Illuminati
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Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Das Thema eines jeden Thrillers die Angst, und Ängste ändern sich.

In den Fünzigern hatte man Angst vor grünen (oder den Roten?) Männchen.

Ende der Sechziger beschwor Michael Crichton die bösen Geister der Technik und in den Neunzigern wetterte John Grisham auf die Gespenster der Ökonomie.



Die Liste ist lang.



Nun kommt die Vergangenheit. Und natürlich müssen unheimliche - weil unverstandene - Religionen herhalten.



Dass in Browns Romanen Fiktion und "Wirklichkeit" verknüpft werden ist blanker Unsinn. Wohl eher ein schönes Beispiel paranoider Geschichts-"Wissenschaft". Er beruft sich auf falsche Quellen und irgnoriert sämtliche Fakten, die seiner "These" zuwiderlaufen würden. Wohl aus diesem Grund.



So ist es beispielsweise im Spätmittelalter und in der Frührenaissance üblich gewesen, Johannes den Jünger besonders kindlich-feminin darzustellen. Ein kleiner Blick in die Kunstgeschichte reicht aus, um dutzende Werke dieser Art zu sehen. Den Grund findet man in der Bibel (vielleicht mal lesen!), die ja nun eine der wichtigsten Inspirationsquellen war. Dort steht sogar, dass Johannes der Jünger der Mann war, den Jesus am meisten liebte! War Jesus schwul? Daraus ließe sich wieder eine noch neuere "These" schmieden.



Verfügten etwa all die Künstler dieser Zeit über brownsches "Geheimwissen"? Mysteriös! In Browns populistischen pseudo-historischen Romanen tauchen solche Fakten natürlich nicht auf. Warum auch - die Kasse muss klingeln! Bravo.





Noch ein Irrtum: Die Gralslegende ist erst im Mittelalter entstanden und der einzige Bezug zum biblischen Text ist der von Josef von Arimathäa, der das Blut Jesu in einer Schale aufgefangen haben soll. Selbst wenn man die Schale mit dem Heiligen Gral gleichsetzt, hätte da Vinci

keinen Grund gehabt, diese Schale beim letzten Abendmahl darzustellen, da sie zur Kreuzigungsszene gehört.



Solch einen dumpfbackigen Fehler hätte sich solch ein brillanter Geist nicht erlaubt.





Noch mehr Unsinn: Die Göttlichkeit Jesu wird bereits im Neuen Testament mehrfach angesprochen und wurde in der kirchlichen Orthodoxie nie in Frage gestellt. Das erste Konzil von Nicäa entschied nicht darüber, ob Jesus als Gott oder als Mensch anzusehen sei, sondern stellte fest, dass er mit Gott-Vater „wesensgleich“ und nicht, wie die Arianer behaupteten, nur „wesensähnlich“ sei. Die These, Jesus sei nur als Mensch anzusehen, stand nicht zur Debatte. Brown gibt fälschlich an, die Abstimmung auf diesem Konzil sei äußerst knapp ausgefallen – in Wahrheit gab es nur drei Gegenstimmen zum Konzilsentscheid, während der Rest der anwesenden Bischöfe zustimmte.







Nun zu Illuminati und der bösen Antimaterie:



Im Roman wird ein Viertelgramm Antimaterie hergestellt, die beim Kontakt mit Materie alles im Umkreis von rund einem Kilometer vernichten soll. Hier beginnt das Reich der Fiktion: Ein Viertelgramm Antimaterie in einer Flasche! Zum Glück kann (und wird) so etwas niemand bauen.



Stattdessen produzieren die Physiker im CERN sehr kleine Mengen, die völlig ungefährlich sind. Während eines Jahres produzieren am CERN winzige Mengen von ca. 1 Nanogramm Antimaterie, für die im Film erzeugten Viertelgramm würden wir also ca. 250 Millionen Jahre benötigen. Zudem bleibt die Antimaterie nicht erhalten und verschwindet wieder, weil sie zu Energie wird. So viel dazu.



Zudem hat sich Brown verrechnet: Egal - die Kasse muss klingeln. Um die Sprengkraft von Antimaterie zu berechnen, setzt man E=mc2 ein. Allerdings muss man diese Formel „richtig“ anwenden. In der Tat scheint Brown die Sprengkraft der Bombe um einen Faktor 2 zu klein berechnet zu haben. Sie entspricht in Wirklichkeit ca. 10 Kilotonnen des Sprengstoffs TNT, damit könnte man allerdings ganz Rom und Umgebung pulverisieren. Hinzu kommt, dass Antimaterie als Energie der Zukunft – grundsätzlich (!) unmöglich ist. (Wir sind heute-im Gegendsatz zu "früher" -in der Lage solche grundsätzlichen Erkenntisse zu erhalten.) Da es in unserer Galaxie keine natürliche Vorkommen von Antimaterie gibt (das ist gesichert), muss jedes Antiteilchen mit ungeheuer viel Energie herstellt werden. Und zwar mit viel mehr Energie, als man dann aus der Materie-Antimaterie Vernichtung wieder gewinnen könnte. Übrigens ist CERN kein militärisches Projekt, sondern ein ziviles. Dort arbeiten (und arbeiteten) mehrere tausend Menschen aus vielen Ländern der Welt. Sie gehören natürlich alle einem Geheimbund an, oder die meisten sind nur Handlanger ohne es zu wissen. Na klar, hatte ich vergessen.





