The Dark Knight Rises
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Max H.
Max H.

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4,0
Veröffentlicht am 25. Juli 2012
Kurz innehalten, ein Schluck Wasser trinken. Ungefähr 8 Stunden Batman gehen an mir nicht spurlos vorbei. Aber es erleichtert die Einordnung von "The Dark Knight Rises" erheblich, die Triologie in Anfang und Vollendung zu sehen. Festzuhalten bleibt, und das ohne hier zu spoilern, "The Dark Knight" bleibt unveränderte Spitze der Triologie, doch in Hinblick auf dieses Gesamtwerk sei auch hinzugefügt, "Danke", Herr Nolan für eine vollständig abgeschlossene, und für einen Comic noch nie so reale und komplexe Reihe, die es schafft, drei Filme zu verbinden und trotzdem jeden als Einzelwerke, die sich in ihrer Machart in einer Vielzahl von Themen und Motiven unterscheiden, stehen zu lassen.
Von Filmstarts mit einer Vielzahl von Trailern, Plakaten und Nachrichten bombadiert, ließ es sich wirklich nicht vermeiden, den Film nicht in den Himmel zu loben. Vorab wohlgemerkt, und das sich Ernüchterung einstellen könnte, war von vielen zwar prognostiziert, ging dann aber teils in den Lobeshymnen wieder unter. Auch ich hatte mit vielen Ansichten diesbezüglich zu kämpfen und war mögliche Szenarien im Kopf durchgegangen. Ich hätte filmisch eine Menge erwartet, aber wie so oft, wird man von Nolan auch schonmal vor den Kopf gestoßen. Der Grundton ist trist und Bruce Wayne ist ziemlich angeschlagen, die ganze Machart unterscheidet sich fundamental von seinen Vorgängern. Nolan webt neue Denkmuster, führt neue Figuren ein und verliert natürlich auch nicht den Überblick für seine Fertigkeiten. Inszenatorische Perfektion auf den Punkt, nur wirkt es diesmal, als wäre es in einigen Szene unbedingt nötig und erzwungen. Sowieso scheint er mir mit dem Kopf diesmal nicht völlig dabei gewesen zu sein. Seine Gedankenkonstrukte und Auflösungen sind bei Weitem nicht so komplex wie bei seinem Vorgänger und auch die Geschichte führt zu viele Themen ein, als das sie wirklich stringent wirkt. Kongeniale Manöver und Taktikspielchen von Protagonist und Antagonist sucht man meist vergebens. Positiv hervorzuheben ist dabei jedoch, dass er sich nicht in Trauer und pathetischen Klagen verliert, die bei der Gebrochenheit, die der Film vermittelt, hätte enstehen können. Nein, vielmehr greift der Film nicht nur auf Batman's, sondern auch auf die Psyche der Zuschauer ein, noch nie war ein Comic so dermaßen seiner Vorlage entfremdet und noch nie so emotional und ehrlich. Man kämpft ein wenig mit Wayne/Batman durch den Film, bei jeder Verletzung, die er davonträgt, bei jeder schwere Entscheidung, die ihm obliegt.
Visuell lässt sich Nolan wieder nichts zu Schulden kommen. Kombiniert mit einem aufrüttelnden Soundtrack lässt er atemberaubende, diesmal aber auch vereinzelnt grausam – traurige Bilder auf die Zuschauer los. Dass der Film dabei die Altersfreigabe ab 12 erhalten hat, ist für mich nicht ganz ersichtlich. Vor allem aufgrund der Thematik; trostlose Orte, zusammengekauenrde Menschen, Heerscharen auf den Straßen, eine Stadt am Abgrund, vielmehr will ich jetzt auch nicht hinzufügen.
Fakt ist, der Film wird stark polarisieren und die Meisten, vor allem Jüngeren, mit Unverständnis und teils auch sicherlich Enttäuschung zurücklassen.
Wo wir beim Thema Polarisation sind: Bane's Syncro. Das wievielte Mal jetzt nachbearbeitet worden ist, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Das Endergebnis ist aber nicht wirklich befriedigend, außer wenn man sie wie ich als Groteske zu seiner enormen Gestalt erklärt. Doch wirkt auch im Bezug auf Bane, trotz einiger beeindruckender Kampf- und Präsenzszenen, einiges unausgereift. Selina Kyle alias Anne Hathaway, die ich in Trailern schon als absolutes Desaster abgestempelt hatte, beweist mir, vor allem zu Anfang, das komplette Gegenteil. Im Laufe der enormen Spielzeit aber wird ihre Hintergrundgeschichte dann leider zu wenig beleuchtet und sie verfällt in die Rolle der lasziven Sprücheklopferin. Über weitere Rollen – und Nebenrollen kann nicht gestritten werden, spulen alte Bekannte die Leistungen der Vorgängerfilme ab, lediglich Cotillard, über die ich nicht viel verraten will, stößt zum Cast ergänzend, aber auch nicht gerade meisterlich hinzu.
Fazit: Alles in allem habe ich das Gefühl, nur die Hälfte gesehen zu haben. Für die vielen Themen, Motive und Figuren fehlte trotz enormer Spielzeit, jetzt kommt's, die Zeit. Nolan's Gerüst ist nicht wohl kalkuliert und wer hätte das bei ihm schon für möglich gehalten? Dennoch sind einige beklemmende emotionale Momente (wir sehen Menschen trauern, bei denen wir es nie für möglich gehalten hätten) und düstere Widerstandsszenarien beeindruckend und ergeben, gepaart mit andersartigen Schauwerten und einem, für mich, zufriedenstellenden Ende einen immer noch hochklassigen Film. Es ist nur schade um die verpasste Chance und substanziell vermittelt der Film trotz der Länge weniger als seine Vorgänger. Somit ist es ein unkonventioneller Endteil für eine, so oder so, unkonventionelle Triologie. Und das ist im Blockbustergenre das größte Kompliment, was man dem Team um Nolan machen kann.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Juli 2012
The Dark Knight Rises war wohl der am sehnlichsten erwartete Film des Jahres.
Nolans Abschluss seiner Batman Saga wurde als phänomenales Finale einer Legende angekündigt, ein Epos das alles zu einem logisch Ende führen sollte - die Erwartungen stiegen natürlich, nicht zuletzt durch den starken Vorgänger The Dark Knight.
Doch wenn man den Film nun sieht beschleicht einen irgendwie das Gefühl das etwas fehle, liegt es daran das man nach den beiden Vorgängerfilmen zu verwöhnt ist oder daran dass Nolan sich vielleicht diesmal einfach übernommen hat.

