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EdHunterDe ..
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1,0
Veröffentlicht am 26. November 2018
Marvels Resterampe lässt grüßen. Mal wieder ein Marvel Film, ok, unter anderem Studio, aber inhaltlich tut das nichts zur Sache. Bei Venom hat man von Beginn an das Gefühl, alles schon mehrfach gesehen zu haben. Egal, ob es der derbe Humor alla Deadpool ist, Venoms düstere Stimme, aka the dark knight oder...und das ist leider auch hier der Knackpunkt, die langweilige und lieblose Storyline. Als Zuschauer ist man langsam satt davon, in Trailern und Vorschauen den nächsten Blockbuster angeblich serviert zu bekommen, nur um dann zu erleben, dass die Muppetshow inhaltlich attraktiver gestaltet wurde. Man kann nur hoffen, dass entweder die Flut an Superhelden-Movies abebbt oder den Drehbuchautoren langsam wieder bessere Stories einfallen, als namentlich nur auf Marvel zu bauen und den Rest für einen Selbstläufer zu halten. Für meinen Geschmack reihen sich seit längerem inhaltlich die Misserfolge aneinander, während man in den Studios nur hilfesuchend vorangegangenes zu kopieren.
„Venom“ Ist einzigarziger Superheldenfilm meiner Meinung nach. Verstehe diese schlechten Bewertungen überhaupt nicht. Gut die erste halbe Stunde geht leider nicht schnell voran, aber dann legt der Film wirklich in Sachen Action und Spannung enorm zu und zusätzlich ist Humor Mega lustig.
Der schlechteste Film, den ich je im Kino sehen musste. Wie "Hartz4" TV. Unglaublich dämliche Dialoge, unfassbar vorhersehbare und klischeebehaftete Handlung. Absolut unnatürliches Verhalten der Protagonisten. Null Chemie der Schauspieler. Action war okay.
Ich verstehe diese schlechten Kritiken überhaupt nicht!!! Der Film war super gut und mal etwas anderes. Tom Hardy hat seine Rolle super gespielt, die Actionszenen waren super und Venom ist mir schnell sympathisch geworden. Es war Popkornkino vom feinsten, dunkle und düster, aber auch teilweise lustig. Einen Oscar wird der Film vielleicht nicht gewinnen, aber es war mit einer der besten Filme die ich dieses Jahr gesehen habe.
Mir war nicht klar beim heutigen ansehen des Filmes auf was ich mich einlasse. Als leidenschaftlicher Fan meiner goldenen Filmgöttin fiel die heutige spontane Kino Laune auf diesen Film. Zudem wollte ich mir den Dolby Atmos Sound anhören in meinem Stammkino, war bislang nicht in dem Saal gewesen. Die Story fand ich schon interessant, bin jedoch der Ansicht das man mehr hätte daraus machen können...das erste Drittel hatte einen realen Bezug durch das vorstellen der einzelnen Charaktere und es schien viel versprechend zu werden. Leider fiel die Geschichte dann ab. Es wurde nur noch laut und hektisch wenngleich die Effekte szenenweise gesehen gut waren wurden sie über den Ton zu stark abgelenkt von dem Handlungsstrang. Bin der Ansicht das Filme eine Schwerpunkt haben sollten entweder Ton oder Bild und nicht alles was heutzutage technisch möglich ist auf eine Geschichte ballern . Dieses Empfinden hatte ich leider ab der ersten Hälfte des Filmes.Bin mir auch nicht sicher ob 12jährige dem Film folgen können doch da zieht wahrscheinlich Laut Elien Ballerhektik und der Gedanke Oh ich darf einen Horrorfilm sehen.... Ziel erreicht was zu den Scharen des Kinostarts geführt hat. Den Folgefilm welcher ja angedeutet wurde werde ich mir jedoch schenken...Naja Popkorn war lecker und ich habe meiner Columbia meinen Zoll gegeben.....hoffe auf bessere Filme GN8
Mit "Venom" erfüllt Regisseur Ruben Fleischer endlich einigen Fan´s, die bereits seit einem Jahrzehnt nach einem Solo Abenteuer der "dunklen Version" von Spiderman warten, den Traum und bringt endlich ein Film ins Kino. San Francisco: der junge Journalist Eddie Brock (Tom Hardy) verdient in der goldenen Stadt sein Geld mit Enthüllungsgeschichten. Vor fragwürdigen Methoden wird auch kein Halt gemacht. Eddie ist der festen Überzeugung, dass die Firma "Life Foundation" für den Erfolg wortwörtlich über Leichen geht. Seine Freundin Anne (Michelle Williams) liefert ihm hier unfreiwillig die passenden Indizien. Nachdem das Gespräch mit dem Chef der Life Foundation Charlton Drake (Riz Ahmad) abrupt endet, wendet sich die Professorin Dora Skirth im Geheimen an ihn. Brock will den Fall nochmal untersuchen und wird dabei unfreiwillig zum Wirt des Symbionten Venom... Wer an Venom denkt, wird hier unfreiwillig an Spiderman denken- oder an ein pechschwarzes Monster, welches nur Verwüstung kennt. Wer er eigentlich ist, wissen nur die Comickenner. Fleischer will hier Antworten liefern und bringt daher eine Originstory. Das ist zwar erfreulich, allerdings gelingt dem Film ein recht holpriger Start. Die erste Hälfte ist quälend lang. Es wird