Lone Survivor
Durchschnitts-Wertung
4,0
339 Wertungen

35 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 24. Oktober 2014
Hammer Wahlberg den ich gesehen das es in Afghanistan auch super Menschen gibt.
Jimmy v
Jimmy v

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2,5
Veröffentlicht am 21. Oktober 2014
Als seinerzeit die Kritik auf filmstarts.de erschienen ist, war ich mit ihr nicht einverstanden, da sie den Film sehr heruntergeputzt und schlecht bewertet hat, nur weil sich der Schreiber am Patriotismus und Militarismus des Films gestört hat. Es ist eben immer die Frage mit welcher Gewichtung man moralische Maßstäbe bei einer solchen Bewertung an die Handlung heranträgt. Zu oft geschieht dies überbordend. Auch nach dem Schauen von "Lone Survivor" sehe ich das nicht anders, obwohl meine Wertung jetzt nur gering besser ausgefallen ist. Mein Problem ist aber eben nicht die Verherrlichung des Navy Seals. In einer recht geradlinigen Geschichte, die eine Truppe bei der Terroristenjagd aus deren Perspektive begleitet (ganz ähnlich wie z.B. auch "Argo" nur den amerikanischen Blick kannte und dafür kaum fertig gemacht wurde!), sehen wir doch eher wenige Flaggen und dergleichen. Eher der Off-Kommentar stört da ein wenig.
Somit sind es eher erzählerische Schwächen, die das Vergnügen trüben: Zu den Charakteren baut man kaum eine Beziehung auf. Sehr rudimentär werden sie gekennzeichnet über ihren Internetkontakt in die Heimat oder gewisse Rituale. Doch das alles wirkt zu pro forma und typisch heruntergearbeitet. Man baut zu den Charakteren keine wirkliche Verbindung auf. Ohnehin wirken diese Kerle, trotz Muskeln und dichten Bärten, immer noch ein wenig zu sehr nach Frauenschwarm-Schauspieler (Eric Bana wäre da vielleicht noch die Ausnahme - freilich hat er nicht so viel zu tun). Trotzdem spielen sie ganz gut, insbesondere wieder einmal Ben Foster.
Sobald die Mannen dann in den Einsatz geschickt werden, wird es zwar interessant, aber doch zu wiederholend. Die Actionszenen sind teils ziemlich gelungen und auch schön blutig. Auch das Setting im Wald gefällt. Alles wirkt aber ein bisschen dämlich, gerade weil sich die Feinde auch wie Lemminge verhalten, oder man bald sehr genau das Muster der Gefechte erkennen kann. Wenn schließlich das Finale kommt, ist auch hier zuvor die angelegte Formel für dessen Ausgang gut zu sehen, abgesehen vielleicht von einer Ausnahme. In eben solchen findet sich ein gewisser Stilwille und Atmosphäre. Die genannten Einsprengsel mit Sonne & Co. gefielen mir wiederum recht gut und zeigten, dass hieraus durchaus noch mehr hätte werden können.
Fazit: "Lone Survivor" hat teils gute Actionszenen, Bilder und Atmosphäre - aber eben alles nur in einzelnen Beständen, niemals im Zusammenhang. Der gescholtene Patriotismus/Militarismus (der gar nicht so massiv auftritt) ist aber nicht das Problem. Schlichtweg erzählerisch ist dieses Werk nur Durchschnitt.
Marcus B.
Marcus B.

