Inside
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Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 7. März 2013
"Inside" ist einer der Horrorfilme, die gut anfangen und leider ihr Potenzial immer mehr verspielt. Zunächst hat man, wie so oft, eine ruhige und langsame Einführung des Hauptcharakters. Man sieht den Hauptcharakter, 5 Monate nach einem Unfall bei dem sie ihren Mann verlor, die eine schwierige Beziehung zu ihrer Mutter hat und sich nun vermutlich ihren Chef als neuen Lebenspartner aufbaut und nun der Aufgabe bevorsteht ein Kind aufzuziehen.

Das Kammerspiel zwischen Sarah und der Fremden beginnt zunächst interessant. Die Fremde taucht auf und verschwindet zunächst wieder. Eine der besten Szenen des Films, in der man die Silhouette der Fremden vermutet, lässt zunächst einen guten Horrorfilm erhoffen. Doch im Laufe des Films wird der gute Start immer mehr für einen puren Verschleiß von Kunstblut und unfassbare Logliklöcher eingetauscht. Die Polizisten agieren zum Beispiel zunächst intelligent, indem sie merken, dass die vermutliche Sarah nicht wirklich schwanger erscheint. Dies hebelt sich jedoch sofort wieder aus, da einer der Polizisten anscheinend unfähig ist eine Person zu verhaften. Diese Logiklöcher verfielfachen sich im Laufe des Films ins Unermessliche und gipfelt in Szenen in denen Sarah die Möglichkeit hat die Fremde zu töten. Als bestes Beispiel kann man hier die Szene nennen, in der Sarah eine Pistole direkt neben sich hat aber sich dazu entscheidet der Fremden lieber etwas in die Lippen zu beißen.

Auch wenn der Film versucht eine ernsthafte Story aufzubauen und der Fremden eine glaubwürdige Geschichte zu geben, ist ihr Motiv komischerweise bereits in der ersten Szene wo man sie vor Sarahs Haus sieht bereits erkannt und das dadurch das man ihren Auftritt im Krankenhaus bereits gesehen hat. Somit verliert die Story jeglichen Antrieb, auch wenn die Spannung durch die verschiedenen Auftritte anderer Charaktere zunächst hochgehalten wird. Die resultiert allerdings vorallem aus der schweren Situation der Protagonistin, da sie sich als hochschwangere Frau sich nur sehr schwer wehren kann. Auch versucht man am Ende des Films den Zuschauer zu überraschen, indem man versucht einen Story Twist einzubauen, der allerdings absolut fehlschlägt da es den Charakter der Fremden nicht erweitert, sondern nur mehr von ihr zeigt.

Im Laufe des Films gilt dann die Regel: Hauptsache es fließt Blut. Und das nicht gerade wenig, auch wenn der Film großzügig in der deutschen Version geschnitten wurde. Die Polizisten, der Chef von Sarah , der vermeintliche Kriminielle, als auch die Mutter, deren Tod ein Dilemma in Sarah auslöst jedoch später einfach vergessen wird, werden nur als Mittel für diesen Zweck genutzt und haben sonst keinerlei Einfluss. Somit sind die Charaktere im Film, wie die Story, schnell erkannt und daher eher langweilig.

Das einzige was interessant am Film ist, ist wohl die Musik, die zunächst mal schlagartig hämmert, mal Ohrenbetäubend (fast schon kreischend) wirkt jedoch stets das Gezeigte impliziert.

