Percy Jackson – Diebe im Olymp
Durchschnitts-Wertung
2,9
434 Wertungen

37 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 27. August 2010
"Percy Jackson- Diebe im Olymp" und "Kampf der Titanen" haben eines gemeinsam- in beiden Film geht es um einen Halbgott, der einen Krieg zwischen den Göttern verhindern muss- während sich letzterer um ein wenig Ernsthaftigkeit bemühte, darin aber scheiterte und teilweise recht langweilig daherkam, versucht "Percy Jackson- Diebe im Olymp" nicht erst höhere Ansprüche an den Zuschauer zu stellen- die Verfilmung nach dem gleichnamigen Buch von Rick Riordan ist ein überraschend guter Unterhaltungsfilm mit einem recht einfachen Plot im Schnitzeljagd-Charakter geworden, der trotz aller Kritikpunkte nie langweilig wird und während seiner Länge von zwei Stunden durchwegs zu unterhalten weiß.

Percy Jackson ist ein völlig normaler Schüler einer völlig normalen New Yorker Schule. Doch sein Leben wird vollkommen auf den Kopf gestellt, als seine Mathelehrerin Mrs. Dodds sich plötzlich in eine Furie verwandelt und ihn hinterrücks angreift- nur dank der Hilfe seines Lateinlehrers und seines Freundes Grover, der sich als Satyr entpuppt, kann er die Flucht ergreifen- sein neuer Beschützer und seine Mutter sehen sich gezwungen, ihn zum Halbgottcamp zu bringen, den Ort, an dem er einzig sicher scheint. Denn Percy ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon und soll Zeus seinen Herrscherblitz gestohlen haben. Nun muss er alles daran setzen, seine Unschuld zu beweisen, und seine Mutter aus dem Hades zu befreien, in den sie ein Minotaurus entführt hat...

"Percy Jackson", das darf und muss kritisiert werden, fehlt jeder emotionale Tiefgang. Als Percy erfährt, dass seine Mutter tot sein soll, scheint ihm das völlig egal zu sein und er ist noch fähig, am selben Tag im Schwertkampf die Tochter der Kampfgöttin Athene zu besiegen und sich zu einer Party zu verabreden.

Nicht dass das den Spaß des Filmes schmälern würde. Die Buchverfilmung ist schließlich keine Charakterstudie und versucht es auch nicht zu sein. Die meisten Charaktere bleiben eher blass und auch Uma Thurman als Medusa wird - trotz dutzender, zischelnder CGI-Schlangen, die ihr aus dem Kopf wachsen- wohl niemandem einen Angstschauer über den Rücken jagen. Thurman gelingt es nicht, ihre Rolle interessanter zu machen oder ihr mehr Charisma zu verleihen. Im Rest des Filmes wird sie durchwegs zur Witzfigur gemacht, und unfreiwillig zum Drahtzieher mehrerer einfacher, aber zündender Gags- wenn auch nur als Kopf.

Auch Hades, immerhin Gott der Unterwelt und somit im Gut/Böse- Schema ganz an der Spitze des Bösen stehend, ruft keinen Schrecken hervor, weder als Feuerteufel (was auch an der Synchronstimme liegen mag) noch als Rocker im Mick-Jagger- Look- die Götterwelt wird in dem Abenteuerfilm rücksichtlos parodiert.

"Percy Jackson" kleidet seinen recht einfachen Plot in ein unterhaltsames und Gag- beladenes CGI-Gewitter, bei dem Percy in der Sagenwelt kräftig aufräumt und gleich zwei bekannte Sagengeschöpfe vernichtet. Die Medusa und die Hydra, Geschöpfe aus tausend Jahre alten Sagengeschichten, müssen dem jungen, unerfahrenen Halbgott weichen.

Ein weiteres Manko des Filmes ist seine Vorhersehbarkeit: dass sich beispielsweise eine Beziehung zwischen Percy und Annabeth aufbaut, ist beispielsweise sofort klare Sache- und die meisten Zuschauer werden sich wohl in ihren Fernsehsesseln winden, wenn sie sehen, wie Percy und seine zwei Freunde in Las Vegas von den Lotusblüten kosten...

