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Lord Borzi
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2,5
Veröffentlicht am 2. Januar 2021
Bis auf einige Szenen spannungsarmer Zombie-Film, der streckenweise so zäh wie Kaugummi war. Gut gefallen hat mir die Tatsache, dass man die Herkunft der Zombies mit einer Art Tollwut zu erklären versuchte, die die Aggressionen der Menschen steigerte. Dies verlieh dem Film sehr viel Realismus. Allerdings wurde ein ähnlicher Ansatz in dem spanischen Zombie-Film "Rec" deutlich besser und vor allem spannender umgesetzt. Tontechnisch lag "World War Z" auf voller Höhe. Besonders bei den heranstürmenden Zombiemassen machte sich mein Soundsystem bezahlt. Fazit: "World War Z" war für eine Hollywood-Produktion okay, konnte dem Überflieger "Rec" aber nicht das Wasser reichen.
Der mit Abstand teuerste Zombiefilm also. Schade, dass man ihm das aufgrund der massiven Produktionsprobleme phasenweise nicht so recht ansieht. Natürlich ist das Teil absolut massenkompatibel konzipiert. Sprich: viel Familiendrama und fast kein Splatter. Einige Momente allgemeiner Panik - gerade zu Beginn - sind ganz nett. Dagegen hätten das hektisch Herumreisen um die ganze Welt und die computeranimierten Bilder von sich auftürmenden und wie eine Welle rollenden Massen von Untoten nicht unbedingt sein müssen. Brad Pitt als Hauptdarsteller stört nicht weiter, allerdings hätte jeder unbekannte, aufstrebende Schauspieler den nicht sonderlich anspruchsvollen Part ebenso gemeistert und dabei deutlich weniger Geld gekostet. Obwohl das letzte Drittel zugegebenermaßen zum Fingernägel knabbern spannend ist, hat man sich bei uns im Kinosaal über die jaulenden, Zähne klappernden Zombies eher beömmelt.
Sehr spannend und ein Thema, das ich an sich schon spannend finde. Es erinnert mich etwas an "I am legend" mit Will Smith, allerdings gibt es hier viel Kontakt zu den "Zombies", die mal gesunde Menschen waren. Toll gemacht, sehenswert! Das Thema Entwicklung von Impfstoffen ist leider aktuell! Covid-19 ist in der realen Welt 2020 ausgebrochen und verbreitet sich schnell. Ein Impfstoff wird kommen, doch dieser wird viel zu schnell an der Masse benutzt, da die Zeit drängt und das öffentliche Leben immer stärker eingeschränkt werden muss, die Langzeitfolgen sind nicht abzusehen. Ich sehe hier Parallelen zum Film "I am legend" mit Will Smith in dem man glaubte ein umprogrammiertes Masernvirus könne Krebs heilen... Das funktionierte anfangs, doch die Langzeitfolgen waren, dass sich alle Behandelten in Zombies verwandelten und gesunde Menschen entweder töteten oder selbst infozierten. Die wenigen Immunen müssen sich seitdem verstecken... Mal sehen in was für einer Katastrophe die reale Covid-19 Pandemie enden wird...
So absurd es klingt, so deutlich belegt es das Resultat: Brad Pitt war bei diesem Film Hauptdarsteller und Produzent und legte sich wohl mit Regisseur Marc Forster an bezüglich der Ausrichtung des Filmes an. Ich weiß nicht wer genau welchen Standpunkt dabei vertreten hat, kann nur am Ende sagen dass es ein Film ist der zwei Genres vereint: einerseits geht’s um einen Virenthriller, eben den Ausbruch einer schlimmeren Krankheit, auf der anderen Seite ist es ein Zombiefilm. IN der letzten Kategorie wird das Trash-Potential des Themas aber restlos unter den Teppich gekehrt, der Film nimmt sich selbst todernst und inszeniert ebenso seine Schlächterszenen ernsthaft und nüchtern. Insgesamt ist der Film wie ein abhaken einer Strichliste voller spannender Szenarien: Brad Pitt reist an einen Ort, untersicht die Umstönde und entkommt dann in letzter Sekunde – und an der nächsten Stätte geht’s ebenso weiter. Insgesamt ist das nicht originell und besteht auch kaum eine Logikprüfung, trotzdem funktionierts als Spannungsfilm vorzüglich, wenngleich unfreiwillige Komik (wie der Zombie aus dem Showdown) dabei ist. Dafür gibt’s einen berühmten deutschen Darsteller den den Cast zum Ende hin bereichert als Bonus – immerhin eine kleine Entschädigung für das wohl flachste 3D der Kinogeschichte.
Fazit: Spannung pur, nicht mehr oder weniger – wems reicht …
+ beeindruckende Actionsequenzen + sehr hohe/intensive Spannung + heftig + tolle Effekte + tolle Schauplätze + Make-Up bzw das ganze Styling der Zombies + Obwohl es ein offenes Ende gibt, hat der Film noch ein eigenes Ende welches den Zuschauer nicht belanglos in Mitten der Story lässt
- Story etwas dünn - Actionsequenzen wiederholen sich ein wenig
Fazit: Ein verdammt guter Genrefilm der Lust auf mehr macht. Gut so, denn bald erwartet uns World War Z 2 in den Kinos.
Habe in mir gerade angeschaut und ich muss sagen, dass ich dieses Film Gerne sehr gerne mag. Auf jeden fall empfehlenswert der was Zombies mag. Sehr gute Action wie man es gewöhnt ist. Das einzige was mich in diesem Film nur ein bisschen gestört hat, dass man deutlich sieht wie die "Zombies" computeranimiert herumhüfpen und die Szene in Jerusalem mit dem Hubschrauber. Also ich persönlich könnte ihn empfehlen. 4 von 5 Sterne.
Sehr spannender und bildgewaltiger Zombie-Film. Von Anfang an rast der Film voran und büßt selbst im Mittelteil nur wenig von seiner Erzählgeschwindigkeit ein. Die Story ist nicht neu oder besonders ausgeklügelt, jedoch besticht "Word War Z" mit seinem extrem realistisch wirkenden Endzeitszenario, sodass man gleich das Bedürfnis bekommt sich ein paar Konserven mehr in den Keller zu stellen.
Er ist gut, besser als erwartet. Lese ich Brad Pitt, glaube ich immer, der Film würde 2.5 Stunden seine blauen Augen zeigen. Das tut dieser hier zwar auch, aber eben nicht ganz so impertinent. Und was den Film eigentlich ausmacht sind die grauenvoll flinken und schnellen Zombies, die sogar ultraharte SpecOps-Einheiten in Windeseile zerfetzen. Das war schon sehr sehr ansehnlich.