District 9
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4,0
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Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
...und das sollte auch jedem bewusst sein, der sich den tollen Low-Budget-Film als Bereicherung für den Video-Abend aussucht! Wer keine Freude an utopischen Zukunftsszenarien hegt, der sollte doch besser einen großen Bogen um "District 9" machen! Zugegeben: Die Ausgangssituation ist unglaublich weit hergeholt (wie es aber auch die Bezeichnung Sci-Fi vermuten lässt), trotzdem beinhalted "District 9" viel mehr als sinnlose Weltraum-Ballereien und Mensch-vs.-Alien-Stereotype. Hinter all dem verbirgt sich überraschenderweise eine geschickte Kritik an Minderheitsfeindlichkeiten, was nicht zuletzt an den vorhandenen sentimentalen und teils schockierenden Szenen ausgedrückt wird. Was allerdings Sci-Fi-Fans aufhorchen lassen sollte, sind die unglaublich, man verzeihe mir, geilen Einfälle bzgl. der vorhandenen Waffentechnologie der Aliens. Ich habe in den letzten vergangenen 12 Jahren, seit dem "5. Element", keine eindrucksvolleren und innovativen Waffentechnologien mehr gesehen, wie in diesem vermeintlichen Low-Budget-Film! Mir ist bald die Kinnlade ausgeklinkt, als endlich der Kampfroboter zum Einsatz kam! Das rockt dermaßen, dass zumindest Mitglieder der NRA hier frohlockend mit Bleistift und Notizblock auf der Couch auf- und abrutschend müssten!!! Für mich ist "District 9" ein absoluter Volltreffer!!!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Zunächst vorneweg: Dieser Film ist anders als so ziemlich alle Filme, die ihr jemals gesehen habt. Daher ist dieser Film auch extrem schwierig zu bewerten und es ist kompliziert, ihn in seiner extremen Komplexität zu sehen. Doch der Reihe nach. Die Story des Films liest sich in etwa so: 1982 erscheint plötzlich wie aus heiterem Himmel ein gigantisches Raumschiff mitten über der südafrikanischen Metropole Johannesburg. Es verharrt über der Stadt für mehrere Monate, doch nichts geschieht. Motive für den Besuch der Aliens können nur erahnt werden. Daraufhin befiehlt die UN, dass das Raumschiff "gestürmt" wird und entsendet Truppen, um in das Raumschiff einzudringen. Als die Mannschaften die äußere Hülle geöffnet haben, eröffnet sich ihnen ein grauenvoller Anblick: Dürre, ausgezehrt und abgemergelt wirkende Außerirdische stehen dicht gedrängt in einem komplett verdreckten Raum. Die Regierungen beschließen, die Außerirdischen in ein Behelfscamp am Rande Johannesburgs zu bringen: District 9. In diesem Camp leben die Aliens von Menschen nahezu komplett isoliert in einer Gemeinschaft unter ärmlichsten Verhältnissen. Nun, im Jahre 2010, sollen die Aliens mithilfe der Firma MNU - einem Rüstungsgiganten - in ein anderes Camp verlagert werden, hunderte von Kilometern fernab der Zivilisation. Die Bevölkerung Johannesburgs empfindet die Außerirdischen nämlich als gefährlich und störend. An genau diesem Punkt setzt der Film an, der teilweise wie eine Dokumentation gedreht wurde: Der MNU-Mitarbeiter Wikus van de Merwe (Sharlto Copley) wird zum Einsatzleiter dieser Operation ernannt und soll den Außerirdischen eine Unterschrift abluchsen, die es MNU rechtlich ermöglicht, sie in das andere Lager zu deportieren. Hierzu darf die schwer bewaffnete Infanterie von MNU im Notfall auch alle möglichen Mittel einsetzen. Doch es geht MNU nicht im Entferntesten darum, sich den Aliens gegenüber freundlich zu verhalten und ihre Existenz zu verbessern in einem neuen Camp - MNU erhofft sich die Waffen der Aliens, welche der menschlichen Technologie weit überlegen sind, einsatzfähig zu machen. Denn diese Waffen sind genetisch an den Benutzer gekoppelt - sie können also nur von "Prawns", wie die Aliens wegen ihrer an Garnelen erinnernden Statur genannt werden, benutzt werden. Für Wikus eine selbstverständliche Angelegenheit, die er ohne jegliche Gewissensbisse erledigt - bis er bei einer Durchsuchung einer Hütte in District 9 mit einem mysteriösen Virus infiziert wird, der ihn offenbar langsam zum Prawn mutieren lässt...



