der Film im Endkampf geschnitten ist. Da sind die beiden Monster auf einmal an ganz anderen Orten...prügeln sich plötzlich mit Gegenständen die gerade noch gar nicht da waren.. was denkt sich die FSK dabei? (Bsp1: Hulk zerschlägt ein Auto in zwei Teile und geht damit auf seinen Gegner los, liegt im nächsten Augenblick auf ihm und die Autoteile sind weg. Bsp2: Beide Monster sind von einer auf die andere Sekunde auf den Dächern der Hochhäuser. Bsp3: Hulk rennt auf seinen Gegner los, eine Sekunde später würgt er ihn von hinten mit einer Eisenkette....)
Ist es wirklich so gefährlich für Heranwachsende, wenn sich zwei deutlich als am Computer entwickelt zu erkennende Monster prügeln? Ist nicht jedes Konsolen oder PC-Kampfspiel mindestens genauso intensiv?
Da der Endkampf in den Straßen von New York das absolute Highlight des Films darstellt verdirbt dieser miserable Schnitt echt eine Menge Spaß.
Ich kann nur hoffen, dass vielleicht nur mein Kino eine geschnittene Fassung in der Sneak zeigte (warum auch immer).
Anderenfalls würde ich dazu raten auf eine ungekürzte DVD-Version zu warten..... denn so macht das Finale echt keinen Spaß mehr....