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5,0
Veröffentlicht am 19. Oktober 2014
Hab den Film gestern auf Blu-Ray gesehen, bin sehr positiv überrascht. Lone Survivor ist für mich der Beste Film im Genre Kriegsactionfilm seit Jahren. Vor allem der Todeskampf in den Afghanischen Bergen ist total mit mitreißend, die Kamera ist nah dran Z. B. bei den Felsenstürzen, so dass diese sich real anfühlen. Der Oscar für die Kameraführung ist, meiner Meinung nach, ist absolut. Der Cast ist u.a. mit Mark Wahlberg (Marcus Lutrell), Taylor Kitsch (Mike Murphy), Emile Hirsch (Danny Dietz), Ben Foster (Matt “Axe“ Axelsson) Eric Bana (Erik Kristenssen) nicht nur sehr Namhaft, sondern jeder macht seine Sache sehr gut. Die zweite Filmhälfte ist natürlich geprägt von harten Kriegsszenen a´la Blackhawk Down und Rambo, in diesen wurde nichts beschönigt die FSK 16 ist total berechtigt oder zu milde?! In der ersten Filmhälfte werden die Navy und dessen Seals deren Stärke verdeutlicht und die Frage wie weit darf gehen für erfolgreiche Mission, aber für mich gehört das in diesem Genre dazu. Den Vorwurf ein plumper Militäractionfilm kann ich nicht teilen. spoiler: Marcus Lutrell wird vom Afghanischen Dorfbewohner gerettet und diese wehren gegen die Taliban, aufgrund eines 200 Jahres alten Ehrenkodex, indem am Anfang des Abspann hingewiesen wird.
Nicht jeder Afghane wird als böse dargestellt. Auch die Tatsache, dass beim Abspann private Fotos und Videos der echten Soldaten gezeigt wird macht einem sehr nachdenklich auch Lutrell´s Verabschiedung von einem Jungen ist berührend.
Marc El
Marc El

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4,0
Veröffentlicht am 6. Oktober 2014
Ein wirklich packender und nahezu realistischer Kriegsfilm. Es fällt dem Zuschauer nicht schwer mitzufiebern und sich in die Rolle der Protagonisten zu versetzen.
Die Story ist simpel aber nicht stupide. Jeder interessierte Mensch sollte zumindest etwas über die Probleme in Afghanistan informiert sein, sodass eine dokumentarische Erläuterung, als Teil des Films, unnötig erscheint. Und so kommt es, nach einer kurzen Bekanntmachung mit den Protagonisten, zu einer nicht abreissenden Actionszene.
Für Menschen, die Gewalt und Kriegsfilme verachten, ist dieser Film eher nicht geeignet. Der Begriff Krieg geht mit dem Begriff Gewalt meistens einher. Wie man auch bei deutschen Einsätzen in Afghanistan gelernt hat, ändert auch die Bezeichnung "Konflikt" nichts an den Geschehnissen vor Ort.

Ein kurzer Exkurs:
Kritiker, welche dem Film eine patriotische Inszenierung oder eine übertriebene Handlung vorwerfen sei gesagt, dass es sich dabei um einen Spielfilm handelt und nicht um eine Dokumentation. Was soll ein Spielfilm hauptsächlich? Unterhalten!
Eine niederträchtige Bewertung als "Rambo-Reisser" verdient dieser Film jedenfalls nicht. Eine konstruktive Kritik von Pazifisten oder Leuten, die einen Antikriegsfilm erwartet haben, erwarte ich auch nicht. Welche Einstellung man auch haben mag: Alle Kritiker sollten über Verantwortung, Grausamkeit und Realismus etwas zurückhaltend argumentieren. Im Zweifel können es die Menschen "im Geschehen" besser beurteilen als Du, ich oder auch der Regisseur. Schade, dass dieser Film in Kritiken teilweise denunziert wird.

Wenn ich die ein oder anderen "Sturzszenen" und den etwas starken Patriotismus ausblende, bleibt
für mich ein realistischer, actionreicher und packender Kriegsfilm, mit überragenden Schauspielern!
Absolut sehenswert.
fighty
fighty

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3,0
Veröffentlicht am 21. Mai 2014
Eine tragische moralische Entscheidung stürzt diesen Film in eine spannungsvolle Hetzjagd. Ziemlich harter Tobak, der den Krieg in Afghanistan nahe bringt. Dennoch geb ich nur drei Sternchen, weil das Ende das eigentliche Problem nicht ausreichend thematisiert.
Kosch Arts
Kosch Arts

