Lone Survivor
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PostalDude
PostalDude

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2,0
Veröffentlicht am 6. Januar 2019
Ein einziger Navy SEALs Werbefilm..., eine wahre Begebenheit, aber dennoch...! -_-

Das Positive ist, die Action ist hart & blutig dargestellt, es kracht heftig!
Der Film fängt vielversprechend an, die SEALs klettern in Afghanistan´s Wäldern rum & beobachten erst mal... Dann werden die von Ziegenhirten zufällig entdeckt & müssen ihren Plan umwerfen & damit beginnt die Scheiße :/

Die SEALs fallen z.b. 2,3 mal Klippen runter, auf den Rücken, mit dem Kopf auf spitze Steine & überleben ! WTF?
Die werden in den Kopf geschossen & leben weiter !?
Treffen jedes Ziel, die Taliban treffen gar nix...

Klar, es ist ein FILM, aber einer, der zumindest halbwegs realistisch sein sollte !

Gut ist noch, das auch Afghanen gezeigt werden, die sich wehren & ihm helfen.

Ne, zuviel Patriotismus & Glorifizierung des Millitärs... -_-
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 30. Dezember 2018
Der Film ist gut gemacht und trieft nicht vor US Pathos, teilweise schlecht synchronisiert....einige Kommentare hätte man sich echt sparen können.. Die Abstürze der SEALS während des Gefechts im Gebirge hätte wohl keiner der Soldaten lebend überstanden. Leider sehr sehr unrealistisch und stark überzogen.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 18. Februar 2018
Also dieser Film war, obwohl ich wirklich gerne Action- bzw. Kriegsfilme schaue, teilweise so extrem triefend von einer patriotistischen und "Wir sind Amerikaner, wir töten jeder 50 Talibankämpfer mit einem 30 Schuss Magazin" Haltung, dass es gegen Ende hin immer unerträglicher wurde.
spoiler: Als es dann die Abhänge runter ging, Köpfe gegen Felsen, Rücken frontal auf Baum und Stein, und alle putzemunter weiterlaufen... Also so einen Mist, welcher einem "Realität" versucht vorzugaukeln, habe ich lange nicht mehr gesehen.
Zudem will ich den Menschen sehen, der bei einem Einschlag eines Panzerfaustgeschosses in 1-2 Metern Entfernung dann noch munter weiterspaziert. Und es geht dann immer weiter und weiter und weiter... Dann sterben Taliban nach einem Treffer in den Unterschenkel und die Amis laufen mit 20 Kugeln im Leib weiter.
Auch zwischendrin diese flapsigen Zwischensequenzen, in denen durch unerklärliche Weise nicht mehr geschossen wird, sodass die Soldaten sich in aller Seelenruhe unterhalten können; einfach unerträglich. Ich hab eigentlich nur darauf gewartet, dass jemand den Picknick-Korb rausholt und erst einmal gevespert wird.
Den Rest hat mir dann das Ende gegeben, spoiler: als der Junge den Geretteten umarmt
. Das wurde wohl schlecht dargestellt; in Wirklichkeit mag das schon so gewesen sein, allerdings war es grottig umgesetzt. spoiler: Von "Messer = Ente" zu "gibt Messer während Keilerei" hin zu "ich hab dich lieb" in nicht einmal 5 Minuten. Das hätte man sich auch sparen können.
Aber immerhin wurde annähernd verdeutlicht, dass die Taliban eigentlich eine Minderheit sind.
Nichtsdestotrotz hat der Film zumindest im Ansatz verdeutlicht, was es heißt Soldat zu sein und was Kameradschaft bedeutet. Aber leider auch nur im Ansatz; das haben andere Filme (z.B. Black Hawk Down) bereits deutlich besser rübergebracht. spoiler: Gerade die Reaktion auf das Zurücklassen eines Kameraden war unheimlich oberflächlich dargestellt und für mich in der Form nicht nachvollziehbar. Außer einem kurzen "ich renn da jetzt hoch und baller alle weg" kam nichts.
Wenn ich da an "300" und den Heerführer denke... kein Vergleich.
Alles in allem hätte ich mir persönlich mehr Tiefe und weniger Geballer gewünscht. Die zweite Filmhälfte ist eigentlich eine einzige Schießerei. Hier kommt Persönlichkeit und Tapferkeit der Soldaten deutlich zu kurz. Was ich sehr schade finde, denn im Grunde soll doch der Film an diese Soldaten erinnern und nicht an die Schießerei.
Ich hätte dem Film 2,5/5 gegeben, gute Besetzung, mäßige Schauspielerei, viele kleinere Fehler (Auge kaputt während Schießerei - Redesequenz Auge okay - Scheißerei geht weiter, Auge kaputt), eigenartige Einstellungen in die Sonne (wieso?!?!?). Aber außer im Abspann war nicht erkennbar, dass dieser Film ein Gedenken an diverse Soldaten sein soll. Thema verfehlt.
Daher gut gemeinte 1,5/5
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 31. August 2017
Anlegen, durchladen und losballern: eine Handvoll populärer Gesichter mimt einen soldatenrupp der sich auf eine unmögliche Mission begibt, in die Bredoille gerät und trotz heftigstem Dauerfeuer nach und und nach reduziert und aufgerieben wird. Und die ganze furchtbare Sauerei fußt auch noch auf einem echten Fall … Filme wie diesen gibt’s immer wieder, der populärste Vertreter ist sicherlich „Black Hawk Down“. Auch dieser hier folgt brav eben jenen Mustern und es liegt bei einem selber wie man das alles einordnen mag: als Chronik einiger sympahischer junger Typen die furchtbar sterben müssen, als beinharter Männerfilm, als Drama von mir aus oder eben als handfester Kriegskracher. Geht alles, man wird bei allem fündig. Trotzdem braucht es für mich nicht die knallharten Shoot-Outs, die kleine Ironie zwischen den Soldaten in den wenigen ruhigen Momenten und die ausgefeilten Blutfontänen. Was mich wirklich getroffen und in den Magen gehauen hat sind die Bilder im Absopann, wo die wahren Soldaten mit echten Bildern und teils echten Videos aus ihrem Leben gezeigt werden – da kriegen die Figuren auf einmal eine echte Seite so daß deren vorheriges Ableben erst richtig schmerzt. Hätte ich selber nicht gedacht daß das Finish der beste sitzende Schuß ist.

