District 9
Durchschnitts-Wertung
4,0
2530 Wertungen

72 User-Kritiken

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10 Kritiken
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4 Kritiken
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3 Kritiken
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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 23. Mai 2010
Einer der besten Alienfilme überhaupt!
Die erste Hälfte des Filmes hypnotisiert den Zuschauer mit gut durchdachten, humorvollen Filmelementen. Dananch wird der Film wesentlich ernster, ja sogar traurig und auf jeden Fall actionreicher.
Ein Muss für alle, die besondere, nicht alltägliche Filme mögen!
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 16. Mai 2010
krass und direkt
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 7. Mai 2010
"District 9" ist definitiv kein gewöhnlicher Science-Fiction-Film geworden, man muss sich auf die Geschichte einlassen können. Wenn man das aber erst einmal gemacht hat und sich auch nicht an den ganz so prächtig gelungenen Aliens stört, weiß der Film das Publikum doch ganz gut zu unterhalten. Die Story wird von Regisseur Neill Blomkamp gekonnt erzählt und hält die Spannung bis kurz vor Schluss geschickt aufrecht. Auch die Atmosphäre wurde durch die Wahl von Johannisburg als Dreh- und Spielort sehr gut auf die Leinwand gebracht. Die Darstellerleistungen sind allesamt solide, wenngleich bis auf Hauptdarsteller Sharlto Copley, der seine Rolle gut auszufüllen weiß, nur die Aliens wirklich im Mittelpunkt stehen.
Fazit: Wer sich mit der außergewöhnlichen Story anfreunden kann wird trotz kleinerer Schwächen wie z.B. die etwas mäßige Darstellung der Aliens, sehr gut unterhalten. Ein etwas anderer Alien-Film.
Alpha78
Alpha78

32 Follower 130 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 12. April 2013
Achtung! Dieser Film WILL nicht ganz ernst genommen werden. Er beinhaltet viele ironische bzw. genreparodistische Elemente, die man erst beim zweiten oder dritten Ansehen erkennt. Großes Kino.
KritischUnabhängig
KritischUnabhängig

110 Follower 216 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 12. Februar 2012
Es wurde an dieser Stelle schon vieles über "District 9" geschrieben. Es gibt Licht und Schatten. Was die wenigsten thematisiert haben, ist das unfertige Drehbuch. Es bleiben für einen Sci-Fi-Film einfach viel zu viele Fragen offen. Das hinterlässt leider einen faden Beigeschmack.

Was ist die Hintergrundstory der Aliens? Wieso sind sie auf der Erde gestrandet? Warum lassen sie sich einpferchen, wenn sie doch gar nicht mal so schlechte Waffen besitzen? Warum sind 3 Aliens schlau und der Rest anscheinend doof wie Stroh? Wieso übernehmen das Militär und Wissenschaftler nicht die Kontrolle über alles, sondern überlassen es einer privaten Sicherheitsfirma? Wieso geht van der Meerwe so dilettantisch mit Alienmaterial um und was soll das mit der Unterschrift? Warum mutiert van der Meerwe zum Alien bei Kontakt mit einer Flüssigkeit, die eigentlich nur als Treibstoff dient? Wieso hauen nur Vater und Sohn ab und lassen den Rest zurück? Was passiert über das Filmende hinaus?

Das sind nur einige Fragen, die mir jetzt so spontan durch den Kopf schossen, aber da gibt es noch viele andere Szenen, die nicht sehr glaubwürdig und fragwürdig waren. Für mich ist das Drehbuch nicht wirklich durchdacht. Schade. Hier wäre so viel mehr drin gewesen. Denn wie schon in den anderen Kritiken erwähnt wurde, gibt es auch tolle Ansätze im Film. Einige spektakuläre Effekte und Actionszenen, sozialkritische Töne, unkonventioneller Erzählstil, interessante Grundidee und ein paar (unerwartete) Splatterszenen.

Das Filmende schreit geradezu nach einer Fortsetzung. Leider ist noch nichts in trockenen Tüchern. Wenn es aber eine gibt, dann hoffe ich, dass einige offene Fragen aus diesem Film geklärt werden. Ansonsten muss man das Ende als enttäuschend werten.



6/10
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ein glungener Film mit sehr vielen Assoziationen auf Kulturen und Gesellschaften.

Hier winkt winkt ab und zu schwarzer Humor durch und was die letzten 30 - 40 Minuten angeht, so sind diese die besten Filmminuten des bisherigen Jahres. Ein absolutes Muss 09.