So einiges wird im Film aber eben nicht klar oder nicht gehaltvoll erklärt: Der Sinn des Halbgottcamps, in das Percy gebracht hat, erschließt sich nicht wirklich. Schließlich bleibt es nur ein Abenteuerspielplatz, an dem die Göttersprösslinge den ganzen Tag mit dem Schwert herumfuchteln, Kampfspiele veranstalten und lernen, physische Hindernisse zu überwinden. Wieso das alles, bleibt verborgen und die Macher des Filmes machen sich keine Mühe, den Zuschauern die Beudeutung des Camps nahezuführen. Ebenso, wie sich doch die Frage aufdrängt, warum Zeus gerade Percy als Dieb des Herrscherblitzes verdächtigt- und der Film schießt sich dabei selbst eine Kugel ins Bein, schließlich finden sich im Halbgottcamp hunderte weitere Götterkinder, unter anderem mehrere des Hermes, der ja nicht rein zufällig auch noch der Gott der Diebe ist.

Dass die Halbgötter und der Satyr Grover offenbar kaum eine Ahnung von der Götterwelt haben und somit alles lang und breit aufgedeckt werden muss, mag ein kleines Zugeständnis an das meist wohl jüngere Publikum zu sein, dass die Mainstream- Unterhaltung gewohnt ist.

Wirklich nicht nötig erscheint der finale Kampf von Percy Jackson gegen den sich als Bösewichten entpuppenden Luke. Der Kampf gegen den jungen Menschen scheint insbesondere nach dem Sieg gegen die Medusa, gegen die feuerspeiende Hydra und der Flucht aus dem Hades (nachdem Hades, immerhin einer der Hauptgötter, kaltgestellt wurde...) seltsam belanglos.

Wieso dann die hohe Wertung trotz all dieser Kritikpunkte? Weil der Film alle seine Erwartungen als guten Unterhaltungsfilm erfüllt. Die Schnitzeljagd nach den einzelnen
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 19. August 2010
Cooler Film
mysterious
mysterious

15 Follower 73 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 17. August 2010
Bereits in diesem Jahr startet der erste Teil der Verfilmung zum letzten "Harry Potter" Band. Somit stellt sich die Frage , welches neue Franchise in diese Fußstapfen treten soll. Die Antwort darauf liefert Chris Columbus , zufällig Regisseur von Harry Potter 1 und 2. Percy Jackson fängt recht interessant an und wird auch über die gesamte Spielzeit nie langweilig, was zum einen auch an den doch recht angenehm agierenden Darstellern liegt. Auch die Effekte sind gelungen und tragen zur Atmosphäre bei , aber nun zu meinem Problem : während HP eine eigene Welt Erschaffte , spielt Percy Jackson in der modernen Welt , dies ist sicherlich interessant , aber Columbus schafft es Meiner Meinung nach nicht diese Welten zu verbinden weshalb Percy Jackson nicht perfekt ist . Für einen spannenden Kinoabend oder DVD Abend ein wahnsinnig kurzweiliger Film.
PaddyBear
PaddyBear

42 Follower 107 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 17. Juli 2010
Kein schlechter film aber das buch hätte einen besseren film verdient. leider sind viele tolle dinge nicht übernommen worden oder einfach ersetzt worden. da hätte ich mir mehr gewünscht. schauspielrisch muss man sicherlich nicht viel zu dem film sagen. Lermann spielt den percy ordentlich wenn auch nicht überragend..aber seine zeit wird kommen, da bin ich mir sicher. Jackson mag ich leider überhaupt nicht in seiner rolle da er sie nicht so gut ausfüllt wie ich mir das erhofft hatte (könnte aber natürlich auch am drehbuch liegen) Brosnen ist nicht viel zu sehen aber wenn er vorbei kommt wirklich er sympatisch und mehr darf man sich auch nicht erwarten. Insgesamt sicherlich kein meilenstein des kinos aber ein netter film den man sich mal angucken kann. aber nicht zu große erwartungen haben
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 17. Juli 2010
Als Familienfilm ist Percy Jackson - Diebe im Olymp sicher zu empfehlen, da die Effekte gut sind, die Schauspieler sich Mühe geben und der Plot die griechische Mythologie angenehm locker in die Neuzeit verpackt. Das macht sicher den einen oder anderen auf die Materie neugierig, wenn man sich nicht vorher damit beschäftigt hat. Seichte Unterhaltung, die Spaß macht ohne aufdringlich zu werden.