Was im Gedächtnis an diesem Film bleibt ist (leider) die Gewalt. Jedoch sollte man sich wirklich fragen: Braucht man diese Gewalt? In anderen Filmen wird Gewalt und Blut intelligent und gut als Stilmittel genutzt ("Drive", "A Serbian Film", "Walhalla Rising). Doch in diesem Film, wird sie lediglich als Lockungsmittel für die Blut-muss-fließen Fangemeinde genutzt. Für große Fans von Torture-Porn Filmen ist der Film aufgrund der Brutalität vielleicht interessant. Allerdings enttäuscht der Film einfach auf allen anderen Ebenen um als besserer Film angesehen zu werden.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 26. Oktober 2012
Eine grausame "Splatter-Gore-Orgie" für hartgesottene Fans von unheillosem Massaker und blutigen Filmen! Ist wirklich nichts für Zuschauer unter 18 Jahren, hab' ihn allerdings selbst mit 14 Jahren angesehen und muss schon sagen, dieser Film schreckt vor keinen exzessiven Blutbädern zurück und nicht vor noch so arger Gewaltverherrlichung. Die Handlung ist schlicht und solide, man fiebert bis zum Ende mit und ich kann nichts Schlechtes über den Film sagen, auch wenn er ein paar wenige Logikfehler hat, ist er sehr empfehlenswert! Nichts für schwache Nerven auf jeden Fall und jemand der vor kleinen "Ekeleinlagen" schon zurückschreckt wird hier bestimmt (Verzeihung für diesen Ausdruck) kotzen! Also unbedingt darauf achten und ich sage nur: "Lasst das Gemetzel beginnen!"
Lg
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 12. Februar 2011
Einer der besten Splatter-Filme aller Zeiten! Die musikalische Untermalung dazu ist einfach top!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 29. September 2010
Wunderschön! Perfektes Farbspiel, von Anfang an klar eingeteilte Charakter und ein "heikles" Thema machen diesen Film zum Augenschmaus für Genrefans. Die Geschichte haut einen nicht vom Sofa ist aber auch relativ unbedeutend. High Tension, Frontiers, Martyr, Irreversible alles französische Filme der Spitzenklasse und Inside steht ihnen in NICHTS nach.
Telefonmann
Telefonmann

108 Follower 231 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 2. August 2010
Nachdem mir "Frontier(s)" doch ziemlich gut gefallen hatte, legte ich meine Vorurteile gegen französische Filme ab und habe mir nun auch "Inside" angesehen. Ich hatte vorher zwar schon gehört das dieser sehr hart sein soll, doch trotzdem hat er mich nicht interessiert. Ein Fehler, denn "Inside" ist wirklich gut und gefiel mir sogar noch ein wenig besser als "Frontier(s)".
Der Star des Films ist dabei ganz klar der Gore. "Inside" ist sehr brutal, nimmt sich völlig ernst, verzichtet komplett auf Humor und kommt deshalb sehr rau rüber. Am Anfang hält sich der Gewaltpegel in Grenzen, die wenigen Charaktere werden kurz eingeführt und dann geht's so langsam los. Sowieso ist "Inside" sehr ruhig inszeniert, was beim heutigen Drang vieler Regisseure, schnelle Schnitttechniken anzuwenden, sehr gut tut und dem Film eine besondere Atmosphäre verleiht. Ich habe erst gedacht, dass der Film ja nicht so brutal sein kann, weil es kaum Charaktere gibt. Aber weit gefehlt. Was den Gewaltfaktor betrifft, so ist "Inside" einer der härtesten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe.
Manchmal verkommt der Gore hier zum Selbstzweck, gerade gegen Ende, aber das ist nicht weiter schlimm, denn immerhin will der Zuschauer ja gerade das sehen, und die Umsetzung ist größtenteils gut gelungen. Die Effekte sind, bis auf wenige Ausnahmen, sehr gut geworden und wirklich sehr blutig. Das Finale zieht noch mal alle Register und wird die Meinungen spalten, denn ob das nun sein musste oder nicht, ist eine nicht ganz unberechtigte Frage. Ich allerdings finde das Ende gelungen, denn es passt einfach zur morbiden Grundstimmung des Films und ich brauche nicht immer ein Happy End.
Viele Darsteller gibt es bei "Inside" nicht, aber die wenigen, die es gibt, machen ihre Sache gut bis sehr gut. Gerade das Psychoduell der beiden Hauptdarstellerinnen kommt so gut rüber, weil diese ihre Arbeit sehr gut vollbracht haben. Alysson Paradis ist sofort die Sympathieträgerin und Beatrice Dalle verleiht ihrer Rolle eine ruhige Präsenz, was ihre kleinen Wutausbrüche nur noch beklemmender macht. Der Rest der Schauspieler erfüllt eigentlich nur den Zweck des Bodycounts, doch schlecht spielt hier niemand. Die deutsche Synchro ist zum Glück ziemlich gut geworden und die Dialoge sind auch nicht dumm.
Insgesamt finde ich "Inside" sowieso recht realistisch. Die Figuren verhalten sich nicht übermäßig dumm und handeln recht glaubwürdig. Okay, die Polizisten waren in Horrorfilmen noch nie die schlausten, das ändert sich auch hier nicht, trotzdem gibt es da in diesem Genre wesentlich Schlimmeres. Zum Abschluss müssen noch ein paar Worte über den Score fallen. Dieser ist nämlich wirklich gelungen, passt zum Film und trägt stimmig zur Atmosphäre bei.
Fazit: Großartige Story bekommt man bei "Inside" nicht geboten, doch der Film macht aus wenig sehr viel. Langweilig wird es nicht, wozu auch die kurze Laufzeit beiträgt. Ebenso ist "Inside" garantiert nichts für schwache Nerven. Insgesamt kann man sagen, dass der Film sehr atmosphärisches, brutales und raues Terrorkino bietet, dass von der Inszenierung her gut gelungen ist, gute Darsteller bietet und mir gefallen hat. Trotzdem wird dieser Film nicht jedem Splatterfreak gefallen.
starvinmarvin
starvinmarvin