Fazit: Knallharter und ultrabrutaler Kriegsfilm dessen stärkste Wirkung aber der Abspann erzielt.
schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 8. Juli 2016
Lone-Survivor ist ein sehr intensiver und heftiger Survival-Kriegs-Film, der sehr realistisch und mitreißend bleibt. Die Schauspieler sind gut, der Soundtrack von Jablonsky mal wieder sehr schön anzuhören und ein Film der nachträglich im Kopf bleibt.
Lorenz Rütter
Lorenz Rütter

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4,0
Veröffentlicht am 17. April 2016
Irgendwo in Afghanistan: Vier junge Soldaten kriegen den Auftrag, einen mächtigen Führer einer Terroristengruppe, ausfindig zu machen und zu töten. Die Sache fängt eigentlich schon gut an. Bis sie von einer Bauernfamilie entdeckt und verraten werden. Jetzt wird Jagd nach ihnen gemacht und die Lage wird immer mehr auswegloser.
Was diese jungen Männer an der Front durchmachen mussten, wird in einem Tatsachenbericht vom einzigen Überlebenden, Marcus Luttrell, geschildert. Regisseur Peter Berg setzte dann den Bericht in diesem Film um. Berg zeigt einen schrecklichen und brutalen Krieg vor. Was die vier Soldaten durchleiden mussten, kommt ziemlich gut rüber in diesem Film. Die Konfrontation zwischen den Soldaten und den Terroristen ist spannend, dreckig und laut.
Sicherlich ist der Pathos um Amerika wieder einmal gewollt. Wir sind die Besten und auch die Guten! Aber da werden auch den Soldaten die Augen geöffnet. Denn einer bekommt unerwartet Hilfe, von einem afghanischen Dorf.
Die jungen Soldaten werden verkörpert von Mark Wahlberg, Taylor Kitsch, Emile Hirsch und Ben Foster. Die Gruppe passt gut zusammen und auch die Chemie stimmt. Ich denke, die werden einen grossen Spass gehabt haben, sich in den Dreck zu wühlen und ein Überlebenstraining zu absolvieren.
Für Regisseur Berg ist der Film nichts Besonderes. Denn er hat schon Krawall und Effektenfilme gemacht. Sei es „Hancock“ mit Will Smith, „The Rundown“ mit Dwayne Johnson, das Schiffsversenke Spiel „Battleship“ oder „The Kingdom“, wo er Jamie Foxx, in den Nahen Osten schickte. Die einzige Herausforderung dieses Filmes, war wahrscheinlich die Natur selber. Denn es spielt zu grössten Teil in einem Wald ab.
Fazit: Gut gemachter und erschütternder Film, gegen den Krieg und Terror im Nahen Osten. Man möchte selber nicht in der Haut der Soldaten stecken und ums Überleben kämpfen!
slim95_
slim95_