Angefangen bei den positiven Aspekten von Nolans Batman Finale:
Mit der Charakterzeichnung haben sich die Nolan Geschwister ein weiteres Mal übertroffen, eine meisterhafte Leistung wie sie die alltbekannten Figuren inovatiev neu gestalten und dem Zuschauer doch die Möglichkeit geben ihre "alten Lieblinge" wiederzuerkennen.
Selbstverständlich gehören zu guten Figuren noch bessere Schauspieler und die hat Nolan ohne Zweifel ein weiteres Mal gefunden, neben den ohnehin brillianten alteingesessenen Stars der Reihe können auch die neu Zugänge mit beeindruckenden Leistungen aufwarten.
Allen voran Tom Hardy als skrupelloser, rücksichtsloser und unaufhaltsamer Bane - eine grandiose Darstellung, die - auf eine vollkommen andere Weise - sicherlich mit einem Joker mithalten kann.
Doch auch Anne Hattaway als Catwoman, die vielleicht die Rolle mit den meisten Erwartungen hatte, spielt atemberaubend - Eine sinnliche Darstellung die man der "Der Teufel trägt Prada"-Schönheit vielleicht garnicht zugedraut hatte.

Das erste kleine Manko von Nolans The Dark Knight Rises liegt jedoch gleichzeitig in seiner großen Stärke den eindrucksvollen Charakteren, denn Nolan bietet so viele Charaktere dass man selbstverständlich genügend Zeit braucht um diese einzuführen, jedem seine ganz eigene Geschichte zu widmen und natürlich auch einen wohlwollenden Abschluss.
Für viel mehr Nebenhandlung bleibt da allerdings kein Platz und so sieht man die Figuren doch viel mehr Reden als handeln, auch wenn dies über weite Strecken unterhaltsam ist, und Nolan es versteht die Stammhalter für einen oft abwesenden Batman in Szene zu setzten.
Es bleibt doch irgendwie das Gefühl das bei diesem Batman Film irgendetwas fehle.
Ein Batman Film ohne Batman.

