Tomb Raider
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3,5
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Christoph K.
Christoph K.

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1,5
Veröffentlicht am 19. März 2018
Leider ein unnötiger Streifen. Ich fands streckenweise sehr, sehr lanweilig. Und dieses ständige Vater-Tochter Gesabbel nervte auch. Was mich allerdings am meisten gestört hat, war die fehlende Action. Klar, gibt es die ein-oder-andere gute Szene, gemessen am Ganzen aber war dies viel zu wenig. Was ich sehr gelungen fand, war die im "Indiana Jones" Stil gemachte Suche nach dem "~Schatz~".
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 517 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 18. März 2018
"Tomb Raider" von Roar Uthaug bemüht sich, aus Lara Croft eine normale junge Frau zu machen und ich muss sagen, das finde ich in einem Jump-and-Run-Actionkracher völlig blödsinnig. Es gelingt zwar, die junge Lara Croft wirkt durchaus sympathisch und man könnte sich mit ihr anfreunden, und man kauft ihr auch einigermaßen die Motivation ab, ihren Vater wiederzufinden und das Geheimnis um sein Verschwinden aufzuklären spoiler: (Spoiler: Es klappt)
. Aber irgendwie geht dabei einiges an Lara Crofts Coolness flöten.

Angelina Jolie hat das für mich damals Anfang des Jahrtausends irgendwie noch tougher und lässiger über die Bühne gebracht. Nun ist ihre Lara Croft auch schon etwas älter und reifer, aber trotzdem ... erst am Ende zeigt sich, dass auch Alicia Vikander eine coole Socke ist, davor wirkt sie mit ihrem Welpencharme eher etwas tapsig und naiv. Die Lara Croft, die sie am Ende zeigt, hätte ich gern den ganzen Film über gesehen. Aber gut, man will anscheinend die junge Teenie-Generation für sie begeistern, da braucht es wohl erst mal eine ewig lange Tochter-Vater-Vorgeschichte.

Eine Sache ist mir aufgefallen, und ich finde, sie nervt ungemein. Man hat Lara Crofts charakteristischen Rieseneumel zwar jetzt auf eine normale Körbchengröße B-C geschrumpft, aber das heißt nicht, dass da kein Sexismus mehr vorhanden ist. Der macht sich nämlich - Überraschung - manchmal auch viel subtiler breit, als über optische Attribute von Videospielfiguren.

Wie ist denn so die typische Storyline eines männlichen (Super-, Video-, Action-)Helden? Er bekommt eine Aufgabe, irgendein bestimmtes Problem, das er lösen muss. Er stratzt los, um das Problem zu lösen, und löst es. Unterwegs gabelt er noch eine schöne Frau auf und macht mit ihr rum. Am Ende ist er der Held. Fertig.

Bei weiblichen Heldinnen haben wir oft eine etwas andere Storyline: Sie hadert mit irgendwelchem inneren Gefühlskonfliktkram vor sich hin, als sie in ihren Selbstfindungsgedanken von einer Aufgabe unterbrochen wird, die meistens mit irgendeinem Mann zu tun hat - ihr Vater oder ihr Liebhaber oder ihr Bruder. Vor lauter Fürsorge für diesen Kerl macht sie sich erst einmal einen Plan, sucht sich Hilfe und Verbündete, und macht sich dann auf den Weg. Zeit, nebenbei noch einen schönen Toyboy aufzureißen, bleibt in der Regel nicht oder er wird zum wichtigsten Verbündeten (denn alleine kriegen Frauen ja nichts auf die Reihe *wimpernklimper* *kicher*). Mit vereinten Kräften wird das Problem schließlich gelöst und unsere Heldin bleibt gebrochen und seelisch ramponiert zurück. Fin.

Kann man die Storylines vielleicht mal ein bisschen mehr variieren und weniger strikt nach Geschlechtern trennen? Dann kann Lara Croft von mir aus auch wieder Körbchengröße H tragen.

