Neueste Kritiken: Saw IV - Sterben war gestern - Seite 3
Saw IV - Sterben war gestern
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Lamya
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3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Teil 4 hat mir ähnlich gut wie Teil 3 gefallen. Wie immer ziemlich Brutal und blutig. Die Story hat mich auch hier irgendwie verwirrt. Der Film ist aber trotzdem noch ganz gut und kann kann ihn sich beruhigt anschauen. So viel durchschaubare Story erwarte ich nun bei einem Horrorfilm auch nicht.
Davon, was "SAW" einst ausmachte, ist nicht mehr viel übrig. Aus "SAW" ist seit dem ersten Teil definitiv etwas anderes geworden. Die Handlung ist so komplex, dass die Drehbuchautoren für ihre beachtliche Leistung großen Respekt verdient haben.
"SAW IV" ist kein Psycho-Horror wie Teil 1, mehr ein sehr blutiger Krimi. In Punkto Gore geht "SAW IV" noch weiter als seine Vorgänger. Die berühmten Jigsaw-Fallen sind so grausam wie eh und je, doch vor allem das Auseinandernehmen von Jigsaw's Leiche zu Beginn toppt alle bisher dagewesenen Goreszenen der Reihe. Dazu werden die mittlerweile sehr verzwickten Tatbestände der Story raffiniert Stück für Stück gelöst (Aufhänger für einen weiteren Teil werden natürlich trotzdem geliefert).
Überraschungen bleiben nicht aus, doch das Aha-Erlebnis am Ende des ersten Teils kann man natürlich nie mehr toppen. Es wird eben versucht, was noch geht. Bei der tiefschürfenden Geschichte um Jigsaws Hintergründe und Vergangenheit geht mindestens ein Stück der diabolischen Aura des Killers verloren, denn das Böse ist bedrohlich, und diese Bedrohlichkeit liegt meistens in Ungewissheit.
Die sehr komplexe Geschichte von "SAW IV", versehen mit mehreren Handlungssträngen und Zeitsprüngen, raubt dem Film die (räumlich wie psychologisch) dichte Spannung, die früher so begeistern konnte. Das ist der Preis für eine weitere Fortsetzung. Was nun letztendlich abgeliefert wurde, ist immerhin schlau und dazu beeindruckend brutal. Damit ist eine durchschnittliche Wertung gerechtfertigt.
Diese Bewertung fällt bei mir eigentlich ebenso schlecht aus wie die des dritten Teils. Die Handlung steht komplett im Hintergrund, im Gegenzug nur noch die brutalen Foltermethoden im Vordergrund.
Das reicht für einen Psychofilm meiner Ansicht nach nicht aus, weil hierbei die stressauslösenden Situationen beim Zuschauer ausbleiben.
Also ich hatte wirklich Probleme diesen Film zu verstehen, die Handlung war ziemlich komplex und konfus. Aber die vielen Rückblenden geben dem Film noch etwas Tiefgang und können für Saw-Fans ganz interessant sein. Dazu ist der Film weniger brutal als Saw 3, seh ich aber in diesem Fall eher positiv (beim dritten ging die ganze Gewalt mit der Zeit recht auf die Nerven). Aber wirklich besser als der Vorgänger ist dieser Teil wegen seiner verwirrenden Story trotzdem nicht.
Naja Saw halt. Irgendwie immer das selbe, die Story wirkt nur vom Mal zu Mal abgedroschener, vor allem, wenn der Oberbösewicht schon tot ist. Hurra, bald kommt Saw V.
Dem kann ich nur zustimmen, nach Saw 1 sehe ich in Saw 4 den besten vertreter seiner Reihe. Meine Punktewertung sehe wie folgt aus:
Saw 1: 8,5-9
Saw 2: 5,5
Saw 3: 6,5
Saw 4: 7,5
Er reicht an den ersten Teil nicht heran, übertrifft aber die Beiden Vorgänger. Wieso? Anders als Teil 3 konzentriert er sich nicht mehr auf pure Gewaltdarstellung,d enn der dritte lebte nur noch von der Brutalität seiner Fallen. Unnötige Charaktere und Handlungsstränge werden eliminiert, dafür treten viele neue Darsteller und Handlungen auf, die in den nächsten Teilen verfolgt werden können.
Im Grunde dienen die Fallen nur noch dem Zweck des Filmes und seinen Gorefans, denn mmn wären sie nicht notwendig, um Spannung aufzubauen.
Weiterhin tauchen an einigen Stellen Sympathieträger auf, deren Rollen weiterverfolgt werden können (u.a. Jill).
Einen Abzug gibt es für die Darstellung der Morde, die, im Vergleich zu den Vorgängern, unechter wirken. Dafür ist der Wechsel der Handlungen und der Zeitebeben interessant gestalltet, wenn auch der Schnitt manchmal gewöhnungsbedürftig ist.
Fazit:
Saw drei eliminiert die Schwächen der beiden Vorgänger und besinnt sich auf seine Wurzeln, die im Bereich des Thrillers, und nicht des Gores liegen. Zwar gelingt dies noch nicht ganz sauber, doch die Weichen sind gelegt, der richtige Weg iszt eingeschlagen. Jetzt liegt es am fünften Teil, ob er das Potential ausnutzt, welches ihm der Dritte liefert...
Ich persönlich habe nach dem Zweiten und Dritten Teil begonnen mich vom Saw Franchise zu lösen, da nichts neues mehr zu kommen schien und nur Brutalität für einen guten Film nicht ausreicht. Doch der Vierte Teil hat wieder die Wende geschafft und lässt nun die Erwartungen und Vorfreude an einen Fünften anwachsen.
Zum Schluss ein Tipp: Kenntnisse der Vorgänger sind unumgänglich, um zu verstehen, was im Vierten vor sich geht und wer die Charaktere sind...