James Bond 007 - Skyfall
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Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 5. November 2012
Schon Jahrelang habe ich nicht mehr so sehr auf einen Filmstart gewartet. Ja, nicht einmal auf TDKR. Nach genialen "Casino Royal" und enttäuschenden "Quantum of Solace" war ich verdammt neugierig auf Craigs 3. Bond Einsatz. Die Ungeduld wurde durch euphorische Kritik in den Medien noch mehr angefacht. Also betrat ich mit riesiger Er das Kinosaal. Und nun, ist der Film wirklich so gut wie alle behauptet? Schwer zu sagen. Es hängt absolut damit zusammen, mit welchen Erwartung bzw. Vorstellung man den Film angeht. Als "traditionellen" Bond Film ist Skyfall unbrauchbar. Als Agenten-Thriller der Neuzeit ist er brillant. Nachdem Vorstellung habe ich nur einen Satz im Kopf:" Ich habe auf alles erwartet, aber nicht so was." Skyfall ist absolut Bond-untypisch. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, Skyfall hat Bond-Regel zertrümmert. Es läuft nicht mehr nach Schema F ab: Ein Großwahnsinniger will die Welt beherrschen oder zumindestens den Weltfrieden ins Gefahr stürzen. Bond reist mit allerhand unglaublichen Gadgets und einer schöne Frau an der Seite quer durch alle exotischen Schauplätze um ihn zu stoppen. Und dann in einem spektakulären Showdown ihn auszuschalten. Und genau diesen Schema F hat mich dazu gebracht, keinen Bond Film mehr im Kino anzuschauen. Aber der Reihe nach.

Skyfall beginnt mit einem fulminanten Action Spektakel, der so gut war, dass ich dachte, es läuft bereits der Showdown. Es ist definitive der besten Intro der gesamten Reihe. Leider erreichten die restliche Actionszenen der Film nie mehr diesen Level. Dafür wartet der Film mit einer Story auf, die einige Überraschungen bietet ( spoiler: Wer hat schon erwartet, dass ein Bond Bösewicht schon kurz nach Auftritt geschnappt wird?
). Dafür, dass ich nicht wusste, wie sich der Film weiter entwickeln würde, kam bei mir zum ersten Mal beim einen Bond Film richtigen Spannung auf, die von dem klassen Soundtrack unterstützt wurde. Aber was mich am meisten beeindruckt hat, ist die Kamera. Nie wurde ein Bond Film schöner gefilmt. Die Szene in Shanghaier Wolkenkratzer ist einfach brillant. Der Kampf zwischen 007 und Patrice vor dem Neon Reklametafel schlicht atemberaubend. Einziges Manko ist der Endkampf in Skyfall. Sie sind leider zu dunkel. Die Darstellern: Auch wenn sie die meiste Zeit mit unbeweglichen und strengen Miene herum läuft, ist Judi Dench immer noch unübertrefflich. spoiler: Ich werde sie als M sehr vermissen.
Ralph Fiennes liefert in der wenige Szenen, die er hat, sehr ansprechende Leistung ab. Bérénice Marlohe hat mich gar nicht gefallen. Dafür aber Naomie Harris. Charmant und hübsch. Und Ihr Auftritt wirft einem ganzen neuen Licht auf einer altbekannten Figur. Javier Bardem wurde dafür kritisiert, dass sein Silva zu sehr an Joker angelehnt ist. Finde ich auch, aber stören tut es mit nicht. Im Gegensatz zu alle anderen Bösewichte ist Silva eigentlich selbst ein Opfer, der, als er ans Ziel ankommt, doch nicht wirklich schafft, seinen Plan durch zu ziehen. Und Bardem meistert den Part mit Bravour.

Und Daniel Craig? Vor "Casino Royal" noch vom allen im Grund und Boden gestampft, hat er dann die Welt gezeigt und einen fulminanten Debüt abgelegt. Schon damals hat er aus meiner Sicht mächtig an den Thron von Connery gesägt. Und heute, nach "Skyfall", kann ich, auch wenn es für viele "Bond-Jünger" Blasphemie ist, nur sagen:"Bond ist tot, lang lebe Bond!" Craig ist phänomenal! Anders als alle Bonds zuvor, die immer furchtlos und cool die aller größten Bedrohungen entgegen blicken, ohne mit Wimpel zu zucken Verletzungen und Schmerzen erleiden und gegebenenfalls einen smarten One Liner los lassen, ist Craigs Bond ein Mensch aus Fleisch und Blut. Was mit "Casino Royal" anfing und in "Quantum" konsequent fortsetzte, findet in"Skyfall" die Vollendung. 007 ist jetzt kein Super Agent mehr. sondern ein Geheimdienstler, der auch auf Hilfe von Mitspieler angewiesen ist (Stichwort Tube und Q), der auch Fehler macht, und Trauer zeigt. Skyfall kann nur mit Craig funktionieren. Denn ich kann einfach kein Brosnan oder gar Connery als 007 in der berührendsten Szene des Films vorstellen. Ich hoffe, Craig bleibt uns als 007 noch lange erhalten.

