Eternals
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Cursha
Cursha

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4,0
Veröffentlicht am 8. November 2021
Ich hätte es ja fast nicht für möglich gehalten, aber da ist er doch tatsächlich mal, der Marvelfilm den die Kritiker und auch viele Fans nicht mögen, mir aber mal sehr gut gefallen hat und so freut es mich auch endlich mal für einen Film aus dem MCU Partei zu ergreifen. Das hat verschiedene Gründe, aber zunächst worum geht es:
Vor 7000 Jahren wurden die Eternals auf die Erde geschickt um die Deviants zu besiegen. Seit her gingen sie dieser Aufgabe nach, lebten auf der Erde als Götter tauchten aber nach Beendigung ihrer Aufgabe unter und lebten auf der Erde im Verborgenen. Doch nun kehren die Deviants zurück und es offenbart sich eine noch viel größere Gefahr, die den Plan der Selestials betrifft, weshalb sich die Eternals nochmal sammeln müssen um die Erde zu schützen, die ihnen inzwischen ans Herz gewachsen ist.
Chloe Zhao stehe ich bisher eher neutral gegenüber. Gerade ihr Oscargewinner "Nomadland" ist zwar optisch sehr schön, hatte für mich aber inhaltliche Abbrüche, weshalb mich ihr Name jetzt nicht sofort in Euphorie versetzte, dennoch finde ich hat sie eine Handschrift, die dem MCU gut tut.
Meine erste große Stärke finde ich nämlich in der optischen Gestaltung und diese ist durch die echten Drehorte, das natürliche Licht und die teilweise sehr minimalistischen Sets auch mal eine absolut angenehme Abwechslung. Die Effekte sind auch (fast) immer perfekt. Einzig die Deviants sehen nicht immer so schön aus, die wie ich finde, im Film aber ohnehin keine besondere Rolle spielen. Sie dienen eher dem Zweck ein wenig Aktion in die Geschichte zu bringen, sind aber nicht sonderlich tragend für die Geschichte, was ich überhaupt nicht schlimm finde.
Dies bringt mich nämlich zu den nächsten zwei Stärken. Der Film hat sehr wenig Aktion. Vieles passiert hier eher über Kommunikation, die Aktion ist eher mau gesät. Der Film ist ruhig und lässt sich auch Zeit. Die Aktion sitzt dann aber zu großen Teilen. Besonders im Regenwald oder eben der Finale Showdown sind wirklich sehenswert.
Die Andere Stärke ist der Schurke des Filmes, der in einem Twist offenbart wird, den man aber schon lange vorher geahnt hat. Das ist auch überhaupt nicht schlimm, da es zum Charakter passt und dessen Zerbrochenheit auch perfekt auf den Punkt bringt. Weshalb ich auch sagen würde, dass "Eternals" einen der interessantesten Antagonisten hat. Schurke ist in diesem Fall das falsche Wort, da die Figur eben ein bisschen was von Beidem ist.
Eine Schwäche die ich ebenfalls nicht ganz teile ist die der zu vielen Exposition. Diese finde ich zu weiten Teilen gut eingebaut und ich finde es auch nicht schwierig dem ganzen zu folgen.
Zudem mochte ich auch hier den mal etwas anderen Ansatz nach fragen der Moral, aber auch mal die leichteren philosophischen Ansätze, die in naher Zukunft ruhig mal etwas mehr sein dürfen.
Wo ich die Kritik Teile ist leider im Humor. Der ist leider wirklich zu vielen Teilen sehr unpassend, gerade weil er nicht wirklich zu den eher ernsten Eternals passt und wie ein Fremdkörper, in dem doch eher schwermütigen Team sitzt. Dies macht sich vor allem durch einen menschlichen Sidekick deutlich und auch an Kumal Nanjiani, dessen Kingo ich nicht wirklich passend und gelungen finde. Dieser Film würde ohne den Humor besser funktionieren, ebenso wie ohne die Verknüpfung zum MCU. Die Verweise auf andere Filme fühlen sich ebenfalls unpassend an und besonders an der Figur von Kit Harrington, die ein wandelndes Easter-Egg ist, wird es nochmal deutlich. Seine Figur besteht nur aus Anspielungen und hätte der Film nicht gebraucht.
Kurz sei am Rande auch erwähnt dass die Musik zur Abwechslung mal hängen bleibt, dank GOT Mastermind Ramin Djawadi.
Die wichtigste Frage hier war aber klappt es gleich 10 neue Eternals einzuführen. Zum Teil! Kumal Nanjiani finde ich leider weniger gelungen als Kingo und auch Figuren wie Phastos oder Sprite waren eher weniger interessant. Ma Dong-Seok als Gilgamesh ist zwar ein absoluter Sympathieträger im Film, doch leider bekommt er zu wenig Screentime. Salma Hayek muss ebenfalls mit einem kleineren Part als Ajak auskommen. Der Rest funktioniert sehr gut. Barry Keogan, den ich seit "The Killing Of A Sacred Deer" liebe gibt einen der spannendsten Eternals mit einer interessanten Fähigkeit. Auch wenn er hier ebenfalls etwas kurz kommt, so stiehlt er doch heimlich die Szenen und überzeugt, auch dank seiner wundervollen Chemie mit der taubstummen Darstellerin Lauren Ridloff, die als Makkari ebenfalls wundervoll ist. Angelina Jolie gibt als Thena ebenfalls einen guten Charakter ab, während der Fokus eher auf Gemma Chan als Sersei und Richard Madden als Ikaris liegt. Und hier kann ich die Kritik ebenfalls nur bedingt nachvollziehen. Ich finde zwar auch dass die Leibesgeschichte der Beiden, die sie über Jahrtausende hatten zwar etwas merkwürdig herbeierzählt wurde, aber diese ist im Verlauf des Film authentisch und die Beiden haben auch eine gute Chemie untereinander. Ich finde durchaus, dass sie diesen Film tragen können. Es gibt zwar Probleme mit den Figuren und nicht alle werden so gut eingeführt wie es zum Beispiel "Guardians Of The Galaxy" oder "The Suicide Sqaud" als Ensemblefilme geschafft haben, aber es klappt über weite Strecken.
Was mich zu etwas bemerkenswertem an diesem Film führt. Zum ersten Mal seit langem biedert sich Disney nicht dem chinesischen Markt an. So bekommen wir eine Filmemacherin an deren Spitze, die in China boykottiert wird, ein Cast, der so vielfältig besetzt ist mit verschiedenen Nationen von Indien, Südkorea, Schottland bis hin nach China selbst. Eine taubstumme wird zur Heldin und wir haben den ersten schwulen Charakter als Helden, der dies im Film auch über längere Zeit offen zelebrieren darf und ausleben darf. Anders als in "Star Wars 9" ist es hier nicht nur ein Wimpernschlag und wirkt nicht wie ein, "wir versuchen politisch korrekt zu sein, aber wenn es eben ums Geld geht, dann schneiden wir die Szene auch gerne für China raus" Moment, sondern hier fühle ich mich als homosexueller Mann, wirklich mal angenommen im MCU und dafür schätze ich den Film.
Kurz: Ja, "Eternals" hat Schwächen und zu Teilen ist die Kritik auch verständlich ABER der Film ist visuell und von der Erzählung was Neues, mit fantastischen Ansätzen, die jetzt noch verfeinert werden können, interessanten Figuren, einem super Antagonisten und einer Erzählung, die ich alles andere als Langatmig oder Langweilig empfinde. Ohne das MCU und deren Humor wäre er zwar besser, aber "Eternals" ist ein absolut unterschätzter Film, der der harschen Kritik nicht gerecht wird. Für mich gehört er sogar zu den besten Filmen des MCU.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

