Neueste Kritiken: Das Kabinett des Dr. Parnassus - Seite 2
Das Kabinett des Dr. Parnassus
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peter01
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4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
dass es ein fantasyfilm ist, hat mir vor beginn nicht geschmeckt - ich wurde aber positiv überrascht!
die story, diese welt, in die man eintauchen kann, ist schon was ganz spezielles.
die erste stunde war find ich die beste, des ganzen films, danach verblasst es ein bisschen, hält sich aber trotzdem auf hohem niveau.
toller cast, tolle leistungen. auch wenn viele meinen, dark knight sollte ledgers letzter film sein, mit parnassus hat er aber nochmal ne schippe draufgelegt.
Also ich konnte dem Film leider nicht sehr viel gutes abgewinnen. Der Film hat mich doch ziemlich gelangweilt und verwirrt. Nicht wirklich das, was ich mir von dem Film erwartet habe. Schön sind natürlich die Bilder, welche man dort zu sehen bekommt. Ansonsten ist der Film doch recht lahm und uninteressant. War noch so gerade an der Schmerzgrenze, schade...
ist der Film allemal. Nur dieses andauernde gesichterwechsel von Heath ledger Jude law Collin pharrel habe ich keine logische erklärung schlussfolgern können.
Zugegeben- die Bilder sind gewaltig, aber auch sie, wie die total konfuse Handlung, verlaufen sich in seichter Effekthascherei. Trotz Starbesetzung ein Meisterwerk der Gilliamschen Egozentrik. Gegen 12 Monkeys ein rasanter Absturz an Niveau. Armer Heath Ledger.... ich streiche diesen Film lieber aus meinem Gedächtnis und erhalte mir diesen brillianten Schauspieler lieber als Joker im Gedächtnis.
ich fand den film wunderbar, wenn auch nicht perfekt. die story war teilweise ein bisschen haaresträubend, aber alles in allem ein wunderbares märchen. das set mit all seinen fantastischen welten fand ich am überzeugendsten. heath ledger macht(e) seine sache hervorragend und auch lily cole fand ich nicht schlecht. johnny depp ist ledger noch am ähnlichsten und spielte von all seinen 'doppegängern' am überzeugendsten, deswegen fand ich es schade, dass seine episode beinahe die kürzeste war. jude law hinterliess keinen bleibenden eindruck, obwohl auch er seine sache gut gemacht hat. zu beginn der episode fand ich colin farrell schrecklich und konnte mich mit seinem spiel überhaupt nicht anfreuden, allerdings war gerade dass er ein bisschen unsympathisch rüberkam, für den weiteren handlungsverlauf absolut genial.
Sicherlich ist dieser Film nicht für jeden geeignet. Wer sich aber auf den Film einlässt und auch sonst nicht von Gilliam abgeneigt ist, sollte sich den Film ansehen.
Der Unterschied zwischen der Traumwelt und der "echten" Welt besticht, nicht nur durch Bilder...
Persönlich habe ich noch keine bessere Interpretation des Teufels gesehen als Tom Waits( Al Pacino kommt nahe heran).
Leider müsst ihr beim sehen des Filmes mit schlecht gelauten Gästen rechen,die sich den Film nur wegen Heath Ledger anschauen. Solche Leute sollten den Film, trotz der guten schauspielerischen Leistung nicht ansehen...
Mir hat der Film gut gefallen. Darstellerisch gibt es nicht viel zu bemängeln. Auch konnte ich der schrägen Welt des Dr. Parnassus viel abgewinnen. Dass letztendlich der letzte Funke doch nicht übergesprungen ist, liegt wohl an der mehr als konfusen Geschichte.
Schöner Film, aber letztendlich nichts, was mir lange in Erinnerung bleiben wird.
Aber die Inszenierung mangelt leider an allen Enden und Ecken.
Der letzte Akt des Film bringt dann zwar doch noch einen Hauch von Hoffnung auf Erfüllung der Erwartungen, aber das aufgebaute Gerüst bricht dann endgültig komplett in sich zusammen, und der Film endet als bittere Enttäuschung.
Schade; vielleicht wird ja Gilliam mit seinem nächsten Projekt an seine alten Meisterwerke anknüpfen können.
Stars verkaufen Tickets. Und deshalb wird der Film zwangsläufig zum Hit.
Leider bietet der Film nicht die schöne Art von schräger Fantasie, wie es Tim Burton z.B. in der Schokoladenfabrik inszeniert. Nein, es ist dieses komische B-Movie Kino, das scheinbar unter Drogenkonsum entstanden ist und so auch angeschaut werden sollte.
Ich bin sehr fantasievoll und liebe schräge Filme, aber das ist einfach nur schlecht schräg.
Ich hätte es mir aber denken können. Tideland, Brazil oder Fear and Lothing, da hatte ich überall genauso keinen Zugang zu. Ich habe gelernt: Terry Gilliams = niemals anschauen!
Die Phantasieszenen wirken wie zu Hause am eigenen Rechner gebastelt und an manchen Szenen hat man das Gefühl in einem B-Movie aus den 70ern zu sitzen (Die "Rennen-durch-Spiegelscherben"-Szene, furchtbar). Die Handlung ist wirr und langweilig zugleich. Aber da man eh schnell die Lust verliert möchte man das alles auch gar nicht erfahren. Man will nur raus. Ich habe mich geschämt dafür bezahlt zu haben.
Bitte kein Geld für diesen Schund ausgeben, der ist wirklich nur Schund.
Um ganz ehrlich zu sein, fand ich Heath Ledger schon immer ein wenig überbewertet - vor allem nach seinem Tod. Auch im neuen Film kommt das wieder deutlich zu Tage. An einen Johnny Depp, der seine Rolle praktisch aus dem Ärmel schüttelt, kam er schauspielerisch nie heran. Aber nun gut. Der Film selbst ist irgendwie zu gewollt illusorisch. Alles kommt mir so verkrampft vor und dann schaut euch mal die Figur Karaji aus Chihiros Reise ins Zauberland an. Bin ich die einzige, der die Ähnlichkeit mit Dr.Parnassus auffält? Für mich war der Film eine Enttäuschung.