Man könnte sich das so vorstellen (kein Witz)



Eine Mischung aus:

Transformers + Starship Troopers + Halo + Robocop + Heat + Bad Boys +

Resident evil 5 und und und

Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Mit was für gigantischen Erwartungen ich doch in "District 9" gegangen bin: der interessante Plot, die Bilder des über Johannesburg hängenden Raumschiffs, dann die Lust machenden Trailer und auch noch das positive Review hier auf Filmstarts...



Doch das Dilemma beginnt bereits in den ersten Minuten, in denen der Hauptcharakter vorgestellt wird: Zu Beginn hatte ich noch das Gefühl (oder eher die Hoffnung), dass seine Naivität und Unruhigkeit so eine Art satirisches Stilmittel sein sollten, um ihn als Durchschnittsmenschen darzustellen, aber spätestens nach der ersten halben Stunde wurde aus dieser Hoffnung die bittere Gewissheit, dass der Drehbuchschreiber es wohl doch ziemlich ernst meinte und dazu noch jede nachvollziehbare Charakterentwicklung im Keim erstickte - und so wirkte der Hauptcharakter letztendlich wie nichts weiter als ein immer aggressiver werdender, hibbeliger, ständig verwirrt dreinschauender Freak, der oft einfach vollkommen unnachvollziehbar handelt: So hat er unter anderem keine anderen Sorgen als seine Frau über sein Handy anzurufen (was, wie jedes Kind weiss, ortbar ist - und woher hat er das überhaupt, nachdem er zuvor halbnackt aus dem OP-Saal geflüchtet ist?), während er gerade von einer brutalen Behörde verfolgt wird und ihm ein Alienarm wächst, super...

Die Schlüsselszene in Sachen Doofheit ist für mich aber diese, in der er munter im Slum mit schlauen Worte à la "Ich trau der Sache nicht." an dem Alien-Zylinder herumspielt, während es draussen Kugeln hagelt. Warum sollte eine Behörde auch nur auf die entfernte Idee kommen so jemandem eine solche Operation anzuvertrauen? Hallo?

Ich kann mir schon vorstellen, dass man hier versucht hat einen Anti-Helden zu konstruieren, aber das ist meiner Meinung nach grandios gescheitert und für mich das größte Ärgernis an "District 9".



Überhaupt verspielt der Film so ziemlich jeden seiner eigentlich großartigen Ansätze:

Die Grundidee, hilflose Ausserirdische auf der Erde stranden zu lassen und ein Auge auf die möglichen Antipathien der Menschen auf diese zu werfen ist erfrischend und voller sozialkritik und dann ist da noch das Mysterium um das Mutterschiff - aber was von diesen hohen Zielen übrig bleibt ist nicht wirklich viel...

Die Einführung dieser Grundkonstellation wird viel zu kurz einfach heruntergerattert, zwar geschieht dies auf stilistisch sehr ausgefeilte Art und Weise durch Interviews, Nachrichtenausschnitte usw, aber nachdem die Perspektive des Films immer mehr auf die "Entwicklung" des Hauptcharakters gelenkt wird verläuft der Film sehr gradlinig und ohne viele Hintergrundinformationen, die die ganze Geschichte wesentlich atmosphärischer gemacht hätten.



Die Nebencharaktere sind komplette Schema-F-Gestalten vom Typ "hochrangiger, von Geld und Macht korrumpierter Politiker mit schöner Tochter" (warum um alles in der Welt sollte ein solche einflussreicher und wahrscheinlich wohlhabender Mann seine Tochter an so einen naiven Hänfling vergeben? Der ganze Subplot, in dem der Hauptcharakter versucht, sie zurückzugewinnen, nachdem sie davon hörte, dass er beim sexuellen Kontakt (!) mit einem der Aliens ertappt wurde wirkt äusserst unglaubwürdig) und "sadistischer Söldner mit Selbstüberschätzung".

Daneben gibt es natürlich noch den anscheinend superschlauen Alienvater mit seinem Sohn - warum kam eigentlich sonst keiner der übrigen 1 Million Ausserirdischen seit über 20 Jahren auf eine ähnliche Idee, und warum scheint es dann letztendlich ja ganz einfach zu sein, das Mutterschiff wieder in Bewegung zu setzen oder diverse andere Sachen damit anzustellen?

Und warum ist nie einer Aliens auf die Idee mit all den tollen Superwaffen, die nur sie selbst benutzen können, auf die Idee eines bewaffneten Aufstandes zu kommen? Aber nein, lieber lässt man sich von irgendwelchen Voodoo-Gangstern Katzenfutter dafür geben und sich anschliessend eine Machete in den Rücken jagen, also bitte... selbst eine komplett degenerierte Alienrasse wäre nicht so naiv.



Ich glaube, ich hätte den Film sogar besser gefunden, wenn er wenigstens _unfreiwillig_ komisch gewesen wäre, aber dazu war der ganze Kontext einfach zu ernst.

