The Crow
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2,3
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Isabelle D.
Isabelle D.

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0,5
Veröffentlicht am 19. September 2024
"The Crow" von Rupert Sanders versprach im Trailer ein atmosphärisch dichter Film mit düsterer Gothic-Ästhetik zu werden. Doch das täuscht. Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll, hier stimmte einfach überhaupt nichts. Zunächst einmal die Figurenzeichnung: Die Charaktere sind so flach, oberflächlich und holzschnittartig konzipiert, dass es wehtut. Die Figuren wirken hohl, oberflächlich und klischeehaft wie Abziehbilder. Dann wurden sie in absolut lächerliche Kostüme gesteckt. Was bitte war das für eine völlig alberne Fransenjacke, die Shelly da trug? Da kann man sich auch gleich ein paar gekochte Spaghetti ankleben. Ohnehin merkt man Shelly an, dass das eine Frauenfigur ist, die von einem Mann geschrieben wurde und wo ein Mann Regie geführt hat. Da ist ja gar nichts mit Persönlichkeit, Ecken und Kanten. Sie ist einfach Erics Objekt der Begierde und sie ist hübsch und sexy und das war's auch schon mit ihren Eigenschaften. Eric ist allerdings auch nicht sonderlich facettenreich und schlurft im 80er-Jahre-Gedächtnislook durch die Gegend und guckt trübetassig aus der Wäsche.

Die Handlung ergab überhaupt nicht den geringsten Sinn. Irgendwas mit einem reichen Dulli, der seine Seele an den Teufel verkauft hat, um ewig zu leben, und im Gegenzug muss er die Seelen von Unschuldigen opfern, alles junge Frauen. Eine Gruppe treuer Gefolgsleute hilft ihm bei der Beschaffung von Nachschub. Und da gerät Shelly irgendwie auch mit rein. Auf der Flucht vor den fiesen Schurken wird Shelly von der Polizei erwischt und, weil sie Drogen in ihrer Tasche hat, in eine Entzugsklinik gesteckt, wo sie Eric kennenlernt.

Die zwei machen ein bisschen Smalltalk, wechseln zwei-drei Worte miteinander, Zack, unsterblich verliebt. (Ach so, die Dialoge sind übrigens auch einfach nur erbärmlich) Dann sieht man ihnen etwa eine halbe Stunde beim Knutschen, Drogen nehmen, Party machen und v*geln zu, sie kleben wie zwei Kletten aneinander, fahren mit irgendwelchen Leuten raus an den See (wo kamen diese Leute eigentlich her? Hä?) und da knutschen sie dann weiter und säuseln sich so originelles Zeug zu wie: "Dieser Tag darf niemals enden" bliblablubb. Dem Publikum wird weisgemacht, diese super-toxische Beziehung, die von gegenseitiger emotionaler Abhängigkeit geprägt ist, wo sich die beiden überhaupt nicht richtig kennen und sich auch keine Mühe geben, sich näher kennenzulernen, sei die große Liebe, die reine, pure, bedingungslose Liebe. Hach, wie romantisch. Nicht. Was für ein Scheiß! Ich habe als Teenager und mit Anfang 20 ewig gebraucht, um mich von dieser verkorksten Sichtweise zu lösen, Liebe wäre nur echt, wenn sie anstrengend, schmerzhaft, konfliktträchtig, kompliziert und völlig spaßbefreit ist. Wir haben 2024, können wir bitte damit aufhören, toxische Liebe zu glorifizieren?

Aber zurück zur hanebüchenen Handlung. Es dauert etwa die Hälfte des Films, bis Shelly und Eric den Schurken in die Hände fallen spoiler: und ermordet werden. Eric landet dann in einer Art Zwischenreich, wo ihm ein altkluger, nerviger Bartträger irgendwas vom Jenseits und der Hölle und was mit Krähen erzählt. Eric könnte jedoch zurück ins Leben, wenn er die Bösen alle umbringt und das Gleichgewicht wieder ins Lot bringt. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn seine Liebe zu Shelly rein bleibt. Dann erfährt er aber etwas über sie - huch? Hat er seine große Liebe etwa kaum gekannt, na sowas, wer hätte das gedacht, Potzblitz - und ihm kommen Zweifel. Daraufhin ist er wieder sterblich und der bärtige Typ sagt, der größte Feind der Liebe sei der Zweifel (Aaaarrrrrggghhh, das ist schon wieder SO EIN SCHWACHSINN!) und jetzt hätte er's halt verkackt, da machste nix. Ich habe nicht genau verstanden, warum, jedenfalls geht's dann irgendwie doch, und dann wird Erics Blut schwarz und er wird in die Hölle kommen, und ist dann unbesiegbar. In einer sehr schlecht gefilmten, klischeehaften und unnötig eklig-brutalen Sequenz schlachtet er dann alle Bösen ab, nur den Oberbösewicht muss er noch zu Hause heimsuchen.


spoiler: Wenn ich das richtig verstanden habe, klappt es aber am Ende, dass Shelly wieder zurück ins Leben darf und Eric ihren Platz in der Hölle übernimmt. Vielleicht hat er aber auch mit dem bärtigen Kerl getauscht, da bin ich nicht ganz sicher. Der war mir jedenfalls ziemlich suspekt.