10 Follower 41 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 20. Mai 2010
der film mag spannend sein, aber so krankes gedankengut kann ich auf keinen fall gut heißen.. ich hab schon viel gesehen, aber sowas geht zu weit. martyrs war ein schocker, aber hatte irgendwie noch einen plausiblen, wenn auch ebenso gestörten.., hintergrund der die gewalt gerechtfertigt hat. inside hingegen ist hochgradig abstoßend, sowas will man nicht sehen.. und wer mit freuden anschaut wie einer hochwangeren frau kurz vor der geburt das baby aus den eingeweiden geschnippelt wird, gehört meiner meinung nach sofort eingewiesen..
nichts gegen gore, aber wer auf sowas steht, kuckt auch gern snuff-filme..
nicht anschauen, es sei denn ihr habt n psychischen schaden!!!=)
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 23. März 2010
Der Film besitzt wirklich keinerlei Spannung. Die Darsteller benehmen sich sowas von blöd in dem Film. Hier ein paar Beispiele:

1. Die böse Frau zündet sich eine Kippe an. In selben Moment bekommt sie von der Schwangeren Deo ins Gesicht gesprüht. Man zählt 21 22 23 24 jetzt zieht sie total verbrannt ihr Gesicht weg... ja ne ist klar.

2. Der Boss denkt von der Frau sie wäre die Mutter der Schwangeren. Dann taucht die echte Mutter auf und rennt nach oben um ihre Tochter zu suchen. Schreit dabei noch mehrmals den Namen der Tochter bekommt aber trotzdem ne Stricknadel in den Hals gerammt von der eigenen Tochter (oh Mann) der Boss guckt nur blöd die Alte an geht aber sehlenruhig an der Mörderin vorbei um gaaaanz langsam nach oben zu gehen. Nun hat die Böse mit der Schere leichtes Spiel.

3. Sowieso unlogisch das die Schwangere es schafft sich im Badezimmer einzuschließen und die andere Kuh die Tür nicht aufbrechen kann.

4. Den Vogel schießen aber noch die Polizisten ab. Nicht das sie es nicht schaffen die Alte festzunehmen. Aber als einer der Polizisten lieber nach dem Stromkasten sieht weil der Strom ausfällt anstatt die Schwangere aus dem Haus zu schaffen ist echt schon einen Oscar wert.

Ich hab am Ende nur gedacht wer sich so selten dumm anstellt hats nicht weiter verdient nen gratis Kaiserschnitt zu bekommen. Der Film hat wirklich null Spannung weil man einfach nicht mitfiebern kann. Klar es gibt reichlich Blut und brutale Scenen aber das Ganze wird so Bierernst gemeint das man selbst daran keine Freude hat.