Unterm Strich war das einzige, was mich an "District 9" gut unterhalten hat die Action inklusive für mich ziemlich unerwarteter Splatterszenen - schon traurig, bei einem solch potentialbehafteten Film so ein Ergebnis ziehen zu müssen.



Anscheinend wurde der Film als buntes Popcorn-Kino mit den üblichen, komplett ausgelutschten Elementen, aber eben der zusätzlichen Prise Exotik, der die Leute ins Kino treibt, geplant. Wenn man sein Hirn abschaltet wird man sicher auch gut unterhalten...
Flibbo
Flibbo

13 Follower 64 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Manchmal braucht ein Film einen großen Namen als Präsentator um Aufmerksamkeit zu erlangen, auch wenn er die Zierde mit großen Namen gar nicht nötig hat. In diesem Fall lautet der Name Peter Jackson. „District 9“ hat nichts mit den bekannten Werken von Peter Jackson zu tun, doch da nun die Aufmerksamkeit gewährleistet ist, bekommt der Film von Anfang an den Erflog, den er verdient.



Sehr viel Spannung wurde geschürt, sehr viel wurde erwartet und genauso sehr viel erfüllt „District 9“; zweifelsohne einer der Filme des Jahres. Diese fantastisch ausgearbeitete Mockumentary hebt Science-Fiction auf die nächste Ebene. Absolut überzeugend gespielt und mit perfekten Spezialeffekten versehen glänzt diese albtraumhafte Vision durch beeindruckende Authentizität. Dabei ist „District 9“ beklemmend, fesselnd, rau, rasant, kurzweilig und konsequent, ganz im Sinne eines perfekten Thrillers.



„District 9“ bedient sich teilweise bekannter Zutaten, ist letztendlich aber eine einzigartige und selten kreative Schöpfung, die im Science-Fiction-Genre Ihresgleichen sucht, wohlgemerkt dirigiert von einem Newcomer und ohne literarische Vorlage. Großartige Idee, großartige Umsetzung. Hier riecht es nach mindestens einer Oscarnominierung (Editing). Obendrein ist „District 9“ eine geniale Parabel auf die Apartheid und Fremdenfeindlichkeit, ganz ohne Zeigefinger. Die geschickteste filmische Metapher seit langem.



Lässt man diesen Ausnahmestreifen sacken und macht sich anschließend mit dem schon vorhandenen Feedback des Publikums vertraut, spätestens dann fällt auf, dass in der durchgehenden Action ein paar Logikfehler vorhanden sind, diese den Genuss im Allgemeinen aber nicht zu trüben vermögen. Hat man die Grundidee erst einmal angenommen -und das sollte kein Problem sein- steht dem packenden Kino-Erlebnis nichts mehr im Wege. „District 9“ ist eine Wucht mit Köpfchen. Unbedingt ansehen, denn sowas kommt wirklich nicht alle Tage.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film ging so

Hatte eigendlich mehr potenzial .

als was dann dabei raus kam.

Zu viele Logik löcher .ich weiß das hat jeder Film ,aber der hier hatte eindeutig zu viele.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Die ersten Minuten laufen und man wird überrascht von dem dokumentarischen Stil. Neugierig wartet man gespannt die Richtung ab, die der Film einnehmen wird. Als das erste Mal die Aliens im Dunkeln auftauchen gibt es einen Aha-effekt der aber bei klarerer Sicht schnell einem leichten Gefühl von Enttäuschung weicht. Die Gestaltung der Aliens entpuppt sich als vertane Chance. Die Enttäuschung wird größer als sich das Thema des Films langsam herauskristallisiert und auch die dargebotenen Szenen nicht überzeugen. Doch hat der vermeintlich schlechte Film den Zuschauer erstmal in all seinen Erwartungen enttäuscht entsteht aus einem zunächst langsamen und vor sich hinplätschernden Handlungsablauf eine immer schneller werdende Spannungsspirale die ihn doch noch in seinen Bann reißt. Auch an die Aliens gewöhnt man sich überraschend schnell. Und die schauspielerische Leistung bietet im positiven Sinne noch Unerwartets. Das Thema wird immer interessanter wobei vor allem die filmische Verpackung gegen den ersten Eindruck unheimlich stark überzeugt. Eine runde Sache. Unbedingt empfehlenswert, wenn man damit klar kommt, dass die anfängliche Erwartungshaltung enttäuscht wird und die traditionellen Alienfilmklischees nicht bedient werden. Das heißt nicht, dass man auf atemberaubende Schießereien und Actionszenen verzichten muß. Ich fand den Film gut, der geht unter die Haut. Viel Spaß!
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