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RocketSwitch
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2,5
Veröffentlicht am 6. März 2016
Ein charismatischer Dwayne Johnson kann leider nicht über die Schwächen des Drehbuchs und der technischen Effekte hinwegtäuschen.
Hercules, der Halbgott, wird hier als "normaler" Mensch dargestellt, der seine "Heldentaten" mit Hilfe eines eingespielten Teams absolviert. Wobei das Wort "normal" relativ zu verstehen ist, da unser titelgebender Held anscheinend doch über eine unglaubliche körperliche Stärke verfügt.
Die größte Schwäche ist die Story. Quasi ohne roten Faden wird nur behandelt, wie zwei Schlachten geschlagen werden. Diese sind ganz nett inszeniert, wobei jedoch einige Computereffekte schlecht gemacht sind. Das nächste Problem ist, dass bereits alle (!) guten Szenen im Trailer verpulvert worden sind. So ist "Hercules" leider deutlich humorloser, als ich es erwartet hatte. Hier hat sogar Kevin Sorbo in der gleichnamigen TV- Serie mehr Humor reingebracht.
Dwayne Johnson bringt den passenden Körper und die passende Präsenz für einen "Halbgott" mit. Die anderen Darsteller bleiben etwas blass, verrichten ihren Job aber solide. Jedoch, so richtig fühlt man mit keinem mit. Selbst das Schicksal von Hercules, welches überraschend emotional sein sollte, lässt einen relativ kalt.
Fazit: Durchschnittliche Action-/ Abenteuerkost mit einem physisch starken Dwayne Johnson. Fans von "The Rock" schlagen zu, alle anderen brauchen es nicht unbedingt.
Es stimmt: Ein wirklich sympathischer und gar nicht unintelligenter Film, obwohl man etwas ganz anderes erwarten mag. Vor allem gefiel mir, dass der Humor hier gleich von Anfang an sozusagen "angekündigt" ist und immer augenzwinkernd bleibt, ohne es zu verwässern. Oft genug wird damit ja nur, für das Massenpublikum, ein bisschen aufgelockert. Hier weiß man aber von Anfang an was einen erwartet: Ein launiges, politisch gespicktes Abenteuer! Ich hätte sogar fast 4 Sterne vergeben. Doch das wäre etwas zu viel. Der Film ist trotzdem gut. Nur kann sich der Film vornehmlich auf seine interessante Geschichte mit den Wendungen, sowie dem Verweis auf psychologische Kriegsführung, verlassen. Alles Andere ist Durchschnitt, wenn auch guter. Die Kampfszenen hätten aber ruhig etwas aufregender und brutaler sein können, und auch die Schauspielriege, obwohl an und für sich einen guten Job machend und jeden Charakter herausstellend, fehlt da etwas. John Hurt und Joseph Fiennes fand ich da schon in Ordnung. Eher der Hauptdarsteller war da zwar physisch präsent, aber nicht so charismatisch wie es gepasst hätte. Vielleicht gehörte das auch dazu, doch dann hätten wiederum die Begleiter, das Räderwerk im Hintergrund, stärker im Lichte stehen müssen. Das Finale gerät indes in Ordnung, und insbesondere Ian McShanes Figur hat hier angenehm alle Lacher auf der Seite. Fazit: Überraschend guter, weil doppelbödiger Actionfilm, der auch witzig ist, ohne den Film nicht dramatisch sein zu lassen.
Brett Ratners Hercules ist zugegeben schon etwas besser als man erwartet hätte. Allein der Aspekt das Hercules kein mächtiger Halbgott, sondern ein Söldner ist welcher diese Legende nur nutzt um seine Gegner zu verunsichern, ist ein ganz interessanter Blickwinkel auf die Sage. Des Weiteren ist Dwayne Johnson wie immer der symphatische Muskelprotz mit dem man gern mal ein Bier trinken gehen würde. Jedoch schwächelt der Film an vielen anderen Stellen. So sind die Kampfszenen eher lahm und auch die CGI-Effekte hauen einen jetzt nicht grad vom Hocker. Und auch wenn in den Nebenrollen mit John Hurt, Rufus Sewell, Ian McShane und Joseph Fine nicht grade an großen Talenten gespart wurde so bleibt dies leider eben nur ein Stell-Dich-Ein von großen Namen an Stelle von echtem Schauspielerkino. Am Ende ist Hercules aber doch unterhaltsam. Er hat eine interessante Geschichte welche hier wenigstens nicht (wie bei den meisten Hollywoodblockbustern dieser Tage) auf eine extreme Länge gedehnt und damit auch nicht langweilig wird.
Fazit: Hercules mal anders, aber trotzdem nicht perfekt. Für seichte Unterhaltung wenn nichts anderes läuft mag er aber durchaus reichen.
Die Storyline ist eher dünn, was aber von vornherein klar war. Action und Kampfszenen sind gut, kann man nicht meckern. Auch die Kampfschlachten sind schön insziniert. Schauspielerisch hat mir am besten Ian McShane (Death Race) gefallen. Heißt: Hirn ausschalten und gucken - gute Sonntagabendunterhaltung! ;)
Ich persönlich fand diesen Streifen deutlich besser als andere Filme aus diesem Genre, vor allem diejenigen die in den letzten Jahren herausgekommen sind. ( Zorn der Titanen ect.) Viel mehr gibt es meinerseits nicht zu schreiben, denn Belladea hat eine gute und passende Kritik geschrieben. 4 Sterne, weil dieser Film sich deutlich abhebt und ich gut Unterhalten wurde!