einem sozusagen der Alltag von Eddie erzählt. Wirklich interessant ist dies nicht- eine Nähe zum Charakter entwickelt man auch nicht. Anschließend entwickelt der Film ein rasantes Tempo. Venom übernimmt Besitz und der Film wird...sehr witzig. Wer Eddie ist, davon haben wir ungefähres Bild. Wer aber Venom ist, leider kaum. Es ist sehr erfreulich, dass man uns nicht einfach nur einen "Parasiten" präsentieren wollte und Venom eine Herkunft spendiert, allerdings kommt dies zu kurz. Ich hätte mir da sehr gerne mehr gewünscht. Auch wenn man in einer Szene gar Mitleid mit ihm fühlt. Dafür ist die Darstellung seiner Kräfte überaus gut gelungen. Tom Hardy ist perfekt für die Rolle des killernden Symbionten. So wird der Zuschauer direkt wieder aufgeweckt, wenn Venom seine Kraft zeigt. Eddies Arm wird schwarz ummantelt und der Gegner mit einfachen Hieben auf die Bretter geschickt. Anschließend darf Eddie mit seinen neuen Freund in einer irren Verfolgungsjagd quer durch das wunderschöne San Francisco fahren und zwischenzeitlich paar Gegner vermöbeln. Die "Chemie" zwischen Eddie und Venom ist absolut großartig. Die inneren Monologe sorgen für einige Lacher und man möchte einfach mehr. Man möchte auch mehr von seiner Kraft sehen. In einer Szene fragt Venom seinen Wirt, ob er nicht aus dem Fenster springen will, woraufhin er dies verneint und lieber den Aufzug nimmt. Dies quittiert Venom mit einem kurzen "Feigling". Michelle Williams darf als Freundin auch glänzen und zeigt sich gegen Ende auch recht hilfreich. Bei Drake ist es wirklich ein Wechsel der Gefühle. Einerseits versteht man seinen Gedanken, aber andererseits verachtet man ihn. Als Bösewicht hat er mir recht gut gefallen und funktioniert bis zum gewissen Punkt auch. Das Ende war leider recht chaotisch. Die Kamera zu dicht nah dran, man erkennt nur schwer, was passiert und wer die Oberhand hat. FAZIT: Fleischers Film ist kein schlechter Film, aber auch nicht wirklich gut. Der Start gelingt zu holprig und langatmig. Die kleinen Macken und Tücken, überdeckt Hardy mit seinem großartigen Spiel. Dieser hatte ersichtlich Spaß an der Rolle. Der innere Zwist zwischen den beiden, sorgt für viele Lacher und ist eindeutig der Höhepunkt. Ebenso die Gestaltung seiner Kraft.
"Venom" von Ruben Fleischer ist leider etwas zäh geraten. Allerdings ist er nicht so schlecht, wie ich es im Vorfeld gehört hatte. Es gibt durchaus ein paar lustige Momente und coole Sprüche - und es macht Spaß, Brock dabei zuzusehen, wie er sich mit seinem ungebetenen Gast allmählich anfreundet.
Aber so wirkliche Spannung kommt nicht auf - am Anfang bin ich sogar ein paar Mal weggedöst. Und das, obwohl um die 40 Minuten Filmmaterial bereits herausgekürzt wurden, wie Tom Hardy in einem Interview erzählt hat. Aber irgendwie scheint es mir, als hätte man an den falschen Stellen und zu willkürlich gekürzt, sodass die Dramaturgie, Handlungslogik und Spannungskurve darunter gelitten haben.
Man braucht außerdem eine Weile, um mit den Figuren warm zu werden. Eddie Brock verhält sich nämlich wirklich wie ein Vollidiot und macht seinen Job als Journalist absolut grottenschlecht. Was ist denn das für eine Art, einem anerkannten, einflussreichen Wissenschaftler mitten in einem Interview mit Vorwürfen zu überrumpeln, die man nicht legal und stichfest beweisen kann? Das ist doch einfach nur unprofessionell und dumm! Und dann wundert er sich, dass er gefeuert wird und seine Freundin die Nase voll von ihm hat? Dem Kerl fehlt es de-fi-ni-tiv an der Fähigkeit zur kritischen Selbstreflexion. Und außerdem bin ich mit seiner Sichtweise, man könne gute und schlechte Menschen ganz einfach unterscheiden, und schlechten Menschen etwas anzutun, wäre völlig in Ordnung, nicht einverstanden. So einfach ist das nämlich nicht.
Fazit: Hätte man mehr draus machen können. Muss man nicht unbedingt gucken.
Dass hier in der Endfassung kurzfristig noch über 30 Minuten herausgeschnitten wurden, merkt man dem Film durch sein "unrundes" Timing an: Manches geschieht arg plötzlich, für andere Entwicklungen wird Zeit investiert. Das war vermutlich ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn (bzw. gerade weil) immer noch Längen vorhanden sind. Der Preis ist jedoch, dass die Glaubwürdigkeit und das Mitfiebern mit den Figuren leidet. Genrefans werden die Film trotzdem schauen, alle anderen dürfen ihn auslassen.
Venom bescherte mir einen guten Kinoabend. Natürlich gab es irre große Logiklücken - O.K.! Aber ich war gerade in San Francisco - und ich liebe diese Stadt - und daher gab es extra Sympathien. Es gab nicht wirklich etwas Neues in der Helden-Geschichtsstunde von MARVEL. Alles schon mal da gewesen. Aber die Bilder sind einfach gut gemacht. Also: Kopf aus und Bilder genießen.