Neueste Kritiken: New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde - Seite 4
New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde
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Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Wie manche hier 10 Punkte geben können, ist mir schleierhaft. Wahrscheinlich Hardcore-Twilight-Teenie-Fans. Die Schwächen des Films sind zu offensichtlich, als dass man den Film richtig gut bewerten könnte. Die Bücher mögen ja top sein, aber hier geht es um den Film.
Der Film zieht sich wie Kaugummi. Und wenn man eh schon nervös ist und man sich wünscht, dass es in der Story weitergeht, kommt irgendwelches Romantik-Gesülze. Bis zu einem gewissen Grad verzeiht man das einem Liebesfilm ja. Bloß irgendwann wird's langweilig und nervig.
Einiges ist doch recht unlogisch im Film. Natürlich wartet die Freundin auf Bella, als sie sich zu dem Fremden aufs Motorrad schwingt und kommentarlos mit ihm davon fährt. Würde ja jeder machen. Keine Ahnung ob sie wieder zurückkommt - wir warten einfach.
Woher haben die Werwölfe eigentlich ihre Shorts immer her? Verwandeln sie sich, zerfetzt es die. Verwandeln sie sich wieder zurück, haben sie wieder welche. Klar, im Buch binden die sich ihre Shorts immer um. Aber im Film geschieht das nicht. Gut, es ist immer ein Schnitt bei der Rückverwandlung. Vielleicht rennen die ja auch immer kurz nach Hause, holen sich die Shorts und kommen wieder...
Ansonsten bleibt das gleiche, wie im soliden ersten Teil - nur dass Bella diesmal drauf kommen muss, dass ihr neuer Lover ein Werwolf ist. Weil, das ist ja so ein Geheimnis, das die Wölfe nicht einfach so ausplaudern dürfen... Kennt man ja schon. Diesen Part hätte man sich gut sparen können/sollen: Der Zuschauer weiß ja schon, dass der ein Werwolf ist. Die einzige, die das nicht weiß, ist die Bella. In diesen Minuten, in denen Bella ein Licht aufgehen sollte, langweiligt man sich beinahe zu Tode. Und als Bella zwangsläufig drauf kommt, gibt es nunmal keinen Aha-Effekt beim Zuschauer, sondern eher einen Na-endlich-Effekt.
Den kompletten Zwischenteil (der Teil zwischen Edward macht Schluss und Bella rettet Edward) hätte man sich sparen können und einfach den Text "Wie Teil 1, bloß mit Werwölfen und einem Typ, der nicht wie Frankensteins Monster aussieht und sympatisch ist" einblenden können.
Bei den Obervampieren verliert der Film leider weiter. Das liegt nicht daran, dass diese Szenen nicht ihren Reiz hätten. Im Gegenteil, dieser Teil ist wohl der beste des ganzen Films. Er verliert aber trotzdem, da man es versäumte, diese Komponente entsprechend auszubauen. Die einzelnen Volturi sollen im Buch ja charakterlich schön entwickelt werden. Im Film fehlt das völlig. Die Szenerie bleibt äußerst flach und dass man die Volturi so einfach täuschen kann, klingt nach einem faulen Drehbuchautor (oder war das im Buch auch schon so platt?).
Die schauspielerische Leistung vom Edward-Schauspieler war, wie schon im ersten Teil, unterdurchschnittlich. Außer bös' gucken und leidend schmachten kann der nichts. Und wenn er's kann, dann macht er's nicht. Bella spielt gut, der Werwolf-Typ spielt gut. Der Volturi-Chef spielt sehr gut. Dakota Fanning sieht als Vampir verdammt gut aus, muss aber leider nicht viel spielen. Zum Glück für die Hauptdarsteller. Dakota würde die alle glatt an die Wand spielen.
Der Schluss war natürlich vorhersehbar. Die Bücher muss man dazu nicht kennen. Die Story ist dafür zu einfach gestrickt.
Die Vampire sind wieder los oder besser gesagt, die Vampire ziehen sich zurück und lassen den Werwölfen den Vorzug. Aber sie sind immer noch geistesgegenwärtig.
