Tintenherz
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Nerventod
Nerventod

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3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Brenden Fraser gibt Mortimer Folchart in dem gleichnamigen Roman von Cornelia Funke ein Gesicht. Und er macht seine Sache richtig gut. So oder so ähnlich habe ich ihn mir beim Lesen immer vorgestellt. Das gleiche zählt für Maggie-Darstellerin Eliza Bennett und Farid-Darsteller Rafi Gavron. Die etwas launische Tante Elinor wird von Helen Mirren verkörpert, deren Einsatz meiner Ansicht nach etwas zu kurz kam. Auch Fenoglio, gespielt von Jim Broadbent kam etwas zu kurz, ebenso wie die Darstellung des Basta. Top hingegen war Capricorn. Die Darstellung war so, wie man sich das aus dem Buch vorgestellt hat. Gefehlt hat für mich eine Vertiefung der „Elster“ auch bekannt als Mortola.



Wie bei jeder Verfilmung eines Buches gibt es auch hier einige Änderungen, was zum Teil auch sehr schade ist. Zum einen wird im Buch Fenoglio unabsichtlich in das Buch hinein gelesen. Im Film jedoch wird der freiwillig und mit Absicht hineingelesen. Auch Stabfinger darf endlich wieder nach Hause. Im Buch jedoch begibt er sich mit Farid und dem Buch auf die Suche nach einer anderen Zauberzunge. Im Buch wird zwar wieder die Familie Folchart zusammengeführt. Resa bekommt deshalb aber nicht ihre Stimmt zurück wie im Film. So hat der Film ein ganz anders Ende, als das Buch selbst. Beim Buch ist noch Raum für Fortsetzungen, der Film hingegen hat ein Happy End. Da wird es schwer werden, Raum für Fortsetzungen zu finden. Mal sehen, was sich die Filmemachmaschine Hollywood dazu ausdenkt.



Betrachtet man den Film ohne das Hintergrundwissen aus dem Buch, hat man einen recht gut gemachten Film. Die Handlung ist schlüssig und das Drehbuch gut umgesetzt. Die Kulissen sind gut aufgenommen und die Schauspieler sorgfältig ausgewählt. Das die Verfilmung eines Buches nicht auf das Buch selbst passt ist mir auch klar, trotzdem habe ich immer hohe Erwartungen. Allerdings eins bringt der Film, wie auch das Buch rüber: Die Werke sind eine Liebeserklärung ans Lesen.



FAZIT: Tintenherz ist für jeden zu empfehlen, der gerne liest. Für Leseratten sei aber gesagt, dass es sich empfiehlt, das Buch zuerst zu lesen und danach den Film anzuschauen.

Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich bin mit Sicherheit eine der wenigen, die das Buch nur vom Hoeren kannte (und nicht gleich in den nächsten Buchladen gerannt ist), sich aber den Film trotzdem angesehen hat. So kann ich meiner Meinung nach vorurteilsfrei urteilen.



Cornelia Funkes Wahl fuer Mo Brendan Fraser einzusetzen finde ich grossartig, ist er doch einer der charmantesten Schauspieler Hollywoods. Und obwohl er schon verschiedene Rollen gespielt hat, scheint er doch immer wieder den selben Charakter zu verkoerpern. Man hat den Eindruck Rick O'Connell aus der Mumie-Trilogie auf der Leinwand zu beobachten, der diesmal nur mit seiner Tochter unterwegs ist. Auch an den anderen Schauspielern laesst sich nichts aussetzen. Sie sind alle gut gewaehlt und machen ihre Sache gut (Maggie erscheint mir auch einen Tick zu alt.) Besonders zu nennen waere noch Paul Bettany als Staubfinger. Dessen Rolle die vermutlich faszenierenste im ganzen Film ist.



Was mich am Anfang des Films gestoert hat war, dass sich Mo, Staufinger und Co ziemlich vertraut erschienen - so als haetten sie viel miteinander erlebt. Die Rueckblenden geben aber nur eine kurze Konfrontation zwischen ihnen wieder und so erscheint ihre "Vertrautheit" miteinander seltsam. Auch Vater Mos Talent kommt komisch, wen man bedenkt, dass er dies wohl erst in einem Alter um die 30 bemerkt haben will. Hat er als Buecherwurm sonst nie Buecher laut vorgelesen? Das die Tochter in seine Fussstapfen tritt und das Tintenherz zum Teil neu geschrieben werden muss, steht von Anfang an fest. Trotzdem ist der Film durch seine rasanten Schnitte spannend, opulent und verliert sich nicht in unnoetigen Details wie manch andere Fantasyknaller, die gerne Mal zu lang werden.

Tintenherz hat Herz, es ist ein kurzweiliges Maerchen fuer gross und klein und erspart uns die leider heute in Filmen haeufigen offenen Ende, ohne das vertraute Happy End. Aber jedes Kind weiß, dass jedes Maerchen mit "Und sie lebten gluecklich und zu frieden bis ans Ende ihrer Tage" endet.