Schaut euch lieber Martyrs oder Frontiers an, auf jeden Fall eine bessere Wahl bei französischen Splatter.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Dieser Film bietet allles was das Genre-Herz begehrt.....und das nicht zu knapp! Literweise Blut (die Gore-Szenen sind wirklich Spitzenklasse, hierfür ein dickes Extralob an die Macher), absolut fesselnde Atmosphäre und ein packendes Psychoduell der beiden Hauptdarstellerinen.



...an dieser Stelle soll noch erwähnt werden, daß dieser Film eigentlich nur Genre-Liebhabern ans Herz gelegt werden kann. Alle anderen, die extremer Gewaltdarstellung in Filmen nichts abgewinnen können, sollten dieses MEISTERWERK DES HORROR-GENRES!!! in jedem Fall meiden.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
hab den streifen jetzt endlich auch mal gesehen und bin wirklich ziemlich enttäuscht...

die story ist zwar kein totaler reinfall, jedoch kann man sie in 2 sätze zusammenfassen und wohl als ziemlich "0815" bezeichnen.

Die "unerwartete" auflösung am schluss verfehlt ihren effekt ebenfalls völlig. jeder halbwegs logisch denkende mensch wird das ende vorausahnen.



somit bleibt dem film neben den guten hauptdarstellerinnen nur noch seine extrem überzogene gewaltdarstellung. er will damit die zuschauer in seinen bann reißen. grundsätzlich sehe ich ja ziemlich gerne kunstblut und make-up effekte, jedoch muss es halt ins szenario passen.

in einem realistischen szenario, wie diesem, sollten solche effekte eigentlich spärlich eingesetzt werden, um zusätliche spannung an gewissen punkten aufzubauen.

wenn sich dann aber irgendwann sogar zombieähnliche wesen ins geschehen einmischen, wirds wirklich ziemlich fraglich.

da hätte man den film lieber gleich in einen völlig überzogenen splatterstreifen abdriften lassen sollen, der sich selbst nicht mehr ernst nimmt.



letztendlich ist "inside" ein durchschnittsstreifen, der seine handlungsschwächen und logiklöcher durch schock bzw. splattereinlagen überdecken will. leider übertreibt er dabei, und verliert so seine glaubwürdigkeit.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 28. April 2010
Das Schlechte an dem Film zuerst:

absolut unrealistisches Verhalten der Protagonisten bei den Gewaltszenen. Die Polizisten sind lächerlich dumm usw., viele Logiklöcher.



...aber Leute, was wollt ihr eigentlich bei einem Horrorfilm? In diesem Genre sind wirklich viele Filme nicht schlüssig, können aber dennoch wie hier auch gut sein, wenn sie Gänsehaut verursachen. Das stärkste an dem Film sind meiner Meinung nach nicht die Gore-Szenen sondern





*** SPOILER ***



... als Sarah nach Hause kommt. Die Aufnahmen des Hauses hinterlassen echt einen bleibenden, erschreckenden Eindruck bei mir. Wie kann eine Frau hier alleine leben?

Das macht Lust darauf, was wird hier noch passieren ...



Als man die Täterin am Fenster sieht, bleibt auch der Mund offen stehen, aber nicht aus Angst von der Frau, sondern im Sinne "was will die den hier".

...auch das macht neugierig.



Diese Frage wird am Ende auch entschlüsselt, als sich herausstellt welches Schicksal die Täterin mit dem Verlust ihre ungeborenen Babies erlitt.



*** SPOILER ENDE ***



...aber auch die Gewaltszenen sind durchaus passabel und kurzzeitig furchteinflößend gemacht. Insgesamt ein guter Horrorfilm, mit Szenen die wirklich hängen bleiben, was will man mehr von einem Genrefilm? Finde, dass die Kritik für einen Genrefilm vor diesem Hintergrund etwas zu streng ausgefallen ist...
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