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1,5
Veröffentlicht am 21. Mai 2014
Technisch solide, bisweilen gut; schauspielerisch besser als erwartet, storrytelling vollkommen hanebüchern (gerade das Ende, für Ex-Soldaten geradezu beleidigend), bis ins Lächerliche überzeichnet und polarisierend.
Um nur ein überdeutliches Indiz zu nennen: Die Gegenüberstellungen der echten Soldaten und ihrer Schauspieler, zeigt deutlich, wie archetypisch die Inszenierung vorgeht und muss für die Angehörigen und Originale entwürdigend wirken. Unterm Strich, eine super inszenierte Zwischensequenz von Call of Duty XYZ, die Bock macht, gleich ne Runde zu spielen - Anti-Kriegsfilm, Distanzierung, Abschreckung, Sinn? Fehlanzeige! Markante Sprüche aus dem Off, schnulziges Gesülze, brachiales und unfaires Polarisieren? Aber ja doch!
Wlad S.
Wlad S.

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3,0
Veröffentlicht am 15. Mai 2014
einige Stellen bzw ereignisse im film waren so schockend (positiv) dass man im film wirklich mitfiebert. Da geht die post ab. Aber dazwischen hat mich der film verloren. um richtig gut zu sein fehlt es an einigem z.b einem richtigen gegner , vernünftigen atempausen. so bleibt der film für mich nur ne ballerorgie mit einigen denkbaren momenten
chagall1985
chagall1985

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4,0
Veröffentlicht am 16. April 2014
Das ist ein Film über einen Einsatz der Specialeinheit Neavy SEAL's.
Mann sollte es Pazifisten wirklich ersparen ins Kino zu gehen und auch noch eine Kritik schreiben zu müssen.
Dieser Film bietet mit Abstand die realistischsten Gefechtszenen der letzten Jahre.

Ein absolut starker und hautnah erlebter, bitterer Überlebenskampf gegen eine feindliche Übermacht.

Das einzige was ich dem Film vorwerfen kann ist folgendes:
Wie so oft leidet man mit jeder Schramme und jeder schmerzhaft realistischen Schusswunde der Seal's
Gleichzeitig wirken die getöteten Taliban wie Egoshooter Opfer ohne jegliche Menschlichkeit.
Da kann man dem Film gnadenlose Einseitigkeit vorwerfen die die Eindringlichkeit auch schmälert.
Dennoch:
Ich habe mich lange nicht mehr so gewunden und mitgelitten bei den Verletzungen eines Kinocharakters.

Was Realismus betrifft spielt der Film in einer Liga mit der Soldat James Ryan oder Full Metal Jacket.

Der Kampf geht echt an die Nieren.

Und wer wie unterstellt hier eine Werbekampagne für die SEAL's endeckt dann richtet sich die an nicht zurechnungsfähige.

Wer sollte sich bitte nach dem Film wünschen einer der Neavy SEAL's zu sein?
blutgesicht
blutgesicht

174 Follower 292 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 16. April 2014
Da mich in letzter Zeit nicht wirklich ein Kriegsfilm positiv überrascht hatte, war ich aufgrund der guten Leser-Kritiken bei Filmstarts sehr gespannt auf diesen Film und nahm mir vor ihn mit voller Konzentration und Hingabe zu gucken. Zu meinem erstaunen wurden meine hohen Erwatungen fast erfüllt und ich muss sagen, dass der Film wirklich zum Ende hin immer spannender wurde. Das einzige was mich ein wenig gestört hat, ist eigentlich nur die fehlende Musik gewesen. Für alle kriegsfilmfans auf jeden Fall mal wieder ein Leckerbissen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 24. März 2014
Hautnah und packend, wie ich es nur selten bei einem Kriegsfilm erlebt habe. In diesem Film bekommt man einen sehr guten Einblick, wie es tatsächlich aussieht in ein Feuergefecht zu geraten und dass auch eine der besten Specialeinheiten der Welt (S.E.A.L.S.) nicht, wie oft in anderen Filmen dargestellt, unbesiegbar ist. Spannend bis zum Schluss. Für mich als begeisterter Ego-Shooter-Spieler (Battlefield etc.) war der Film zum Nachdenken anregend. Solche Computerspiele bekommen gleich einen fahlen Beigeschmack, wenn man in so einem Meisterwerk eines Filmes vor Augen geführt bekommt, was es tatsächlich heißt unter massiven Beschuss zu geraten. Sehr gelungen!
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