Fazit: Fürchterlicher Unfug, schlecht geschrieben, schlecht umgesetzt - fast schon "Jupiter Ascending"-schlecht. Falls der überhaupt noch irgendwo läuft - spart euch das Geld.
Stephan Bönig
Stephan Bönig

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3,5
Veröffentlicht am 10. September 2024
Zunächst einmal: Die vielen negativen Kritiken kann ich nicht verstehen. Vielleicht beruhen sie darauf, das alles den neuen und alten Film vergleichen. Das kann man aber eigentlich nicht! The Crow von 1994 ist ein komplett anderer Film mit anderer Herangehensweise als The Crow 2024 und das ist auch gut so, denn den Film von 1994 hätte man nur schwerlich besser machen können.
Der neue Film ist gut aber nicht perfekt. Brutale und kompromisslose Action die gut inszeniert ist. Dafür stolpert man beim Thema Liebe ein wenig dahin. Ein wenig mehr Farbe für die Bösewichte oder ein wenig mehr Story dazu hätte mir gut gefallen (dafür vielleicht ein wenig weniger Tattoos beim Hauptdarsteller?). Kann man aber so der so sehen - man muss eben nicht immer alles wissen und vielleicht gibt es ja irgendwann noch eine Fortsetzung?
Fazit: Solider Film der unterhalten kann. Eine Fortsetzung würde ich mir auf jeden Fall anschauen und auch den Film selbst nochmal in Ruhe zu Hause sobald verfügbar.
Frriday
Frriday

10 Follower 73 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 17. Juni 2025
Ein weiteres Remake, das die Welt nicht brauchte. Das Original ist gut gealtert und der leider viel zu früh verstorbene Sohn von Bruce Lee, Jason Lee, verlieh der Rolle eine besondere Note, die ihn aus dem Schatten seines Vaters treten ließ.
Bill Skarsgård hingegen erinnert mich etwas an Sheldon Cooper, der sich für die Comic Con als The Crow verkleidet hat. Ich verstehe zudem auch den Hype um die Skarsgård-Brüder nicht. Ohne ihren Vater und dessen beste Kontakte nach Hollywood wären sie außerhalb Schwedens kaum bekannt geworden.
Zum Film gibt es nicht viel zu sagen. Viel Effekthascherei und viele Szenen zum Fremdschämen. Coolness ist ein Cousin von Understatement, das weiß man nicht nur seit Typen wie beispielsweise Marlon Brando oder Steve McQueen, die Filmleinwände eroberten.

Schade finde ich vor allem, dass selbst ein gutes Drehbuch und ein noch besseres Konzept von Hollywood abermals kaputt verfilmt wird. Dabei hat man eine Vorlage.
Ich mache mir ehrlich gesagt große Sorgen um die amerikanische Filmindustrie. Die vermeintlich großen Blockbuster werden nacheinander in den Sand gesetzt.
Es ist naiv zu denken, dass man ein Remake nicht mit dem Original vergleichen sollte.
Wir bezahlen natürlich für die Unterhaltung und nicht wie im Kindergarten dafür, dass man es wenigstens versucht hat. Absurd.
Slade Wilson
Slade Wilson

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0,5
Veröffentlicht am 7. September 2024
Das war wohl in jeglicher Hinsicht ein Schuss in den Ofen. Man merkt dem Film die jahrelange Entwicklungshölle an und ein Budget von 50 mio zeugt auch nicht vom größt möglichen Vertrauen. James o’Barr hat mal gefragt, warum man etwas nimmt und es so stark verändert, dass man das Original nicht mehr erkennt. Er fragte weiter, warum man sich die Mühe macht und nichts eigenes erfindet. James wollte Shelly so rein wie möglich zeichnen und im Remake ist sie eine Drogenabhängige mit vielen Schatten in der Seele. James war es immer wichtig, dass man nahe am Original bleibt. Deswegen freute er sich auch über Brandons Liebe für den Originalcomic.
Die Darsteller was soll ich sagen, ich konnte zu keinem Zeitpunkt Liebe spüren und die Shelly Darstellerin hat nur einen Gesichtsausdruck. Überhaupt hat man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass Eric und Shelly besser sind als die restlichen Verbrecher in der Stadt.
Die Beiden strahlen wie ein helles Licht in dunkler Teufelsnacht.
Im Original war ihre Liebe ständig zu spüren und es wurde dem dummen Publikum nicht alles zu Tode erklärt.
Auch absoluter Mist: Der Obergangdter hat übernatürliche Verbindungen und Kräfte. Das macht die Legende der Krähe weniger greifbar, weil sie scheinbar nicht jedem dem so etwas Schlimmes widerfahren ist, zu Teil werden kann. Man bekommt das Gefühl, dass es mehr mit dem Gegner als mit Eric und Shelly zu tun hat.
…und warum sieht Eric wie ein woker 2024er Emo-Teenieschwarm aus?!
Hat er an einem Tattoowettbewerb teilgenommen wo es nur um die Anzahl ging?
…und warum tötet er farblose Spinner?!
Was war das und warum existiert das?
Ich kann nur sagen, wenn man kein 2004 geborenes Emo-Girlie ist, dass auf Gewalt und Tattoos steht… finger Weg und lieber nochmal das melancholische Actiongedicht von 1994 anschauen. Es ist immer noch der Hammer und bedarf kein Remake und schon gar keine so schlechte Neuinterpretation des tragischen Stoffes.
Zum Originalfilm: der Comic Autor hat seine große Liebe verloren und versuchte den Verlust durch das zeichnen und Schreiben zu verarbeiten. Eliza wollte Brandon Lee heiraten und hat ihn durch den Film verloren und Im Film wird das strahlendste Liebespaar der Stadt ermordet.
Buildings burn, people die, but real love is forever.
Kanye West
Kanye West