998 Follower 942 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 8. November 2021
MARVELS JAGD AUF MENSCHHEITSMYTHEN
von Michael Grünwald / filmgenuss.com

Kevin Feige hat mit seiner Marvel-Schmiede deshalb so viel Erfolg, weil er offen dafür ist, Neues auszuprobieren. Damit sind nicht die uns wohlbekannten Geschichten rund um mittlerweile unzählige Superhelden, Gefahren aus dem Weltall und dergleichen gemeint, sondern das Neue hinter der Kamera. Immer wieder lässt Feige Regisseure ran, die man nicht gerade mit fantastischem Mainstreamkino verbindet. Manchmal sind es Neulinge, frischer Wind. Und dann sind es Autorenfilmerinnen und -filmer, die ihr Können längst bewiesen, vielleicht auch noch einen Oscar gewonnen haben – und sich selbst nach Neuem umsehen wollen. Wie zum Beispiel Chloé Zhao. Wir erinnern uns: der Oscar an den besten Film und an die beste Regie ging heuer an den semidokumentarischen Neowestern Nomadland. Zuvor wurde Zhao bekannt für ihren ebenfalls sehr authentischen Streifen The Rider. Beides zeitgenössische Heimatfilme, die das uramerikanische Bewusstsein sorgfältig sezieren. Marvel hat die gebürtige Chinesin mit Sinn für elegische Landschaftsszenarien nun rekrutiert. Entstanden ist der nächste Schritt tief hinein ins neue MCU (Marvel Cinematic Universe). Entstanden ist auch ein neuer Stil, ein neuer Rhythmus. Ganz neue Figuren, ohne Bezug zum bisherigen Kanon. Man fragt sich, ob Zhao die richtige Wahl dafür war. Man fragt sich auch, wie denn Eternals nun in das bisherige Ganze mit all seinen lose herumwirbelnden roten Fäden, die alle noch weiter und zu Ende geführt werden wollen, hineinpassen will. Kein einziger dieser Erzählstränge wird aufgegriffen, stattdessen werden gleich noch eine Handvoll neue geschaffen.