Hätte jetzt noch einen Haufen brownschen Unsinn aufzählen können - erspare es mir aber an dieser Stelle.





Ich habe nichts gegen Fiktionen, ganz im Gegenteil, aber den Anschein zu erwecken, es handle sich um "fundiertes Wissen" ist Volksverdummung aller erster Güte. Viele Leute glauben inzwischen, Dan Brown sei Historiker! Danke.



Ein Zusatz wie: "Alle Überlegungen und Thesen sind frei erfunden, nicht fundiert und dienen ausschließlich zu Unterhaltungszwecken" hätte ich vernünftig gefunden.



Wie sagte einst Kant: Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen...





In diesem Sinne: Habt Mut und denkt nach - die wirkliche Historie ist übrigens viel spannender!



Vielleicht - und das hoffe ich - kommen einige Leute mal dahinter, dass Dan Brown Geheimnisse offenbart, die keine sind.



Über die filmischen Umsetzungen brauche ich hier nicht zu schreiben, sie haben höchstens Serienformat.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Also, ich habe das Buch gelesen und bin deshalb von dem Film recht enttäusch aber zuerst mal zu den guten sachen.

Also ich fande das der Film sehr gut gemacht wurde also mit Kamara einstellungen und Atmosphäre und dem ganzen Zeug halt. Es wurde auch tels mehr tels weniger erfolgreich versucht spannung aufzubauen. Die Schauspieler waren (fast) immer gut ausgewählt.

Jetzt die schlechten Sachen

also 1. Wurde arsch viel weggelasen und stattdessen sau viel dazu gedichtet. Am enttäuschendsten war der Anfang da sehr viel fehlt vor allem in genf in diesem Labor. 1. Der Robert Langdon ist zu keinem Augenblick in der Anlage selbst drinnen nicht so wie im Buch 2. Der Kohler (Chef der Firma) kommt auch zu keinem Moment vor obwohl er ja eigentlich sehr wichtig ist.

ich könnte da noch richt viel schreiben was alles fehlt/ schlecht umgesetzt wurde aber ich muss jetzt leider Essen gehen xD

ciao mfg Metzger
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Bevor ich zu den teilweise vernichtenden Kritiken der anderen Teilnehmer komme erstmal meine eigene:



Ich fand den Film spannend, unterhaltsam, gut umgesetzt (hatte das Buch gelesen) und sehr gut animiert. Die Story fand ich im Buch schon sehr ansprechend und gefiel mir auch deutlich besser als das folgende Buch Sakrileg. Lediglich die Eigenart Dan Browns bei spannenden Szenen einfach "abzubrechen" störte mich. Rom ist denke ich ein toller Schauplatz für diese Geschichte und man hat auch richtig Lust bekommen, diese Stadt zu bereisen. Das die Kirchen im Film animiert und nicht real gefilmt sind ist zwar schade, fällt aber ehrlich gesagt nicht so extrem ins Gewicht wie hier in der Kritik dargestellt. Tom Hanks passt ideal in diese etwas "Indiana Jones"-ähnliche Rolle hinein. Für diejenigen, die die Story nicht vorher kannten ergeben sich im Film auch sehr spannend umgesetzte Wendungen.



Overall: ein interessanter und spannender Science-Fiction Thriller mit historischem Background, meiner Ansicht nach.



Zu den schlechteren Kritiken: wer die Grundgeschichte von Dan Brown nicht mag, sollte diesen Film dann eben auch nicht sehen. Natürlich geht es hier nicht "realistisch" zu, es ist eben schon etwas scifi dabei. Ich habe das Buch etwa gelesen als es herauskam, das ist eine ganze Weile her. Trotzdem verstehe ich nicht, wie man den Film als "verriss" des Buches bezeichnen kann. Die Hauptelemente sind vorhanden und das die Hubschrauber-Szene umgeschrieben wurde halte ich für eher vorteilhaft!



Viel Spass beim Film hoffentlich!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Illuminati - der verfrühte Höhepunkt des Kinosommers ?