Das Ding ist: Da gucken Kinder zu. Bei mir ist eh schon alles zu spät, ich bin Mitte 30, was bei mir verkorkst wurde, wird jetzt immer schlimmer werden, bis man sich irgendwann, in 50 Jahren angesichts meines Alterstarrsinns und schrulligen Macken fragt, ob das wirklich an mir liegt, oder doch am Alter. Hihi. Na jedenfalls, bei den Kindern kann man vielleicht noch was retten. Die nehmen die Helden in solchen Filmen ja ein bisschen als Vorbilder. Und wenn die Teeniejungs als Vorbilder lauter gestandene Mannsbilder, die alles alleine regeln und alles alleine ohne fremde Hilfe schaffen, präsentiert bekommen, die mit Frauen umgehen, wie es ihnen passt, dann verhalten die sich auch wie Machos. Gehen nie zum Arzt, nicht zur Vorsorge, lassen sich nicht helfen, wenn sie mal psychische Probleme haben. Und haben entsprechend eine niedrigere Lebenserwartung und gehen ihren Partnerinnen mit ihrer stoffeligen, unkommunikativen Art auf den Senkel.

Wenn junge Mädchen hingegen Heldinnen wie diese Lara Croft sehen, denken sie, ihre eigenen Bedürfnisse, Ziele und Wünsche sind nicht ganz so wichtig, wie die anderer Leute, insbesondere die von Männern. Dann trauen sie sich nicht, zu sagen, wenn die Männer zu weit gehen und dann sind wir bei #metoo. Und das ist scheiße.

Fazit: So, von meinem Geschwurbel hier mal abgesehen, ist das schon ein passabler Actionfilm, um einen Samstagnachmittag zu verbringen. Kann man sich schon angucken.
Lisa D.
Lisa D.

61 Follower 188 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 17. August 2018
Ein sehr guter und spannender Film. Er ist genial gemacht worden mit sehr viel Action und einer umwerfenden Schauspielerin: Alicia Vikander. Sie spielt ihre Rolle außerordentlich perfekt. Ich hätte mir für diese Rolle niemand anderen vorstellen können.
ToKn
ToKn

2.006 Follower 963 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 12. Juni 2018
Alicia Vikander kann einfach alles! Ob Oscar-prämiert oder wie hier als Lara Croft in seichter Unterhaltung, ich mag die Frau und schaue ihr gerne zu. „Tomb Raider“ versucht ein wenig „normaler“ zu sein, als die beiden Verfilmungen mit Angelina Jolie, muss er gar nicht, aber schadet auch nicht. Hat mich mitgenommen der Film, hatte meinen Spaß von Anfang bis Ende. Zuschauer denen die ersten beiden „Lara Croft-Verfilmungen“ missfallen haben, die werden mit „Tomb Raider“ wahrscheinlich zufriedener gestellt werden. Ich gebe gerne zu, dass ich allen drei Verfilmungen etwas abgewinnen konnte, weil ich einfach mal ein „kleiner“ Junge geblieben bin und Abenteuer-Filme mir ein Glänzen in die Augen treibt. Man sollte nicht zu streng sein, eine Video-Spiel Verfilmung ist und bleibt nun mal eine Video-Spiel Verfilmung. Handlung nicht überbewerten, einfach das Action-Paket… und vor allem Alicia Vikander genießen. Ach was mag ich diese Frau!
blutgesicht
blutgesicht

174 Follower 292 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 24. März 2018
Wer die alten Tomb Raider Filme gesehen hat, Indiana Jones oder Quatermain, der wird hier leider nicht auf seine Kosten kommen. Leider fehlt es dem Film absolut an Tiefgang und spannenden Dialogen. Die Story ist sehr oberflächlich gehalten und Spannung kommt so gut wie gar nicht auf. In den ersten 70min geht es eigentlich gar nicht um Archäologie, Rätsel oder ähnliches und am Ende erfährt man eigentlich auch nicht viel mehr. Der Film hört da auf, wo er eigentlich anfangen sollte. Normalerweise müsste es einen 2.Teil geben..! Leider glaube ich eher, dass dieser Film grössten Teils ein Flop werden wird und es keine Fortsetzung mehr gibt. Für einen Auftaktfilm einer neuen Filmreihe hätte man hier wesentlich mehr draus machen müssen. Trotzdem möchte ich den Film nicht schlechter machen als er ist und 2 Sterne von den Filmstarts-Kritikern ist echt etwas übertrieben.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 1. Dezember 2020
Im 'Tomb Raider'-Reboot übernimmt Oscar-Preisträgerin Alicia Vikander die Rolle der kultigen Videogame-Archäologin Lara Croft und hat, nachdem Angelina Jolie die Figur in zwei Filmen zum Leben erweckt hat, keine leichte Aufgabe. Trotzdem meistert Vikander die actionlastige Rolle weitaus überzeugender, als was man es zunächst erwarten würde - was nicht nur an Vikander, sondern auch am Film selbst liegt der auf einem ebenfalls vor ein paar Jahren stattgefundenen Reboot der Videogame-Serie basiert. Croft ist dementsprechend eine etwas bodenständigere und geerdetere Figur und hat im Film von Regisseur Roar Uthaug ein Abenteuer zu erleben, das einerseits als Origin-Story dient, andererseits die Figur in etwas düster wirkende Gefilde lenkt.