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3,0
Veröffentlicht am 8. März 2016
Peter Berg hat mit Operation Kingdom einen wirklich denkwürdigen Reißer geschaffen, der vor allem aufgrund seiner grandiosen Schussgefechte und seines überraschenden Twists in Erinnerung geblieben ist. Mit Lone Survivor versucht er dasselbe noch einmal: im Nahen Osten (nur diesmal nicht in der Wüsten, sondern im Wald) kämpft eine ausgewählte Elite-Truppe gegen Amerikas Feinde. Wieder ist der Film als Starvehikel (diesmal nicht für Jamie Foxx, sondern für Mark Wahlberg) konzipiert. Wieder gibt es einen Twist, der die anfängliche Schwarz-Weiß-Malerei ein wenig auflösen soll. Die Paralellen sind also offensichtlich. Allerdings gibt es einen signifikanten Unterschied: Die Qualität. Während Operation Kingdom wesentlich zurückgenommener erzählt war und sich am Anfang erstaunlich viel Zeit für seine Geschichte und Figuren genommen hat, um dann erst kurz vor Ende mit einem grandiosen Actionfeuerwerk und einem Paukenschlag aufzuwarten, geht Lone Survivor direkt in die Vollen. Die zurückhaltende Erzählweise wird bereits im Intro über den Haufen geworfen, wenn das harte Training der Seals gezeigt wird und Mark Wahlberg dazu aus dem Off sinnlose Sätze ins Leere spricht. Die Einführung der Figuren geschieht diesmal deutlich schneller, die Figuren sind klischeebeladener und die Chemie unter ihnen ist nicht sonderlich interessant, da eine weibliche Komponente wie Jennifer Garner wegfällt. Was dann folgt, ist eine ewig lange Actionsequenz, in der die Opfer so zahlreich sind, dass das ganze zwischenzeitlich beinahe wie eine Rachefantasie des Regisseurs anmutet. Dafür sind die Feuergefecht beeindruckend und wuchtig in Szene gesetzt worden. Auch bei der Härte werden keine Kompromisse gemacht. Die Kameraführung ist glücklicherweise angenehm ruhig, sodass nie Übersichtsprobleme entstehen. Auf technischer Seite und reduziert auf seine Action funktioniert Lone Survivor wirklich hervorragend. Nur der Twist ist im Vergleich zu Operation Kingdom deutlich weniger wirkungsvoll, was den Gesamteindruck am Ende doch schmälert. Nichtsdestotrotz, wenn man Lone Survivor einfach nur als Film betrachtet, seine deutlich pro-amerikanische Einstellung außen vor lässt und mit der Abwesenheit einer zurückhaltenden, differenzierteren Erzählung leben kann, ist er wirklich empfehlenswert. Nur eben leider kein zweites Operation Kingdom, auch wenn es nicht am Wille gefehlt zu haben scheint.
Jerrybalotelli
Jerrybalotelli

2.406 Follower 1.009 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 11. November 2015
"Lone Survivor" hat mir bis auf 2 Sachen sehr gut gefallen. Die Story ist sehr gut und beruht auf einer wahren Begebenheit. Der cast ist super ausgesucht. spoiler: Leider verrät der Film schon am Anfang wie der Film enden wird und nimmt den Film ein wenig die Spannung.
zudem braucht der Film ein bisschen um ins Rollen zu kommen, aber der erste Kritikpunkt wiegt schwerer.
CineMeg
CineMeg

61 Follower 189 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 23. Dezember 2014
Endlich mal ein amerikanischer Kriegsfilm, der nicht vor Pathos trieft
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 21. Dezember 2014
Ein Film über den Militäreinsatz in Afghanistan, von den Kritikern zerrissen und von den Zuschauern hoch gelobt. Das kann nur interessant sein. So dachte ich zumindest.

Bereits nach ca. 10 Minuten erwachte in mir die Frage, ob es sich hier wirklich um einen Spielfilm zur Unterhaltung von Zuschauern handelt oder um ein Werbe- und Rekrutierungs Video der US Navy ? Ein Eindruck, der sich leider auch im weiteren Verlauf wie ein roter Faden durch den Film zieht. Auf jeden Ansatz einer kritischen Betrachtung - schließlich sind auch Soldaten nur Menschen - wartet man vergebens. Nein, die Botschaft des Filmes lautet schlicht: Bei der US Navy ist alles 100% perfekt und ideal. Die zum Teil recht ansehnlichen Action- und Kampfscenen dienen scheinbar ausschließlich der Untermauerung dieser These. Auch eine Beleuchtung der Umstände, warum die Afghanen sich pro- oder kontra westlich verhalten, oder etwas dergleichen, bleibt der Film ebenfalls komplett schuldig. Die einheimische Bevölkerung verkommt zu Statisten auf der glorreichen Bühne der US Army.

FAZIT: Bei 'Lone Survivor' handelt es sich meiner Meinung nach um ein reines Werbevideo für das US Militär, das seine Werbebotschaft einem möglichst breiten, zahlenden Publikum im Spielfilmformat unterjubeln will. Für Militärfans mag das OK sein, für alle anderen nicht. Ich gehöre zu den anderen und fühle mich um meine Zeit und mein Geld betrogen. Ein katastrophaler Film. Sorry.
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