Der Film besticht durch einen unglaublich guten und engagierten Hauptdarsteller in Sharlto Copley, dem man überhaupt nicht anmerkt, dass dies sein erster (!) Film überhaupt ist - wenn man von dem Kurzfilm "Alive in Joburg", dessen professionelles Remake District 9 ist, absieht. Die Kamerafahrten sind teilweise wirklich klasse und man merkt dem Film überhaupt nicht an, dass er "nur" 30M US-Dollar Budget hatte - die Special Effects sind, vorsichtig formuliert, richtig gut. Hier liegt aber leider Gottes auch das Problem des Films: In den letzten 20, 30 Minuten geht es eigentlich fast nur noch um hirnloses Herumgeballere, bei dem die einzelnen Teilnehmer der Schlacht mitunter äußerst unappetitlich ihr Leben aushauchen. Die Story ist hier bereits leider in den Hintergrund gerückt und auch der Anspruch des Films mit seinen Vergleichen zum Apartheidsregime in Südafrika sind nur noch minimal vorhanden - wenn überhaupt. Das Ende selbst ist prinzipiell sehr gut gestaltet und stellt ein "würdiges" Ende des Films dar, ohne dass es ein gigantisches Happy End gibt.



Wäre nicht dieser storytechnische Hänger im letzten Drittel gewesen, hätte ich diesem Film ohne Weiteres auch volle 10/10 gegeben und ihn als "Meisterwerk" deklariert. So aber reicht es leider unter dem Strich "nur" zu immer noch sehr guten 8,5/10 Punkten für einen Film, über den man noch eine Weile nachdenken wird und den man so schnell nicht vergisst.



Empfehlung: Nur mit einem starken Magen zu gucken, da einige Szenen extrem blutig und brutal sind. USK 16 ist meiner Ansicht nach das Mindestmaß, das man vertreten kann bzw. muss.



Beste Szene spoiler: Wikus ist bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Mutation und hat einen kompletten Alien-Arm. In einem Forschungslabor von MNU soll er daher mit besagtem Arm die Alienwaffen benutzen. Nachdem er zunächst nur auf Gegenstände geschossen hat, wird ihm nur ein gefangener Prawn vorgesetzt, der vollkommen verängstigt um sich schaut und dem man die Todesangst deutlich anmerkt. Wikus will partout nicht auf den Prawn schießen und wird daher physisch dazu gezwungen, den Abzug zu betätigen. Der Prawn explodiert in gefühlte 100.000.000 Einzelteile, die sich überall in der Halle verteilen und Wikus beginnt wie unter Folter zu schreien und hemmungslos zu weinen. Die Szene geht verdammt an die Nieren.
rock_soul
rock_soul

21 Follower 125 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
ein guter si fi film. die aliens sind mir was zu menschlich aber gerade gegen ende wird er nochmal sehr gut. schöne splatter effekte. schade das das offene ende dann doch nicht gnaz so offen bleibt.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Überraschend guter Film, die Geschichte ist innovativer als der ganze andere Alien-Quatsch den man bis jetzt zu sehen bekam. Die Umsetzung der interessanten Geschichte ist meiner Meinung nach gelungen, die Schauspieler sind (mir zumindest) eher unbekannt, aber auch nicht schlecht. Insgesamt ein empfehlenswerter Film - für alle, die mal was anderes sehen möchten als "böse" Aliens.
Lamya
Lamya