Erfahrene Cineasten werden sicher feststellen, dass der klassische Komödien-Plot vorhersehbar ist, die Schauspieler keine Meisterleistung geben (keine der Rollen gibt das Potenzial dafür her) und der Film an sich auch mit den eingesetzten Effekten kein Juwel sein kann. Wenn man die Figuren und das Thema genau betrachtet, will dieser Film nichts revolutionieren, nichts bahnbrechend Neues zeigen und auch nicht mit Finesse oder Tiefgang überzeugen, sondern einfach nur angenehm unterhalten ohne lächerlich zu wirken. Das hat der Film meines Erachtens nach geschafft.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 2. Juni 2010
Super Film, muss man gesehen haben!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 12. Mai 2010
Ich habe den Film gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe und da hat mir der Film sehr gut gefallen. Jetzt habe ich das Buch gelesen und festgestellt, dass im Film manche Dinge so verdreht und verändert wurden, dass man nicht darauf kommen würde, dass der Film auf dem Buch basiert. Also: Wenn ihr den Film gesehen habt, lest nicht das Buch-und wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt, lest das Buch.
phreeak
phreeak

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3,5
Veröffentlicht am 9. Mai 2010
Zwar kein neuer Harry Potter aber der Film weiß doch zu Unterhalten und rein von der Thematik her sehr Interessant. Kann mich nicht beklagen und er hat mich doch sehr gut Unterhalten... Leider kam es sovor als wollte man soviel wie möglich in den Film packen. Das Camp z.B kam viel zu Kurz und die Mythologie ebenfalls. Man hätte sich mehr Infos gewünscht usw.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 16. April 2010
Für Leute die nur Meinungen lesen wollen, sollten nur den zweiten Abschnitt lesen !



Um mal auf ein paar meine Vorredner einzugehen :

Ja, Jojo, es stimmt, laut der griechischen Mythen befindet sich der Olymp in Griechenland, allerdings bezieht sich ja der Film auf das BUCH und nicht die MYTHEN und in dem Buch wird dem Leser weiß gemacht, das sich der Olymp in New York über dem Empire State Building befindet. Daher ist deine Kritik meinem Empfinden nach sehr unangebracht.

Crom, deiner Meinung kann man schon eher zustimmen. Für den nicht belesenen Kinogänger wirkt die Handlung sehr verwirrend, zum Beispiel die Anschuldigungen Zeus'. Hat man das Buch so wie ich gelesen, kennt man jedoch die Hintergründe. Das war zu deinem ersten Teil, der zweite jedoch ist ziemlich unsachlich und stellt zwar genügend Thesen auf die noch den besten Hollywood Film zerreißen würden, aber sind Thesen nicht ohne Begründungen Behauptungen eines Unwissenden ? Beim genaueren Hinsehen ist eine Geschichte mit einem, hmm, Loser wie du ihn bezeichnest doch wahnsinnig interessanter als mit einem Held, von dem man schon gleich erwartet, das er den Auftrag ohne größere Probleme bewältigen kann.