Und doch ist es so, dass Chloé Zhaos womöglich einziger Ausflug in das Superheldenkino mit einer Humanistin wie ihr grundsätzlich gut beraten war. Eternals widmet sich antiker Mythologie und will anhand eines sehr klassisch-abenteuerlichen Ensemblestücks am besten gleich für alle uns umgebenden Legenden aus der Bronzezeit bis ins Mittelalter deren wahren Kerne postulieren. Die Götter der Griechen sind wieder im Spiel, auch Helden aus einer Zeit, in der Babylons blaues Ishtar-Tor der Hingucker schlechthin war. Bei all diesen Mythen standen die Eternals dahinter, über Jahrtausende hinweg. Ikarus, Athena, Gilgamesch… nun gibt’s ein Come Together, nach 7000 Jahren des Zusehens und Raushaltens (es sei denn, man hat es mit den Deviants zu tun gehabt), um ein verheerendes Schicksal Marke Roland Emmerich von unserer lieben runden Erde abzuwenden, für das die ebenfalls aus den Mythen entstiegenen Giganten – die Celestials – verantwortlich wären, würde es soweit kommen. Nicht mit uns, meinen die glorreichen Zehn, da sie die Erde selbst und ihre Bewohner über alles lieben. Das sind zutiefst altruistische Gedanken, und ziemlich selbstlos, wenn so Kolosse wie der Celestial Arishem ob dieses Ungehorsams durchaus genervt sein könnten.

Creature Designer hatten grünes Licht, sich wieder mal vollends auszutoben, denn die bösen, anfangs noch mit tierischen Instinkten ausgestatteten Deviants sind eine Augenweide für Monsterfans mit Sinn für Ästhetik. Auch Chloé Zhao durfte so manche Freiheit genießen – man erkennt klar ihren Stil: Landschaften und Menschen in natürlichem Licht ohne viel üppigem Firlefanz. Wohldosiert fährt Eternals seine Effekte hoch – feine, goldene Linien, die sich an menschlichen Körpern entlangräkeln wie Efeu, hat was von Jugendstil und ist das High Tech in dieser – man möchte fast meinen – alternativen Zeitlinie zum übrigen Marvel-Universum. Aber das ist es nicht, der Infinity War hat stattgefunden. Woran man allerdings erkennt, dass Zhao so, wie sie es hier getan hat, lieber nicht weitermachen sollte, ist der Fokus auf ein Charakterdrama aus pathetischen Dialogen und Liebesbekundungen, die sich andauernd wiederholen und dem ohnehin schon gedehnten Abenteuer immer wieder seinen Schwung nehmen. Verlorene Blicke im Gegenlicht, die hatte schon Francis McDormand ausgiebigst innegehabt. Hier ist dasselbe mal zehn. Obendrein will jeder noch seine Biographie. Da wird das Publikum dann doch, so nach der Halbzeit, immer öfters ungeduldig. Seltsam auch, dass vollkommene Wesen wie die Eternals körperliche Defizite wie Mutismus aufweisen oder einer davon immer ein Kind bleiben muss. Hinterfragen darf man nicht zu viel, und ausgeschlafen sollte man ebenfalls sein, sonst wird der viel zu lange, aber anspruchsvolle und anmutig designte Mythologieparcour zu einer verschwurbelten Meditation des Wegnickens.

Übrigens: Die Post Credit Scenes (derlei zwei) sind womöglich nur für sehr eingefleischte Comicfans zu verstehen, die die ganze Bandbreite der Marvel-Bibliothek kennen. Für Kevin Feige zum Beispiel – für mich leider nicht.
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Pandorion
Pandorion

1 Follower 15 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 8. November 2021
Im Grundsatz möchte ich den Film erst einmal mit alle ersten Einzelfilmen startend von Captain America, Iron Man oder Thor vergleichen. Natürlich kann man hier nicht die Charaktertiefe der Avengers erwarten.

Ich fühlte mich unterhalten und habe eine gutes Verständnis in welche Richtung es nun weiter geht. Meine Hauptkritik wäre (neben Logikfehlern), dass der Film in eine übliche Fernseh-Serien-Schublade passt.

Man nehmen von allem etwas: Mann/Frau, Rassenvielfalt, geschlechtliche Ausrichtungen, Behinderungen und mischen es mit einigen -leider eher erzwungen wirkenden- Richtungsänderungen. Hier wollte Marvel zu viel auf einmal.