1.384 Follower 801 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich fand den Film ziemlich interessant. War irgendwie was neues. An sich ist der Film auch sehr gut gemacht. Gerade für das Budget von 30 Millionen Doller. Schauspielerisch gibt es auch nix einzuwenden. Mich hat der Film aber irgendwie stellenweise gelangweilt. Ich fand den Anfang ziemlich schwach. Den Mittelteil fand ich sehr gut und das Ende war dann wieder etwas schwächer. Scheint Geschmackssache zu sein. In meinen Augen eher was für zwischendurch. Aber Urteilt selber...



6/10
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich war gestern im Kino und mir fällt es immer noch schwer eine Bewertung abzugeben; der Film hinterließ bei mir einen sehr zwiespältigen Eindruck.



Rund um die handwerkliche Umsetzung kann ich meinem Vorredner zustimmen. Trotzdem hat mich der Film irgendwie nie richtig gepackt, und nicht einmal hatte ich ein Gänsehaut-Feeling, was für mich schon zu einem guten Film dazugehört.

Wieso war das so? Schwer zu sagen, zum einen liegt es vielleicht an der Reportage-artigen Darstellung, zum anderen an der doch irgendwie kühlen Inszenierung unsres eigentlich so coolen Alien-Holländer-Hybrids van de Merwe.



Weiterhin haben mich auch die Aliens an sich gestört. Es fällt ganz schwer mit ihnen zu sympathisieren, bei mir jedenfalls hat es nicht so wirklich geklappt.

Und die kitschige Stelle am Ende: "Nein... geh ohne mich, usw.", kommt schon Leute, das muss doch nicht sein.



Fazit: Gut, aber nicht genial; ich geb mal 7 Sterne.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
War gerade eben in "District 9", der Auserirdischen Film, der von "Peter Jackson" produziert wurde.

Wusste eigentlich gar nix von dem Film, aber er hat mich vollkommen überrascht. Echt cool was in den 112 Minuten passiert. Manchmal habe ich geahnt was passiert, aber mit dem Showdown am Schluss hätte ich nicht gerechnet.

Die Effekte sahen allesamt sehr gut aus. Und wenn ich nicht wüsste das es Computer gibt, hätte ich des alles für realistisch gehalten;). Auf jeden Fall wars sehr gute Unterhaltung und der Blu Ray-Kauf ist für mich zumindestens ein muss.

Deshalb

8,5 von 10 explodierenden Körpern
Mapache
Mapache

3 Follower 20 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Kurze Statements zum Film.



(Vorbedingung: habe keinen Trailer gesehen, wusste nichts über die Story, mag Filme mit Tiefgang)



Negativ:

- der Hauptdarsteller aber vor allem seine deutsche Stimme (nervig)

- Sprünge zwischen den Locations wirken teilweise zu schnell - jetzt hier, dann sofort dort, dann sogleich wieder hier - obwohl ja Distanzen überwunden werden müssen

- manche Gewaltszenen wirken unnötig



Positiv:

- unvorhersehbarer Plot

- neue Idee zum Thema - "First Contact"

- Erfrischend brutal und echt

- Kritik an der Profitgeilheit des derzeitigen Zeitalters





Würde ihn jedem empfehlen, der mit zerplatzenden Menschen zurecht kommt und fliegenden Körperteilen zurecht kommt.



(Hat mich ehrlich gesagt gewundert, dass ihn jemand mit seiner Frau angesehen hat. Die ist dann sicher so etwas wie die Kampftrinkerin im Feuerwehrverein.)



Der Burner war es nun nicht.

Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Was hier manche an Logikfehler gefunden haben wollen, ist schon lustig...