Damit kann sich die Neufassung von den früheren Verfilmungen recht positiv abheben, kommt um Vergleiche aber trotzdem nicht ganz herum. Der Grund: Die Grundelemente bleiben einmal mehr die gleichen und der Film tut sich ziemlich schwer, auch nur ansatzweise originell zu sein.

So verkommt auch die 'Tomb Raider'-Neufassung zu einem Indiana Jones-Verschnitt der jedoch Witz, Finesse und vor allem Cleverness weitestgehend vermissen lässt. Vielmehr ist es so, dass man sich fast ein bisschen zu ernst nimmt und die üblichen Plot-Punkte nach altbekanntem Muster abhakt. Da gibt es zwar ein paar ansatzweise interessante Geheimnisse zu enträtseln, aber wo diese in anderen Filmen noch Sinn ergaben, spart man sich hier jegliche Erklärungen. Das lässt den ansonsten stimmig umgesetzten Film schlecht durchdacht wirken - vor allem auch, weil man sich ansonsten ganz offensichtlich viel Mühe in der Umsetzung der Sets, der Effekte und vor allem den Stunts gegeben hat. Rein actionmässig weiss 'Tomb Raider' zu überzeugen!
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 4. Februar 2019
Als neu gewonnener Fan von Alicia Vikander (Genial: Ex Machina) freute mich die Wiederauflage von Tomb Raider. Der Trailer versprach einen realistischeren Film als die Angelina Jolie Streifen, mit einer einfühlsameren und charismatischereren Lara Croft. Wie man es mit dieser Grundlage schafft einen Actionfilm zu drehen, bei dem einem als Zuseher langweilig wird, ist mir ein Rätsel, aber es ist leider passiert. Ich hoffe auf einen zweiten Teil mit anderem Regisseur.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 30. Juli 2018
Der Reboot ist genauso platt und mit völlig übertriebenen Actionszenen gespickt wie seine beiden Vorgänger. Die hatten dafür aber eine klasse spielende Angelina Jolie in der Rolle der Lara Croft, welche die alten Filme immerhin noch eben so über Trash-Niveau zu hieven vermochte. Im neuen Film hat dagegen der Jugendwahn zugeschlagen und man bekommt statt dessen Alicia Vikander geboten. Diese hat für meinen Geschmack eine viel zu mädchenhafte Ausstrahlung und passt meiner Meinung nach nicht in die Rolle einer taffen Actionheldin wie Lara Croft.
Jessica H.
Jessica H.

4 Follower 20 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 15. März 2018
Ich fand den Film wirklich gut  Fsk ab 12 kam man sich jetzt streiten. 3D finde ich aber unnötig muss man nicht unbedingt haben. Bin mal gespannt ob weitere Teile kommen.
rock_soul
rock_soul

21 Follower 125 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 18. November 2021
Ich mag Alicia Vikander und ihre Lara Croft...die viel viel erstmal einstecken muss. Man hätte allerdings noch deutlicher zeigen können wie aus der normalen Lara...die coole, abgehärtete und sexy Lara Croft wird wie wir sie kennen und lieben. Leider ist der Rest des film recht lasch. Story und Dialoge sind nichts besonderes und auch sonst fehlt etwas was den Film besonders machen könnte. Nett, aber nicht mehr.
Hab eben gesehen es soll Teil 2 geben...freut mich und gibt Hoffnung auf Besserung. Allerdings ist die Chance vertan mit einer großen Charakterentwicklung überrraschend um die Ecke zu kommen. Das hätte hier pasieren und überzeugen müüssen.
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