Der Film ist in sich geschlossen, ist aber trotzdem so gemacht, dass sich eine Fortsetzung lohnen wuerde - eine gute Absicherung der Filmmacher. Ich freue mich auf den naechsten Teil.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Für Leute, die das Buch nicht gelesen haben (wie mich) ist der Film durchaus sehenswert. Eine interessante Idee einer Fantasy-Story wurde gut umgesetzt und der Film ist optisch und animationstechnisch wirklich gut. Man erkennt aber auch, dass viele Details fehlen, die im Buch wahrscheinlich erwähnt werden, weshalb man sieht, dass der Film dem Buch (wie es allgemein häufiger der Fall ist) nicht gerecht wird. Noch zu erwähnen wäre, dass Brandon Fraser nicht den passenden Schauspieler für die Rolle des Mortimer darstellt. Das Ende ist allerdings "zu happy" und man wird nicht angeregt, sich über den Film weitere Gedanken zu machen. Alles in allem "solide", aber nichts Bahnbrechendes...
nerii
nerii

7 Follower 33 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Es spielt eine "sehr große" Rolle, ob man vorher das Buch gelesen hat oder nicht.

Die die das Buch gelesen haben, bewerten den Film als sehr schlecht und die die es nicht gelesen haben, so wie ich, bewerten das Buch als gut!



- Ganz einfach -



Ich habe das Buch NICHT gelesen. Die Story ist wunderschön. Dass man auf so eine Geschichte kommt, die Figuren aus dem Buch "realzulesen" fand ich beeindruckend. Ich lese nicht gerne, aber dieser Film hat mich dazu inspiriert...



Es ist ein Familienfilm mit viel Fantasy und verschiedenen Charakteren. Mich hat der Film allemal amüsiert. Sehr schön!!
Flo E.
Flo E.

7 Follower 24 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Das Buch "Tintenherz", von vielen als Fantasy-Bestseller verehrt, musste ich nach der Hälfte zuklappen und habe es seitdem nicht mehr weitergelesen. Mir gefiel die Handlung nicht, Funkes Art zu Schreiben sagte mir nicht zu und einige Längen traten auf. Trotzdem machte mich die Vorschau zum gleichnamigen Film sehr neugierig und ich freute mich auf einen schönen Filmabend. Überraschenderweise konnte "Tintenherz" als Kinostreifen meine Erwartungen noch um ein Vielfaches übertreffen. Was "Eragon" und "Der Goldene Kompass" in den letzten Jahren durch schwammige Inszenierungen nicht schafften, macht dieser Film perfekt: Er entführt uns in eine andere Welt, die uns packt, amüsiert und mitfiebern lässt. Die Geschichte ist sehr detailgetreu umgesetzt, die Figuren sehen fast genauso aus, wie man sie sich vorgestellt hat und man merkt den Machern die Liebe zum Projekt in jeder Filmminute deutlich an. "Tintenherz" ist, trotz zwei grandiosen, großen Actionsequenzen kein überbordendes Effektespektakel geworden, sondern eine wunderschöne Geschichte mit viel Herz, Humor und Zeit zum Staunen. Es gibt nicht eine einzige langweilige Sekunde und die Optik ist nahezu unglaublich perfekt. Die Effekte sind selbstverständlich grandios, aber das ist für eine Produktion diesen Ausmaßes auch ganz natürlich. Angesichts dieser Perfektion kann man nur hoffen, dass "Tintenherz" ein weltweiter Erfolg wird, damit wir auch die anderen beiden Bücher als wunderschöne Verfilmung in den nächsten Jahren auf der großen Leinwand sehen dürfen. Einer der wichtigsten Aspekte einer Romanverfilmung ist es, die Charaktere glaubwürdig darzustellen. Natürlich kann man es nie allen Lesern recht machen, da jeder beim Lesen des Buches seine ganz eigene Vorstellung von den Figuren hat, doch mit "Tintenherz" ist dies ausnahmslos gut geglückt. Brendan Fraser ist als Buchbinder Mo die Perfekt-Besetzung und schlägt sich als Held des Abenteuers mit viel Charme ähnlich klasse wie in der Mumien-Trilogie. Andy Serkis ist als fieser Bösewicht Capricorn herrlich gemein und setzt seine Rolle als intrigante und hinterhältige Gestalt aus den "Herr der Ringe"-Filmen sehr gut fort. Ebenfalls gefallen tut Jim Broadbent als "Tintenherz"-Autor Fenoglio. Das Treffen mit seinen selbst geschriebenen Romanfiguren ist witzig und rührend, und Broadbent besitzt genau die passende Statur und Präsenz für diese wunderbare Rolle. Helen Mirren als re-solute Tante Eleanor gefällt ohne Abstriche, wobei sie mit am meisten für die humoristischen Momente im Film sorgt. Die wohl beste Leistung des Streifens bringt der große Paul Bettany als schwer einzuschätzender Staubfinger. Seine Performance hinterlässt einen großartigen Eindruck und man sieht Bettany in jeder seiner Szenen an, wie viel Spaß ihm der Dreh wohl gemacht haben muss. Die Hauptrolle des Kindes übernimmt Newcomerin Eliza Bennett. Sie spielt sehr gut und ohne Fehler und passt auch optisch perfekt in die Rolle der Meggie. Aus ihr könnte in späteren Hollywood-Jahren noch etwas werden, denn allein in "Tintenherz" kann man sie schon mit ähnlich grandiosen Kinder-Leistungen einer Emma Watson vergleichen.