Zudem klaut man hier an Helden merklich von DC. Anlehungen an Supermen, Flash oder Wonderwomen waren sicher irgendwann zu erwarten, aber in der Masse war es mir zu viel. Außerdem fehlte im Film oft menschliche Faktor und damit leider auch der Witz, den man in Shang-Chi noch gut hinbekommen hatte.

Fazit: Weniger Charaktere mit mehr Tiefe und hier und da eine bessser Anbindung an bestehenden Helden und Handlungen hätte dem Film gut getan. Auch die Musik / Effekte fesselten mich nicht wie bei Marvelfilmen zuvor.
Marco S.
Marco S.

10 Follower 35 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 6. November 2021
Der Film hat einen guten Look, hat diverse Überraschungen und der Humor ist eher sparsam eingesetzt. Ich wurde gut unterhalten. Einige Charaktere gefallen mir sogar richtig gut. Trotzdem ist der Film etwas zu lang geraten.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 5. November 2021
Typische Marvelverfilmung, unterhaltsam , viele gute Darsteller , vielleicht alles in allem eine halbe Stunde zu lang .
Das Ende weist auf den nächsten Teil hin . Es gab schon bessere Marvelfilme , aber auch schlechtere , also ruhig mal angucken.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 4. November 2021
Also so schlecht wie meine Vorredner fand ich das MCU-Werk von Chloé Zhao garnicht. Habe zwar auch keine grosse Erwartungen gehabt, fand ihn denoch unterhaltsam und sehenswert. Es gab schon schlechtere MCU-Verfilmungen.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 4. November 2021
Marvel geht in die nächste Runde und versucht eine gänzlich neue Heldentruppe zuetablieren: eine Handvoll Götter die seit vielen Jahrtausenden auf der Erde leben. So geraten sie aber in einige Erklärungsnot: wo waren diese Götter während dem Infinity War? Und was will man damit erzählen wenn es doch nur das übliche „in 6 Tagen geht die Welt unter“ Ding ist? Vor allem bei einer Lauflänge von zwei Stunden? Man kann nicht klagen daß der ruhige Grundton unangenehm ist, aber da endet es schon fast: es gibt zu viele Figuren die zu langwierig und sperrig vorgestellt werden, unsympathische und bleiche Darsteller und teilweise krasse Fehlbesetzungen (Salma Hayke nim man ihre Mentorin kaum ab). Obendrein liegt dem Film eine bedeutungsleere Schwere auf die ihn über die überlange Zeit von 2 ½ Stunden zu einer puren Qual macht. Dies hier könnte der erste Titel sein der das MCU definitiv zu Grabe trägt.

Fazit: Bleischwere und spaßbefreite Götterarie!


Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=WbquEsFoUSo
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 3. November 2021
Bin sehr enttäuscht, hab mehr erwartet. Charaktere waren bloß ok und es gab vielleicht 1-2 coole Kampfszenen. Zu viel Melancholie, zu wenig Marvel
Riecks-Filmkritiken
Riecks-Filmkritiken

34 Follower 212 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 28. Oktober 2021
Es war einmal vor langer, langer Zeit ein Marvel-Universum, welches mit unterhaltsamen und lebhaften Figuren, verkörpert von interessanten Darstellern, einer amüsanten Story und einem einschüchternden Antagonisten die Welt in ihren Bann zog. Doch all das ist nun Vergangenheit und wird abgelöst von austauschbaren Urzeithelden, die kaum einen Funken Persönlichkeit besitzen und dem 0815-Konzept der üblichen amerikanischen Heldenreise folgen. Auch wenn Disney einige gute Ansätze bietet, liefern sie uns doch ein äußerst enttäuschendes Ergebnis von Film, welches weder spannende neue Helden hervorbringt noch einen interessanten Antagonisten noch pure Unterhaltung bietet. Viel mehr sieht der Aufbau des Films so aus, wie wenn Miraculix wieder an seinem Zaubertrank steht und hiervon und davon noch etwas in den Kessel wirft in der Hoffnung, dass irgendwas Gutes dabei rauskommen könnte.
Einzig wirklich lobenswert ist Chloé Zhaos Sinn für ehrliche Sets und ordentlich geplante Landschaftsaufnahmen, die endlich einmal abrücken von der üblichen CGI-Flut, die uns seit Jahren entgegenströmt. Und ein wenig gegen den Klimawandel hat sie auch gemacht, auch wenn es leider nur im Film ist. Es tut mir fast leid, so schlecht über das Werk zu schreiben, denn er bietet durchaus immer wieder Elemente, die wirklich gut sind und wird auch seine Liebhaber finden, aber leider war ich selten so verärgert über einen Film, bei dem ich keine Erwartungen hatte und habe mich zudem unglaublich gelangweilt und kein weiteres Interesse an künftigen Eternals-Geschichten.

Die gesamte Kritik gibt es auf riecks-filmkritiken.de/eternals
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