Um auf Percy's Namensvetter Perseus einzugehen ; Ja, er ist laut griechischer Mythen der Sohn Poseidons, es ist aber nicht gesagt das er der einzige Sohn ist. Wie allen bekannt sein dürfte, oder auch nicht, haben Hades, Poseidon und Zeus einen Pakt geschlossen, keine Kinder mehr zu zeugen, da diese zu mächtig waren und in gewisser Weise eine Gefahr für den Olymp darstellten. Poseidon hielt sich nicht an die Abmachung und aus diesem "Regelbruch" entstand Percy "Perseus" Jackson erneut eine unbegründete These, die anschließend durch deine Worte : "Aber Fakten und Logik spielen in diesem Film eh keine große Rolle." noch schlechter rüberkommt, weil Fakten und Logik offenbar deiner Kritik auch fremd sind. Um auf Grover, den schwarzen Satyr zu kommen : Ja, er ist schwarz und hüftabwerts eine Ziege. Wo ist das Problem ? Hättest du die Bücher gelesen, wüsstest du, das Grover eine der größten Ehren die man damals als Satyr bekommen konnte zufiel, und zwar durfte er mit Chirons und Dionysus Erlaubnis ein Sucher werden. Damit ist gemeint, er darf sich auf die Suche nach Pan, dem Gott der Wildniss machen, der seit Jahrtausenden verschollen ist. Ich denke, diese von dir erwähnte übertriebene Mädchenverrücktheit ist darauf zurück zu führen, das die Macher des Streifens versucht haben, den Film amüsant für den Zuschauer zu gestalten. Gleiches gilt für die "dummen" Dialoge, allerdings kann ich nicht nachvollziehen, was jemand wie du auf die Frage sonst antworten würde. Ich nehme an du würdest erst einmal Homers Ilias und Odysee erwähnen, nur kurz als Info : Homer (ausgesprochen Ho-mer) war der erste und somit auch wichtigster Dichter des Abendlandes. Teil 3 deiner Kritik : Klische, ohja. Es wäre kein Klischee, wenn der von dir unerfahrene Loser Percy im Film ein stattlicher Held gewesen wäre, mit Muskeln bepackt und sämtlichen anderen Heroseigenschaften, dennoch, ich bin immer für neue Denkweisen offen. Die Erklärung von Percys Mutter, sie wäre mit Gabe Ugliano zusammen gewesen, weil er so einen Gestank hätte, ist auch im Buch vorzufinden. Mit Gestank ist erstens der Geruch der für die Nase wahrnehmbar ist gemeint, und der Gestank der von seinem unmöglichen Wesen ausgeht, aber das ist nur eine Deutung von mir, das obliegt ganz dir, aber es wäre sehr empfehlenswert wenn du bevor du eine dermaßen unsachliche, und tut mir Leid, dumme Kritik von dir lässt, ersteinmal sich genauer zu informieren und den Film / Buch aufmerksam gucken / lesen. Achja, eins noch Crom, der Satyr heißt GROVER und nicht ROVER, das ist ein Auto, daran sieht man ja wie aufmerksam du aufgepasst hast.Zu dem Rest werde ich jetzt nichts mehr sagen, denn ich will ja noch meine eigene Meinung zu dem Film anbringen.



Ich persöhnlich denke, das der Film in Ordnung gewesen wäre, wenn er länger gewesen wäre. Durch die Länge von zwei Stunden wurden einige Fakten des Buches verändert und verfälscht, wie zum Beispiel mit dem Schild, das Luke Percy schenkt. Wer das Buch gelesen hat weiß, das Percy erstens kein Schild von Luke bekommt, sondern nur die Schuhe von Hermes, die er jedoch Grover schenkt, weil Percy es nicht hinkriegt, die Dinger zu lenken, zweitens das Percy diesen Herrscherblitz von Ares bekommt, mit dem er sich später einen Showdown liefert, der wirklich wichtig für die weitere Handlung des Buches ist. Das war jetzt nur ein kleines Beispiel, ich könnte etliche weitere aufzählen, allerdings wird die Zeit knapp und ich habe allmählich keine Lust mehr. Insgesamt würde ich den Film nur Leuten empfehlen, die das Buch nicht gelesen haben, für eingefleischte Percy Jackson Fans ist der Film einfach nur enttäuschend, doch Meinungen sind ja wie bekannt sind unterschiedlich und das ist auch gut so.

papa_AL
papa_AL

11 Follower 76 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 16. März 2010
Also "Percy Jackson" ist sicherlich kein Meisterwerk,

aber als kurzweilige Fantasy-Action durchaus okay.

Ich bin mit sehr geringen Erwartungen in den Film

gegangen und hab vor allem nix besonders Tiefgründiges oder

Megaspannendes erwartet und das war auch gut so.

Ich wurde von Anfang bis Ende gut unterhalten da der

Film ein recht strammes Tempo vorlegt und somit wird es

nie wirklich langweilig und man kommt zum Glück nicht groß

zum Nachdenken über Story und Co...

Der Film ist durchweg solide inszeniert, nichts Ausergewöhnliches,

gleiches gilt für die Action. Die Effekte sind dem Budget entsprechend

gut gelungen und haben teilweise auch richtig gerockt!

Was dem Film auch gut tut sind die vielen Top-Darsteller,

welche zwar nur auf Standgas spielen, aber dennoch rettet

ihre Anwesenheit den soliden Unterhaltungsfaktor

von "Percy Jackson".
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