Die Story Herkules ist immer für ein Film gut. Es hat einige Minuten gebraucht bis die Wahrnehmung ein erreichte, Komödie oder Aktion? Es ist beides, DJ gewinnendes Lächeln und bepackten Körper geben die Mischung. Ob Dwayne Johnson diesen Film in seiner Karriere gebraucht hat, bleibt sehr fraglich. Es gibt bessere. Im Kino etwas lau, auf DVD wird der Film wahrscheinlich besser rüberkommen. Gehört in die Sammlung Dwayne Johnson.Deshalb - eher lau.
Geschichten über die Antike stehen derzeit wieder hoch im Kurs in Hollywood, und gerad wenn es um Götter oder Halbgötter geht jagt eine Verfilmung die nächste. Ausgerechnet der in den 60-er Jahren schon einmal von einem ehemaligen Sportler verkörperte Sohn des Zeus, Hercules, muss mal wieder herhalten, wenn die Ideen Armut keine Grenzen mehr kennt. Hatte der 1969 erschienene "Hercules in New York" mit niemand geringeren als Arnold Schwarzenegger ("Terminator") zumindest für seinen Darsteller eine goldene Wirkung, war bereits die in den 90-er Jahren laufende TV-Serie an Peinlichkeiten nicht zu überbieten. Der zuletzt viel gescholtene Brett Ratner ("Rush Hour") versucht nun, einen etwas anderen Ansatz und erzählt eine ziemlich fantasielose Söldner Geschichte, die zwar sehr Action -lastig, jedoch auch ziemlich langweilig und Ideenarm daherkommt. Da kann auch "The Rock" nicht viel ausrichten....
Es ist immer so eine Sache, alte Mythen und Legenden wieder zu beleben. Den schließlich kennt das Publikum diese Storys zu genüge, und ist damit nicht mehr wirklich hinter dem Offen vorzulocken. Mit einem stattlichen 100 Mio Dollar Budget kann sich Regisseur Bratt Ratner gemeinsam mit seinen Drehbuchautoren nun austoppen und dem oft gewählten "mehr Budget bedeutet mehr Action, bedeutet wohl besserer Film"Pfad zu wählen. Doch statt vielleicht einmal im Stile eines Christopher Nolan auf ein Reboot der altbackenen Geschichte zu setzen, und eventuell etwas mehr Mythos um die Figur des Hercules zu spannen, muss nun eine bereits in zig Filmen bekannte Söldner Story herhalten. Den unser Titelheld ist anscheinend doch nicht der Sohn des Zeus, sondern einfach nur ein guter Kämpfer mit einschüchternder Wirkung. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen spielen hier kaum eine Rolle, Woher seine Gefährten kommen und warum sie mit ihm kämpfen wird ebenso wenig beleuchtet wie das eine oder andere Kriegsbündnis, das teilweise wie aus den nichts zu kommen scheint. Das ganze wäre ja vielleicht noch als seichte und ironische Action-Klamotte für die Unterhaltung zwischendurch in Ordnung, jedoch wirkt es an mancher Stelle gar Bierernst und ohne jegliche Ironie. Die Kampfszenen fallen mitunter recht spärlich aus, was gerade für ein Action Abenteuer viel zu wenig ist, teilweise fühlen sich die gerade einmal 98 Minuten wie zwei Stunden an. Dwayne Johnson ("Fast 6") versucht sein bestes, mit seiner Präsenz einen starken Titelhelden abzugeben, doch gerade wenn es um das Schicksal seiner Familie geht lässt uns das ganze mitunter ziemlich kalt. Das liegt auch an der wenig ausgebauten Figuren-Zeichnung, als Frau von Hercules muss gar Ronaldo Freundin Irina Shayk herhalten, die mit Schauspielerei so viel zu tun halt wie ihr Gatte mit Modeln. Der Rest des Cast ist ziemlich eindimensional und wenig spannend gezeichnet, einzig John Hurt ("Alien") gibt einen Selbst-ironischen König. Joseph Fiennes ("Luther"), nach langer Zeit mal wieder in einem großen Film zu sehen, hat kaum mehr als eine Zigarettenlänge Zeit, seiner Figur so etwas wie Kontur zu geben.
Bratt Ratner ist ja auch nicht gerade für tiefgründiges bekannt, doch nach seinem völlig schwachsinniger und unlustigen "Tower Heist" ist auch das nächste Movie des Amerikaners ein reines Desaster. Keine wirkliche Story, unsinnige Dialoge die wohl ein wenig an epische Meisterwerke erinnern sollen, kaum eine spannende Mythologie um so eine bekannte Figur und gefühlt in jeder Minute gähnende Langeweile. Der Versuch, etwas anderes zu machen ging gründlich schief, da es sich genau genommen um eine 08/15 Söldner-Story handelt die beliebig austauschbar wäre. Auch in Sachen Optik und Kulissen gibt es kaum Neuwert oder besondere Reize, die das ganze vielleicht zumindest auf technischer Ebene interessant machen könnten. Beim nächsten mal sollte da eine andere Herangehensweise gewählt werden.
Fazit: Langweilige und Ideenarme Söldner-Action, die der Figur des Hercules zu einem grimmig schauenden Kämpfer verkommen lässt, und so kaum Spannung erzeugt.