Meiner Meinung nach nicht ganz, auch wenn meine Kritik nicht so negativ ausfällt wie die von Filmstarts.de (entspricht meistens meiner Ansicht eines Filmes) oder anderen Kritikerseiten. Ich habe das Buch schon vor ca. 3 Jahren gelesen und hatte nicht mehr alles genau im Gedächtnis. Außerdem darf man sich niemals eine 1:1-Umsetzung erhoffen. Was die Action angeht, hat Illuminati einiges zu bieten(nicht immer top, aber vollkommen in Ordnung). Als Außenstehender, der keine Hintergrundinformationen hat, wäre es allerdings schwerer gewesen, durch die Handlung zu steigen(ähnlich wie bei The Da Vinci Code). Insgesamt weicht die Spannung manchmal Hektik und einige Änderungen gegenüber dem Roman sind mir nicht ganz schlüssig. Tom Hanks hat eine hohe Präsenz, jedoch erscheinen mir seine Schlussfolgerungen manchmal fast schon mit der Weisheit Gottes begünstigt getroffen worden zu sein. Soll heißen: Er spielt einen intelligenten Symboliker, aber keinen Allwissenden (Ein oder zwei falsche Entschlüsse trifft er zum Glück doch..). Also alles in allem, war ich weder stark enttäuscht noch stark gefesselt, als ich mir Illuminati angesehen habe. Ob ich ihn mir nochmal irgendwann auf DVD angucke, weiß ich nicht. Aber spätestens, wenn er in ein paar Jahren im TV läuft.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Eines vorweg: Ich habe das Buch nicht gelesen, jedenfalls nicht mehr als 100 Seiten.

Deswegen bewerte ich den Film auch als reinen Film, und nicht als Romanverfilmung, denn wir wissen alle hier, das so etwas verdammt schwer ist, weil jeder Film sonst doppelt so lang werden müsste.

Deswegen: Guter Film!

Die Spannung ist da, Action kommt nicht zu kurz, die Humoreinlagen gelungen und die Story ist ein Geniestreich.

Also kurz gesagt: ein Blockbuster wie man ihn sehen will.
Nerventod
Nerventod

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4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Wer sich den Film anschaut und erwartet, er bekommt die 1:1 Verfilmung des Buches, dem kann ich schon jetzt den Wind aus den Segeln nehmen. Es gibt hier einige zum Teil auch weniger erfreuliche Abweichungen zwischen dem Buch und dem Film. Zum einen tragen der Camerlengo und Zeremonienmeister andere Namen. Aus Rocher wurde im Film Richter. Zum anderen entfällt die Liebesgeschichte zwischen Robert Langdon und Vittoria Vetra (Schade). Die Beiden treffen sich auch nicht das erste Mal bei CERN sondern im Vatikan. Gefreut hatte ich mich auch auf den Kampf zwischen dem Camerlengo und Langdon im Hubschrauber, aber ich wurde in dieser Hinsicht enttäuscht. Der Camerlengo flieht alleine mit der Antimaterie. Auch überlebt im Film einer der Anwärter auf das Papstamt, welcher auch noch Papst wird. Im Buch müssen alle vier sterben. Es wird auch nur in einem Satz kurz erwähnt, falls man ihn richtig deutet, dass der Camerlengo der leibliche Sohn des verstorbenen Papstes ist. Man hat das Gefühl, durch die zum Teil doch erheblichen Änderungen zur Vorlage handlungstechnisch einen ganz anderen Film zu sehen als man vielleicht erwartet.



Die Kamera bzw. den Schnitt kann ich nur loben. Manchmal hatte ich das Gefühl, in einer rasanten Achterbahn zu sitzen. Er kann auch Spannung von der ersten Minute an aufbauen und diese bis zum Ende aufrecht halten. Auch obwohl ich die Grundlage kannte, da ich das Buch bereits gelesen hatte. Aber ich bin froh, das Buch vor dem Film gelesen zu haben.



Lobenswert ist Tom Hanks mit seiner Darstellung des Robert Langdon. Er stellt ihn diesmal meiner Meinung nach viel souveräner dar als noch in "Sakrileg". Überzeugend ist auch Ewan McGregor als Camerlengo Patrick McKenna. Genial fand ich auch den Schweizer, welcher unter anderem Tom Hanks (und Vittoria Vetra) in das Archivs des Vatikans begleitet.



Ich würde "Illuminati" sofort wieder anschauen.



FAZIT: Ein Film, der sowohl Dan Brown-Fans als auch Actionfans gerecht wird. Einen Liebesfilm darf man allerdings nicht erwarten.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Eine Beurteilung dieses Films fällt mir schwer. Wie viele hier habe ich das Buch gelesen und kenne den Drahtzieher im Hintergrund. Wie soll der Film da noch spannend sein? Er muß enttäuschen. Das Buch habe ich verschlungen, obwohl ich den Schluß zu fantastisch finde. Mit dem Hubschrauber die Bombe in ungefährlicher Höhe explodieren lassen und dann noch heil zur Papstweihe - na ja. Andererseits ist eine solche Übertreibung in einer spannende Fantasie-Story akzeptabel.