Nolan legt in seinem Finale viel Wert darauf einen gebrochenen Helden zu zeigen, einen Mann der mit seinen eigenen Idealen, seinen Zielen und seiner Aufgabe nicht mehr zurecht zu kommen scheint.
Nolan zeigt Batmans innere Zerrissenheit mit solcher Hingabe dass man vermutet ein fulminantes Auferstehen des schwarzen Ritters zu sehen zu bekommen, allerdings wird man hier enttäuscht.
Seine Rückkehr fällt in einem heillosen Chaos das in Gotham herscht ein wenig schwach aus und muss einmal mehr den Entwicklungen eineiger neu eingeführten Nebencharaktere weichen.
Alles in allem ist das Finale von The Dark Knight Rises nach der langen Einführungsphase fast beanglos und hastig abgespielt.
Der über Stunden in Szene gesetzte Bane wird fast wie nebenbei aus dem Weggeräumt, das aufbegehren der Massen wird scheinbar mit links im Keim erstickt und die Bombe die fast zu einem weiteren Hauptdarsteller avanciert ist wird auf fast einfallslose Weise beseitigt.
Sicherlich hält Nolan für zwei der Charaktere eine kleine Überraschung bereit und führt die Saga zu einem einigermaßen zufriedenstellenden und runden Gesamtbild, allerdings lässt er auch einige Fragen unbeantwortet.

Jeder Charakter bekommt sein ganz persönliches Finale, seine verdientes Ende, im Falle von Batman das einzig logische Ende, doch die vielleicht größte Frage bleibt noch immer.
Die gesamte Saga von Batman dreht sich um die Bürgen Gothams, um die Dekadenz der Reichen, die Armut der Armen, die Unzufriedenheit und die Machtlosigkeit des Volkes.
Wusste man nach The Dark Knight dass die Massen durch eine bloße Lüge in unwissendem Wohlsein gehalten wurden, hat man nach The Dark Knight Rises irgenwie das Gefühl das die wohl wichtigste Frage der Saga in keinem Stück beantwortet wurde.
Auch wenn durch die Enthüllung eines Charakters eine Möglichkeit angedeutet wird wer sein wachsames Auge über Gotham hält - eine wirkliche Antwort auf die Frage bekommt man nicht.

Christopher Nolan versucht in seinem The Dark Knight Rises seine Batman Saga zu einem zufriedenstellenden Finale zu führen und sämtliche Handlungsstränge logisch miteinander zu verknüpfen, dies schafft er auch - allerdings lässt er dabei einiges offen.
Auch die heiß erwartete finale Storyline für den Film wirkt letztendlich etwas belanglos, fast einfallslos um die zu erzählenden Charaktere gepackt.
Wirklich beeindrucken und mitreisend ist der Film dadurch nicht, und lässt in dem Zuschauer doch irgendwie das Gefühl zurück das der Film doch noch nicht wirklich angefangen hat - bis plötzlich der Abspann über die Leinwand flimmert.

Handwerklich gut in Szene gesetzt, grandiose Charaktere und ein logisch verknüpftes Finale, doch irgendwie hat man mehr erwartet.
Smarty Music
Smarty Music

25 Follower 95 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 6. August 2012
Christian Bale ist einfach cool. The Dark Knight Rises kommt zwar nicht an Teil 1 und 2 heran, ist aber weitaus besser als viele Blockbuster, die dieses Jahr erschienen sind. Meine Kritik halte ich kurz, weil die Kritiker vor mir Bände geschrieben haben und ich euch nicht überfordern will.
spoiler: Mir hat die hervorgehobene Stimme von Bane sehr gefallen, jedoch wirkte er wie ein 0815 Wrestler und zu keiner Zeit bedrohlich. Sein Ableben im Film war so unspektakulär und plötzlich, da habe ich mir mehr erhofft. In Batman war wenig Batman zu sehen, es wurde viel Zeit damit verbracht, die Geschichte von Robin und Catwoman zu erzählen. Batman selbst war die Hälfte des Films ein alter, zerbrechlicher, trauernder Ex-Superheld. Die Batman-Fahrzeuge wurden in Massen eingesetzt und man hat sich schnell satt gesehen. Die Waffen am Motorrad haben so gewackelt, die wirkten wie aus Gummi. Als Batman nur noch 1 Minute Zeit hatte, die Atombombe zu entschärfen, läuft er ganz langsam den Weg entlang, knutscht mit Catwoman und hält ein 30 Sekunden Schwätzchen mit Jim Gordon.
Einer Seits fand ich den Film richtig gut, anderer Seits haben viele Kleinigkeiten die Stimmung gekippt. Man hätte mehr daraus machen können, trotzdem ist der letzte Teil der Trilogie ein gelungenes Ende.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 13. Oktober 2012
Ein Meisterwerk und würdiger Abschluss. Bin schon gespannt, wann das Upgrade von Filmstarts kommt!
Jerrybalotelli
Jerrybalotelli