Bella fürchtet das Älterwerden. Nur dumm, dass ihr 18. Geburtstag bevorsteht und Alice kann es sich natürlich nicht nehmen lassen, diesen zu feiern. Und genau da passiert es. Sie schneidet sich am Geschenkpapier und muss nun in sechs ausgehungerte Vampiraugen blicken. Edward zieht die Konsequenzen und verlässt mit seiner Familie Forks. Bella fällt in ein tiefes Loch, nur durch die Freundschaft zu Jake schafft sie es dort wieder hinaus. Sie begibt sich freiwillig in Gefahrensituationen, weil sie so Edward nahe sein kann. Aber auch Jake hat ein Geheimnis und ein Problem. Er ist ein Werwolf, der Feind des Vampirs und auch in Bella verliebt. Aber Bella weiß, sie könnte Jake lieben, wäre da nicht die Sehnsucht nach Edward. Durch ein Missverständnis glaubt Edward dann, Bella sei tot und begibt sich nach Volterra. Bella kann ihn in letzter Sekunde davor bewahren, eine Dummheit zu machen. Die Volturi allerdings wollen die drei nicht so schnell gehen lassen, da Edward und Alice Fähigkeiten haben, die perfekt zu den Volturi passen würden. Am Ende ist alles wieder gut, Die Cullens sind zurück in Forks, Bella hat zwar Hausarrest, was Edward allerdings nicht hindert, sie zu besuchen. Nur Jake ist gar nicht von der Rückkehr der Cullens begeistert.
Dakota Fanning, eine 1a-Schauspielerin, spielt die Jane mit solch einem Können, dass man fast schon Angst bekommt, ihr in die Augen zu schauen. Robert Pattinson spielt gekonnt seinen leidenden Vampir Edward Cullen.
Auch aufgefallen ist, dass die Darsteller, die Vampire darstellen, selten mit den Augen blinzeln. Klar, Vampire machen so etwas nicht, aber wer eine Weile versucht, nicht zu blinzeln, weiß wie schwer es ist, die Augen offen zu halten und dabei noch zu schauspielern.
Das Ende war auch so, dass man es so schnell nicht vergisst. Edward sagt zu Bella: „Heirate mich … Bella“. Ich bin mal gespannt, wie bei Eclipse dort angesetzt wird.
New Moon – Biss zur Mittagsstunde ist ein klasse Film, trotzdem würde ich sagen, dass Twilight – Biss zum Morgengrauen besser war. Aber dass kann auch täuschen, da ich bei den Büchern auch sagen würde, Teil 1 war besser als Teil 2. Allerdings finde ich, dass sich die Macher bei Teil 2 genauer an die Romanvorlage gehalten haben, als bei Teil 1. Gut, neu war, dass Bella Alice E-Mails geschrieben hat, welche nie ankamen. Aber wie sollte man sonst Bellas Gedanken in Worte fassen. Eins durfte natürlich auch nicht fehlen: Der gelbe Porsche. Allerdings habe ich Edward´s Volvo vermisst.
FAZIT: Gelungene Fortsetzung des Liebesgeschichte um Bella und Edward.
Ich habe mir gestern den zweiten Teil angeschaut und es kaum ausgehalten. Den ersten Teil konnte man sich gut anschauen, aber der zweite Teil ist "a pain in the ass".
Über die kaum vorhandene Handlung und das Nichtaufkommen von Spannung und die Unlust zu wissen, wie es weitergeht, hätte ich ja gerade noch hinweg kommen können, aber die endlos erscheinenden Liebesgeständnisse zu allem und jedem, gepaart mit melodramatischer Selbstmordmusik haben das Fass zum Überlaufen gebracht!
Zwischenzeitig sind Tatsache Aggressionen in mir hochgekommen und wollte nur noch losschreien. Meine Gedanken haben sich zeitweise nur noch darum gedreht vorzeitig aus dem Film zu fliehen, aber dafür war das Ticket einfach zu teuer!
Allerdings muss ich sagen, dass mir das Ende sehr gut gefallen, weil das schier endlose Grauen schließlich zu Ende war.
Das letzte Mal, als ich solche Antipatien gegenüber einem Film hatte, war bei "Kentucky Fried Movie"!
Abschließend muss ich aber feststellen, dass der Film trotz des schlechten Niveaus genug Umsatz machen wird, dank der etlichen kleinen Vampmädels, die sämtliche Bücher der Reihe verschlungen haben.
New Moon ist ein mittelmäßig bis schwacher Vampirfilm für Cineasten. Für Fans und Pärchen ist er das Nonplusultra. Twillight versteht es gut dei Liebesgeschichte von Bella und Edward an den Zuschauer glaubhaft zu übermitteln. Dabei jedoch nicht aufgesetzt zu wirken , wie in den Harry Poter Filmen. Die Action kommt hier allerdings viel zu kurz , sodass bei manchen Zuschauern Langweile entstehen könnte. Auch die wenigen Actionszene hätten imposanter sein können. New Moon ist eine sehr sehenswerter Romanze die ideal für Pärchen gedacht ist.