Die Geschwindigkeit des Buchs, die Schnitzeljagt durch Rom, findet sich auch im Film. Obwohl ich kein Freund aktiongeladener Hektik bin, habe ich mich von den Bildern ebenso einsaugen lassen wie von den Buchstaben. Enttäuschend sind da eher die falschen Kulissen, der Vatikan hatte keine Dreherlaubnis an Originalschauplätzen gewährt. Hat man den Vertretern Gottes auf Erden etwa nicht genug Geld geboten? An dem dargestellten Konflikt zwischen Kirche und Wissenschaft kann es nicht gelegen haben. Der Klerus, vertreten duch einen glaubwürdigen Armin Müller-Stahl, zeigt sich im Film durchaus weltoffen, voller Gnade und Sanftmut.



Wie das Buch, spricht auch der Film die Illuminati als historischen Konflikt zwischen Kirche und Wissenschaft an. Auch die Frage nach dem Glauben an Gott wird gestellt. Die ganze Darstellung dieser Thematik kratzt zwar nur an Oberflächen, ist aber durchaus informativ. Für einen Fantasie-Aktionfilm wäre es falsch, solche Themen zu vertiefen. Der Film will einfach unterhalten und schafft das auch über zwei Stunden. Ein zweites Mal würde ich ihn mir allerdings nicht ansehen. Vielleicht fahre ich stattdessen nach Rom?
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Vorneweg: Das Buch ist natürlich IMMER besser!

Aber dadurch wird der Film nicht zwingend schlecht;)!

Mir hat der Film gut gefallen! Ich fand ihn spannend und unterhaltsam, gute Schauspieler und schöne Bilder! Vor allem die Nachbildungen von den Kirchenkuslissen fand ich sehr gut gelungen!

Es gibt allerdings ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört haben:

1. Tom Hanks Synchro-Stimme... teilweise hat er irgendwie genuschelt!

2. Die Schauspielerin von Vittoria Vetra- sie war langweilig!

3. Die Darstellung des Hashishin! Der sah irgendwie aus wie ein Buchhalter und sein spiel fand ich irgendwie zu sehr heruntergespult! So stelle ich mir keinen eiskalten Killer vor! Er war auch langweilig und vor allem eintönig!

Gut fand ich, dass die Liebesgeschichte nicht in den Film übernmmen wurde! Die fand ich schon im Buch überflüssig!

Ich fand es auch ziemlich gelungen, wie der Anfang geändert wurde! Hätte man alles so gemacht wie im Buch wäre es glaube ich zulange geworden! Deswegen finde ich gut geändert!

Fazit: Insgesamt ein gelungener Film, mit wenigen Schwächen! Spannend, unterhaltsam, aber nicht überragend!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
...bei dem ich nicht verstehen kann, warum er von einigen so runtergemacht wird. der filn hat mich wirklich überzeugt.



ich habe das buch schon 2mal gelesen und es ist mein absolutes lieblingsbuch. daher waren meine erwartungen entsprechend hoch. trotz der leichten abänderung des endes hat mir der film richtig gut gefallen. spannend, actionreich, grandios anzusehen...perfekte kinounterhaltung.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Eines gleich vorneweg: das Buch habe ich leider nicht gelesen und kann daher auch keinen Vergleich dazu ziehen. Dennoch, oder gerade deswegen, hat mir "Illuminati" recht gut gefallen, wenngleich der Film natürlich nicht ganz frei von Mängeln ist. Die Story selbst klingt sehr interessant und baut von Anfang an gleich eine sehr intensive und authentische Atmosphäre auf, die den Zuschauer durchaus fesseln kann. Das Tempo des Films ist durchweg konstant hoch, wodurch der Zuschauer nie wirklich zum Durchatmen kommt, hier geht es Schlag auf Schlag. Das ist allerdings auch eines seiner Schwächen, da man sich so nie richtig auf das gerade Erlebte einlassen kann und immer sofort auf das Neue konzentrieren muss. Auch werden einige Zusammenhänge nicht immer ganz deutlich. Schauspielerisch ist der Film auf gutem Niveau, Tom Hanks als Hauptdarsteller liefert eine sehr ordentliche Leistung ab, ohne jedoch dabei besonders glänzen zu können.

Fazit: Ohne das Buch zu kennen liefert "Illuminati" gut 2 Stunden ordentliche Unterhaltung, wenngleich ihm sein hohes Tempo und nicht immer ganz nachvollziehbare Züge ein wenig in die Grenzen weißen. Dennoch ist "Illuminati" durchaus einen Blick wert.
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