2.406 Follower 1.009 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 15. April 2013
"The Dark Knight Rises" ist ein film der zwar oke ist,aber nach seinen besseren Vorgängern mich zumindest total enttäuscht hat! die Einleitung geht ewig ca. eine stunde und die ist total langweilig!
dann die story ist ganz oke,aber überrascht wird man nie alles läuft so ab wie man es sich dann selber ausmalt! action fand ich viel zu wenig!!! mein fazit: leider der schlechteste batman,den ich gesehen habe!
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 16. August 2012
Das war dann wohl jetzt der schlechteste Teil. Langweilig und ohne was neuem. Der Joker als Bösewicht war klasse. Dieser Gegenspieler von Batman war einfach nur da, damit halt einer da ist. Schade. Waren wir doch nur in den anderen Film gegangen.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 31. Juli 2012
Oh mann, ich war doch etwas enttäuscht von diesem Film, was vor allem daran liegt, dass man einfach nicht umhin kommt diesen Film mit dem Vorgänger zu vergleichen. Aber dies sei gesagt. The Dark Knight Rises ist ein grandioser Actionfilm, wenn nicht sogar der beste Actionfilm des Jahres. Aber innerhalb der Trilogie ist er eben seinem Vorgänger immens unterlegen. Dies liegt meiner Meinug nach aber nicht nur an dem Tod von Heath Ledger. Es liegt vor allem an der Geschichte. Diese ist eher mit der Handlung von Batman Begins zu vergleichen. Der Konflikt ist auf einmal sehr viel größer. Es geht nicht mehr um ein paar hundert Menschenleben wie bei The Dark Knight sondern wieder um mehrere Millionen wie bei Batman Begins. So ist auch die Erzählweise eher mit Erstling zu vergleichen. Der Dunkle Ritter braucht ein gefühlte Stunde Zeit um sich das erste Mal ins Cape zu schwingen und muss dazu noch dementsprechend wieder Fit werden. So lässt sich die Dark Knight Trilogie recht gut mit der Ur-Star Wars Trilogie vergleichen. Auch hier ist der zweite Film wesentlich besser als der Erste und der Letzte. Auch hier ist der Konflikt im zweiten Film wesentlich kleiner und dafür hat die Handlung umso mehr Tiefgang. Und auch hier wie bei den Dark Knight Filmen wirkt der letzte Film vielleicht nicht unbedingt wie ein Abklatsch des ersten Films, besitzt aber im Bezug auf die Handlung überraschend viele Parallelen zum Erstling. The Dark Knight Rises ist dennoch besser als der Erstling. Dies ist dann aber eher den Schauwerten als wirklich der Handlung geschuldet. Ach ja und Bane's Synchro ist furchtbar. Aber selbst im Original redet er zuviel. Bane ist eben nicht Joker!!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 30. Juli 2012
Kommt erst nach der ersten Hälfte richtig in Fahrt aber entschädigt danach vollkommen für die erste relativ zähe Stunde
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 29. März 2013
Sehr packender Film mit Hammer Szenen! Aber leider nicht gnaz so gut wie The Dark Knight.
FuxXxal
FuxXxal

3 Follower 23 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 27. Juli 2012
Der Film versucht an Dramatik und Chaos gegenüber den Vorgängern noch eins drauf zu packen. Aber gerade im Vergleich zu Teil 2 ist dies eigentlich kaum noch möglich. So wirkt das ganze etwas zu sehr bemüht und in meinen Augen ist es dann auch etwas zu viel des Guten.

Einzelne Storyelementen wird sehr viel Zeit gelassen, gerade im Showdown rast der Film dann aber etwas zu sehr durch die Story. Das Gleichgewicht stimmt hier nicht ganz.

Die Charaktere sind gut bis sehr gut.Anna Hathaway, Jordon Gordon Lewit überzeugen als Neulinge voll und ganz. Tom Hardy hat es mit Bane, der ohne Gestik und Mimik auskommen muss, sicher schwer. Nicht desto trotz ist dieser Charakter etwas enttäuschend.

Letztlich immer noch gutes Popcornkino was die Trilogie passable zu Ende bringt, sich aber nun mal auch den hohen Erwartungen stellen muss und dabei meine ein wenig Enttäuschte.
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