Fazit: Skyfall wird wieder die Fans in zwei Lager spalten: Fans der alten Bond Filme werden mit ihm weiterhin nichts anfangen können. Die die "Casino Royal" lieben, werden Skyfall auch mögen. Der neue Bond hat Mutigerweise einen neuen Weg eingeschlagen. Ich hoffe, er geht auch diesen Weg weiter. Zumindestens solange Craig den 007 verkörpert.
Flipnett
Flipnett

22 Follower 82 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 11. August 2015
Mit Spannung habe ich den neuen James Bond erwartet. Die User-Kritiken gehen hier zudem richtig auseinander. Ich werde mich nun der positiven Seite anschließen. Skyfall ist ein verdammt guter Film, der Konventionen bricht aber dennoch viele klassische Bond-Elemente enthält. Die Handlung ist trotz der Laufzeit von 140 Minuten gut umgesetzt. Auch wenn die Handlung keinen Preis gewinnen wird. Ich werde hier nicht Spoilern aber ich fand es toll dass dieser Jubiläums-Bond ein eher persönlicher Bond geworden ist.
Die Optik des Filmes ist atemberaubend. Skyfall ist mit seinen vielen (teilweise sehr langsamen) Kamerafahrten der optisch eindrucksvollste Bond geworden. Dazu kommt auch eine toll gefilmte Action wie "relativ" realistisch daherkommt. Von der Action hätte ich gerne mehr gesehen. Besonders in der ersten Stunde nach dem Vorspann ist der Film sehr ruhig. Hier hätte eine kleine weitere Actionszene nicht geschadet.
Die Darsteller sind alle toll besetzt und spielen Ihre Rolle fantastisch. Craig schafft es wieder seinen Bond perfekt darzustellen. Gefolgt von einer Judi Dench die hier viel Spielzeit bekommt und die eiserne Lady M spielt. Javier Bardem ist ein toller Bösewicht aber hat nicht viel Leinwandzeit. Bei dem häufigen Vergleich mit dem Joker aus Dark Knight verliert Bardem allerdings.
Batman ist übrings auch ein Bestandteil des Filmes. Zumindest was den Einfluss auch Mendes Regie und die Kamera angeht. Hin und wieder musste ich auch an die Nolan-Filme denken. Zum Glück wurde die sehr düstere Stimmung der Batman Filme nicht komplett übertragen. Das würde auch nicht zu James Bond passen.
Fazit: Ein toller Jubiläums-Bond. Allerdings auch ein Bond der nicht jedermann begeistern wird. Die eine oder andere zusätzliche Actionszene und ein stärkeres Bondgirl hätten mir noch besser gefallen.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 5. November 2012
Ich verstehe nicht, wie man wieder so einen riesen Schritt zurück machen konnte. Mit Casino Royale legt man eine grandiose "Wiedergeburt" der Filmreihe und einen meiner Meinung nach besten Bondfilm überhaupt hin, nur um dann sowas wie Skyfall zu produzieren?!
Auf ein Quantum Trost braucht man hier nicht eingehen. Selbst dieser Teil ist allemal besser als Skyfall und knüpft wenigstens inhaltlich an Casino Royale an.

Von dieser kann man in Skyfall behaupten, was man will, aber auf keinen Fall, dass sie nur im Ansatz gut wäre. Ich will hier jetzt nicht näher darauf eingehen, da in anderen Kritiken mit weniger als 3 Sternen schon zu genüge darauf eingegangen worden ist.

Nur aus handwerklicher Sicht kann man sich über den Film nicht beklagen. Sowohl die schauspielerischen Leitungen, als auch die Kameraeinstellungen sind gut bzw. gut gelungen.