Der Film ist einfach klasse. Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile haben wir heute überall in der Welt. Das wird durch diesen Film anschaulich gemacht, indem diese Fremden eben Außerirdische sind. Und gerade was Vorurteile angeht trifft District 9 genau ins Schwarze: Man sehe sich nur die Kommentare hier an, die behaupten, diese Außerirdischen seien ein primitiver, dummer Haufen gewesen. Klar, die Leute von der MNU sagen das ja direkt vor der Kamera; dann muss es ja stimmen... Dass aber sogar das Außerirdischenkind das riesige Raumschiff fernsteuern kann, entgeht ihnen total; gescheige denn, dass es Klick machen würde...



Die angeblichen Logikfehler: Nein, es wird nicht alles vorgekaut. Man darf ruhig seine Denkfabrik benutzen und sich gerade im Hinblick auf Diskriminierung, Slums und Vorurteile Fremden gegenüber ein paar Gedanken machen. Natürlich ist sowas anstrengend; das kann man doch keinem erwachsenen Kinobesucher zumuten.



Warum lassen die Aliens das alles mit sich machen, wenn ihre Waffen doch so überlegen sind? 1,8 Millionen Aliens gegen den Rest der Welt? Sind die Aliens so primitiv, um sowas einfach mit Gewalt lösen? Wir Menschen würde sowas offensichtlich tun. Dazu kommt noch, dass die Aliens halb verhungert hier ankamen - beißt man in die Hand, die einen füttert?



Der Treibstoff, der Van DeMerve mutieren lässt: Was spricht dagegen? Gibt es irgendeine Gesetzmäßigkeit, die das verbietet?



DeMerve ging nicht gleich zum Arzt: Viele gehen nicht zum Arzt, ich kenn selber solche - es könnte ja was schlimmes diagnostiziert werden. Nennt man auch Verdrängung. Muss das unbedingt explizit erwähnt werden?



Keine Charakterentwicklung zu sehen: Nö, gar nicht. Ein Bürohengst, der zwar vor der Kamera den großen Macker markiert, aber in Wirklichkeit ein Waschlappen ist, wird zum Retter der Aliens, die er aufs Blut verteidigt. Ist ja mal überhaupt keine Entwicklung.



Wer Filme gern mit Grips anschaut und sich vermeintliche Plotholes gern selber zusammenreimt, für den ist dieser Film prädestiniert. Der Dokustil zu Beginn geht nahtlos in den "normalen" Filmstil über. Die Effekte sind allesamt sehr gut. Der Film an sich sehr spannend.



Wer auf hirnlose Unterhaltung steht, sei vor diesem Film gewarnt. Das ist hinausgeschmissenes Geld und da man auf doofe Kommentare während des Films (waren gestern so ein paar Leute dabei) sowieso getrost verzichten kann: Bleibt den anderen zuliebe einfach weg!
René81
René81

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4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Also, erstmal an alle diejenigen, die achsoviele Logikfehler entdekct haben wollen, schaut euch den Film nochmal an und diesmal das denken nicht vergessen!



Da ich vor kurzem überhaupt zum ersten mal von dem Film gehört habe, habe ich mir diesen nach den ersten Trailern auch direkt Gestern angeschaut. Ich kann nur sagen, er hat zurecht auf dem FFF gewonnen. Starke Story, harte Action ( überraschend Fsk 16, denn es ist definitiv Fsk 18) und unbekannte aber passable Schauspieler. Von der Drehart her wie eine Doku aufgebaut, aber das verleiht dem Film noch mehr Charisma.

Man sollte allerdings keinen reinen Actionkracher erwarten, da er doch auch eine starke sozialkritische Art hat, was ihn aber nur umso besser macht!



Und an Alle die hier eine Kritik reinschreiben! Verdammt, wenn ihr schon Details aus dem Film preigeben müsst, dann kennzeichnet es wenigstens als Spoiler!!! Ist doch total ätzend
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