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0,5
Veröffentlicht am 17. September 2024
Mit Abstand der schlechteste Film den ich seit Jahren gesehen habe. Schlechte Dialoge, völlig konfuse Story, der peinliche Versuch eine Mischung aus John Wick und Constantine auf Drogen zu kreieren. Jeder B Movie hat bessere Storyline, Dialoge und auch bessere Schauspieler….Skarsgaard hat sich mit diesem Film keinen Gefallen getan.
Das Erbe das Brandon Lee hinterlassen hat, wird hier mit Füßen getreten. Völlig enttäuschend!
To He
To He

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0,5
Veröffentlicht am 21. Januar 2025
Kommt an das Original nicht im geringsten heran. Einfach nur ein schlechter Abklatsch!
Warum muss man denn sich immer an Kultfilmen versuchen?
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

24 Follower 336 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 16. September 2024
Ein ganz guter Film. Die Handlung ist recht spannend gestaltet. Die Besetzung passt so. Die Effekte sind gut, aber auch nicht allzu gut. Einige Sachen könnte man natürlich noch verbessern, aber im Gesamtpacket ist der Film ganz gut.
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

169 Follower 592 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 4. September 2024
Wie man mit diesem Film zurechtkommt, entscheidet sich wohl daran, ob man ihn eigenständig sehen kann oder stetige Vergleiche mit der Vorlage macht. Die Story ist zunächst gleich: das Liebespaar Eric und Shelly wird ermordet, Eric kehrt aber durch eine Krähe in seinen Körper zurück und darf mit übersinnlichen Kräften die Täter zur Strecke bringen. Allerdings geht der neue Film ganz anders vor, lässt den Mord erst nach einer Dreiviertelstunde geschehen und zeigt voher eine kitschige Love Story. Das Umfeld ist mehr die moderne Welt als eine kunstvoll überhöhte Welt und der Untote agiert hier vermehrt wie ein normaler MEnsch. Die Antagonisten sind bleiche, uninteressante Schurken ohne jedes Charisma und warum Eric verletzte Gliedmaßen erst richten muß damit sie heilen ergitb auch keinen Sinn, ebensowenig wie die Frage, warum das jenseits wie ein alter Güterbahnhof aussieht. Immerhin entschädigt das finale Massaker, welches wie eine große John Wick Cutscene daherkommt, für Einiges.

Fazit: Macht das Original an keiner Stelle besser, hat aber vereinzelte sitzende Momente. Das geänderte Ende stört aber!
Sajo1911
Sajo1911

6 Follower 196 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 21. Oktober 2024
Schwacher Film. Kommt noch nicht mal annähernd an Brandon Lees Die Krähe heran. Sehr schlechte Schauspieler,total unpassende und blöde Filmmusik die ganze Zeit, sinnlose und blöde Geschichte ,die auch noch sehr schlecht inszeniert ist. Die brutalen ,blutigen Szenen sind zwar ordentlich dargestellt aber trotzdem ergibt der Film keinen Sinn.
thisjack
thisjack

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5,0
Veröffentlicht am 8. September 2024
Positiv überrascht

Nach den ganzen schlechten Kritiken habe ich gedacht, ich lasse mich auf einen sehr enttäuschenden Film ein. Zu aller erst: Die Preview war sehr gut besucht, es scheint dennoch ein hohes Interesse am Film zu sein. Und was soll ich sagen? Ich hatte eine gute Zeit im Kino. Es ist wirklich wichtig, sich auf neues einzulassen und den Film nicht mit dem Originalen zu vergleichen. In dieser Eric Performance hat man sehr stark die Wut und den Hass aus Liebe zu töten gespürt, das kann ich nicht verstehen, wie man es nicht so sehen kann… Und die Film hatte sehr wohl eine Tiefe, spannende Momente und Wendungen und eine sehr hohe Brutalität.
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