Jetzt muss jeder für sich entscheiden, wie er die einzelnen Dinge bewertet. Ich gehöre eher zu denen, die handwerkliche Fehler verschmerzen, wenn die Handlung und Logik stimmen. Am wichtigsten ist mir aber, ob mich der Film in seinen Bann zieht und ich nicht des öfteren, wie während Skyfall geschehen auf die Armbanduhr schaue, oder mich langweile, da das Popcorn leer ist.

Nun kann man hier durchaus anmerken, dass auch die Handlung von Casino Royale nicht gerade tiefsinnig war, wie bei vielen anderen "großen" Bondfilmen übrigens auch nicht. Diese leben aber meiner Meinung nach eher weniger von einer tiefsinnigen Handlung, als viel mehr von diesem typischen "Bondgefühl". Das mag sich jetzt vielleicht wenig stichhaltig anhören, aber genau das hat mir fast während des gesamten Films, ausgenommen der Eröffnungsszene gefehlt.

spoiler: Es gab nicht diesen alles umspannenden Weltherrschaftsplot, bei dem alles auf Messers Schneide liegt, sondern es ging nur um Rache. (Da führe ich mir, wie hier schon einige erwähnt haben, lieber einen gewissen Nolan-Film zu Gemüte.) Man hatte nicht das Gefühl, dass die Aktionen Silvas globale oder weitreichende Folgen hätten. Zwar erwähnt er zwar kurz am Rande, dass er alles hacken kann, aber dem wird in der Handlung nicht weiter nachgegangen.


Auch das Bondgirl wird quasi nicht, wie vor allem in Casino Royale geschehen in die Handlung eingebunden, sondern wirkt wie künstlich aufgesetzt, da es auf der "Was Bond zu tun hat Checkliste" stand. Gerade hier hat ja Casino Royale, dass Bond mehr menschliche Züge erlaubte neue Türen aufgestoßen, die hier offensichtlich wieder mit einem großen Knall zugedonnert wurden.

Aus meiner Sicht kann man nur hoffen, dass im nächsten Bond wieder Bezug zu Casino Royal genommen wird. Dann mit Mr. White als Oberbösewicht.

Dies dürfte allerdings aufgrund der sehr positiven Pressestimmen und dem vermutlich großen kommerziellen Erfolg leider nicht passieren.

Von daher war das für mich wohl der letzte Bondfilm, für den ich im Kino habe Geld liegen lassen.
Max S.
Max S.