Fazit: "Tintenherz" ist DER perfekte Familienfilm für die Vor-Weihnachtszeit, und ich wage zu sagen, eine perfekte Adaption des Buches. Die Handlung wurde sehr schön und packend wiedergegeben und die Darstellerriege macht ganz besonders viel Laune. Im Grunde gibt es rein gar nichts zu bemängeln, und ich drücke die Daumen für eine Herstellung der Fortsetzungen ganz fest!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Mir hat der Film sehr gut gefallen, war nicht so langweilig wie das Buch. Alle Schauspieler dieses Filmes waren wunderbar und haben überzeugt. Die Szene Elinor (wie immer wunderbaren Helen Mirren) auf dem Motorrad war genial passt so gut zu dieser aufgeflippten Elinor.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Im großen und ganzen kann ich sagen, dass der Film echt gut gemacht ist. Ich mag die Schauspieler, die filmische Umsetzung, der Film hat nicht zu viel nicht zu wenig Action, bisschen Humor, viele interessante Charaktere. Alles passt.



Nur: Die Handlung ist stinklangeillig! Ich wurde während des ganzen Films nie richtig mitgerissen. Von dem Bösewicht ging nie eine wirkliche Bedrohung aus. Er sitzt auf seinem Schloß und ist böse. Ständig verschwindet die letzte Ausgabe des Buches, aber durch eine glückliche Wendung, taucht dann doch noch eine auf. Staubfingers Ambitionen bleiben für mich schleierhaft. Eigentlich ist er ja ein ziellichtiger Charakter, der nur zurück nach Haus will. Aber letztlich ist er nur damit beschäftigt Mos Frau zu retten, sein eigenes Schicksal ist im gar nicht so wichtig.



Spoiler: Am aller schlimmsten Fand ich aber das Ende. Nachdem die "Guten" die ganze Zeit das Buch gesucht haben und vor den Bösen weggelaufen sind, endet der Film damit, dass sie einfach ihr eigenes Happy-End auf ein Blatt Papier schreiben und laut vorlesen, inklusive Staubfinger ins Buch zurücklesen. Warum nicht gleich so?
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ein Buch zu verfilmen war schon jeher ein schweres Unterfangen und meistens war das Ergebnis alles andere als befriedigend. Dass es durchaus machbar ist hat man in Shining oder Lord of the Rings gesehen. Nun versuchte Hollywood Tintenherz auf die Leinwand zu zaubern und holte sich dazu der begnadete Schauspieler Brendan Fraser mit an Bord. Dieser hat sich zuletz in "Die Mumie 3" ziemlich zum Affen gemacht, aber man denkt gerne an den Film " Die Mumie 1" zurück. In diesem Film ist seine Darstellung sicherlich nicht zu bemängeln und auch Andy Serkis' und Paul Bettany's (der in Ritter aus Leidenschaft köstlich gewesen ist) Auftritt stach für mich positiv heraus. Was ist es dann, dass der Film nicht gleich verzaubert wie das Buch? Die ganze Atmosphäre kann auf der Leinwand nicht erreicht werden und der Film ist einfach zu kurz um die ganzen spannenden Charakteren richtig einzuführen. Doch trotzdem bin ich überrascht dieser durchschnittlichen Buchverfilmung und ist für Tintenherz-Fans sicherlich ein Muss!
Sweeney Todd
Sweeney Todd

5 Follower 30 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich hab den Film mit meinem kleinen Bruder im Kino gesehen. Die Atmosphere im Kino hat viel herausgeholt muss man am Anfang sagen. Ich kenn das Buch nicht und deswegen fand ich ihn gut. Sonst wäre man wahrscheinlich mal wieder enttäuscht. Die Darsteller sind gut. Besonders interessant fand ich Andy Serkis (Gollum aus Herr der Ringe). :-)

Die Effekte kommen besonders im letzten Teil gut zur Geltung!

Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Einfach Spitze die Tintenwelt. Hoffentlich kommt Tintenblut bald als KInofilm
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