19 Follower 92 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 4. November 2012
Komme gerade aus dem Kino und bin gerade etwas enttäuscht. Ich habe mir von diesem Film mehr erwartet, obwohl ich die beiden Vorgänger mit Craig (Casino Royale & Ein Quantum Trost) nicht so berauschend fand. Der Film hat, obwohl er besser als die Vorgänger war, mich ein wenig enttäuscht. Aber nur sehr, sehr wenig. Zum Ablauf: Er fing rasant an, nämlich mit einer Verfolgungsjagd. Später war mir der Abgang spoiler: und die spätere Wiedereinweihung
ein wenig langweilig, später nahm der Film wieder an Fahrt zu. Zum Ende: Ich fand es sehr spannend, nur machte es mir nicht den Eindruck, dass ich gerade einen James-Bond-Film schaute. So viel zum Ablauf. Der Film weiht neue Charaktere perfekt ein. Raoul Silva, der Bösewicht, musste nur aus einem Aufzug aussteigen, langsam einen etwas langen Weg zu Bond laufen und währenddessen die jetzige Situation mit einem Vergleich schildern. Alleine das hat gereicht, um schon einen echten Eindruck von ihm zu bekommen. Wer aber das eigentliche Bond-Girl war, ist mir immernoch unklar. Mit einer Frau, die 20 Sekunden lang vorkam, hat er einmal geschlafen, eine Kollegin hat ihm das Leben gerettet und in eine andere hat er sich verguckt, diese starb aber dann einige Minuten später wieder. Zusammengefasst kann man sagen, dass der Film besser war als "Das Bourne Vermächtnis", kam aber nicht an "Mission:Impossible 4" heran. Fazit: Sehr gut
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 4. November 2012
Der unkaputtbarste Gentleman des Königreiches hadert in "Skyfall" mit seinem ersten Burn-Out. Kein Wunder: 50 Jahre lang versucht er die Welt zu retten und dann lässt ihn die Chefin über die Klinge springen.
Umso länger ich darüber nachdenke, umso ärgerlicher finde ich den Film. Gleichzeitig komme ich nicht umhin die Ästhetik und stilistische Umsetzung anzuerkennen.
Der Film war stellenweise sehr langatmig, zäh, vorhersehbar und streckenweise einfach nur belanglos.
Es war gewiss kein schlechter, aber bei besten Willen auch kein guter Film. Diese aufgesetzten Dialoge (einmal abgesehen von denen zwischen Daniel und Javier), diese "wir-arbeiten-jetzt-einmal-die-Checkliste-mit-den-Zutaten-ab-die-ein-Bond-Film-haben-muss-ohne-dabei-in-einem-Quantum-Trost-Desaster-zu-Enden" Herangehensweise hat man zu jedem Zeitpunkt gespürt, diese krampfhaften Versuche mit den Verweisen auf die alten Filme und gleichzeitig den Film im Hier und Jetzt zu verankern hat in der Balance nicht funktioniert und mir den Spaß am Film genommen. Das schlimmste ist jedoch, dass ich mich zu keinem Zeitpunkt für das interessieren konnte, was da auf der Leinwand passiert. Habe mich dabei erwischt, wie ich mir die Leute im ausverkauften Saal in der 1!!! Reihe angeguckt habe. Einfach nur geil, wie man sich in die 1!!! Reihe setzen kann, vermutlich denken die, dass das noch die besten Plätze wären. Aber ich schweiche ab.
Die Logiklöcher waren irgendwann mal dann auch nicht mehr schönzureden, selbst für einen Bondfilm.
spoiler: Wenn ich mir die Eröffnungszene aus Casino Royale vor Augen führe und dann diese lahme aus Skyfall in Türkije, hätte ich eigentlcih wissen müssen, dass mich der Film nicht abholen wird. Schon der Vorspann war, naja. Nach 45 Min. hat der Film mehr Gähnmomente als Highlights geboten. War die Shanghai Szene in irgendeiner Weise relevant für den Film??! Das Finale war gut bebildert und sehr atmosphärisch inszeniert, obwohl das Seting an Harry Potter erinnert hat, ABER wieso spielt ein Agent mit einem Golden Girl Kevin allein zu Haus, nur um die schurkische Tunte in die Falle zu locken, anstatt ne Armee einzusetzen!! Der öse Bub hat ja scheinbar alles genauestens und scheinbar seit Jahren geplant, nur um dann in den Gerichtssaal reinzuplatzen und wie ein plumper Amateur alles wegzuballern. Der ganze "Plan" stand für mich auch nicht im Verhältnis zum Aufwand, der da betrieben wurde. Und das Bondgirl (wenn man überhaupt von einem Bondgirl sprechen kann) war abgesehen von der miesen Performance in keinster Weise relevant für den Film, bzw. scheinbar auch für die Personen im Film nicht, denn irgendwann scheinen die Herren sie auf der einsamen Insel vergessen zu haben, da sie bis zum Abspann im Film keine Erwähnung mehr findet.
DerPjoern
DerPjoern

15 Follower 53 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 4. November 2012
Der neue Bond ist sehr, sehr gute Unterhaltung. Wer Bond mag, ist hier richtig. Mehr noch als in den beiden Vorgängern spannt der Film den Bogen zu den alten(Mit Connery und Moore) Filme mit der Einführung der Figuren Q und Moneypenny. Sehr positiv bleibt der trockene Humor des Films hängen. Besonders die Oneliner von Bond und Q geben dem Film etwas positiv britisches. Das Zusammenspiel der Figuren ist ein weiterer großer Pluspunkt. Dies kann nur durch die nötige Charakterzeichnung funktionieren. Und die ist bei fast allen Figuren gelungen. Nur die Figur des Bösewichts ist in ihrer Komplexität nur angedeutet und scheint so vor Paradoxien regelrecht verseucht zu sein. Mehr Leinwandzeit und Erklärung hätte bei mir zu einer Bestwertung geführt. Nicht desto trotz sind die Figuren sehr gut gespielt. Besonders Bardem spielt super, auch wenn seine (wie gesagt) nicht gut durchleuchtet ist. Die erste Hälfte des Films ist routiniert, wobei die Szenen in der MI6-Zentrale die Außenszenen ausnahmsweise in den Schatten stellen. Die zweite Hälfte ist Adrenalin pur und macht einfach Laune. So muss Bond einfach sein.
Wer zu kritisch ist, wird natürlich immer etwas finden was nicht hundertprozentig nachvollziehbar und logisch ist, aber Bond darf das.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 4. November 2012
Hey hab hier mal ein ganz gutes Video gefunden was eigentlich genau aussagt ob der Film gut ist oder nicht :) schauts euch einfach mal an ;) https://www.youtube.com/watch?v=5A5mK1iYOP0
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 4. November 2012
Also vorab möchte ich sagen, dass es für mich der beste Bond mit Daniel Craig war. Alles war perfekt inszeniert und es war alles dabei: Humor(so viel wie noch nie in den letzten Filmen , Liebe (auch wenn diesmal nicht viel), Action. Lobenswert sind die schauspielerischen Leistungen von Bond und seinem Gegner. Was ich als gute Idee empfand war das Auftreten früher Bond Elemente. Der Film hat endlich mal eine Handlung die sich nicht gegen die Welt richtet , sondern eine Tiefgründige Handlung die aus der Beziehung zwischen Bonds Gegner und M und der Vergangenheit von Bond besteht. Innovation gelungen!
Aber jeder sollte sich ein eigenes Bild machen weil der Film die Besucher spaltet
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 4. November 2012
Immer bevor ich meine eigene Kritiken schreibe schaue ich mir die bisherigen Negativberichte an. Da wird zum Beispiel erwähnt, dass Bond zu weich sei, zu theatralisch, keine Gimmicks besitzt, viel zu sehr "normal" sei und dass früher sowieso immer alles viel besser war. All denen empfehle ich eindringlichst sich The Avengers oder Mission Impossible anzuschauen. Und denen empfehle ich auch aufzuwachen.

Connery und Moore waren vor 30 - 50 Jahren. Das ist eine ganz andere Generation. Wenn der Bond der Post-9/11-Ära all diese Filme kopieren würde, dann wäre er nur ein Witz seiner selbst. Nein. Die Produzenten haben mit dem Bond von Daniel Craig genau das richtige gemacht. Nach dem grandiosen Casino Royal und dem mittelmäßigen Quantum Trost haben alle Akteure mit Skyfall erneut einen tollen 007 kreiert. Craig ist Bond und Bond ist Craig. Eine tief zerrissene Person, die auf der Suche nach Anerkennung und Liebe ist, seitdem ihm in er in der Kindheit ein großes Schicksal ereilte. Eine absolut glaubwürdige Story trotz einiger Logiklöcher, die aber Bond-typisch sind und daher ignoriert werden können. Es macht einfach Spaß, Bonds Handeln zu beobachten. Daneben gesellt sich ein toller Cast. Allen voran Javier Bardem. Ein perfekter Antagonist. Wie das böse Spiegelbild des Helden. Ralph Fiennes wirkt unterfordert, macht aus seinen kurzen Auftritten aber das Beste. Die großartige Judi Dench zeigt spoiler: in ihrem letzten Auftritt als Bonds Chefin
erneut eine gute Leistung spoiler: und man gönnt ihr förmlich den Ruhestand
. Ein weiteres Highlight ist Ben Wishaw als neuer nerdiger Q. Witzig, gewieft, clever, loyal. Kamera und Ton sind brilliant. Die Beklemmtheit der neuen MI6-Zentrale und die bedrohliche Ruhe der schottischen Highlands werden grandios aufgenommen. Die Action-Szenen sind Bond-typisch perfekt durchchoreographiert und speziell der Kampf vor der Lichtfassade eines Shanghaier Hochhauses und der Kampf bei der Anhörung sind das Eintrittsgeld wert.

Weil mich der Film selbst in der Spätvorstellung 2,5 Stunden jede Sekunde lang wachgehalten hat, gebe ich dem Film 4,5 Sterne.
blutgesicht
blutgesicht

174 Follower 292 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 4. November 2012
Für einen James Bond Film echt sehr durchschnittlich. Eine schlechte, einfallslose Story mit einem blöden Bösewicht, der vielleicht besser in einem Batman-Film reingepasst hätte. Mehr als nur stellenweise ist der Film ziemlich träge und langweilig. Spannung wird nur sehr selten aufgebaut und es gibt eigentlich auch keine Highlights. Schöne Frauen, raffinierte Tricks und geile Ausrüstung, wie man es aus anderen Bond Filmen gewohnt ist, sucht man hier vergebens. Warum dieser Film hier so gut bewertet wurde ist mir ein Rätsel. Schade, dass in der heutigen Zeit die Filme immer schlechter werden. Bei anderen Filmen kann man wenigstens noch sagen: Viel Action und wenig Handlung. Leider trifft selbst dieses auf diesen Bond Film nicht zu, sondern: Wenig Action und wenig Handlung !!!
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