Kritiken: Twilight 4: Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 1) - Seite 3
Twilight 4: Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 1)
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Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 27. November 2011
Aufgrund der vielen schlechten Kritiken bin ich ohne viele Erwartungen ins Kino gegangen und wurde dabei eigentlich positiv überrascht. Das Verhältnis zwischen Liebesdrama und Vampir-Werwolf Konflikt stimmt. Am besten Fan ich die schauspielerische Leistung von Kristen Stewart.
Natürlich weiß ich, dass man mit einem Film nie alle Details von einem Buch wiedergeben kann. Jedoch finde ich, dass der Film unnötig brutal und an einigen Stellen doch recht übertrieben war. Warum muss Edward, nachdem er Bella gebissen hat, noch minutenlang mit Blut am Mund herumlaufen? Nur um seinen natürlichen Jagdinstinkt nochmal zu zeigen? Dafür gabs den Punktabzug. Ansonsten bekommen die Fans, das, was sie erwarten. Eine verwirrte Bella, die zwischen ihren Gefühlen hin und her gerissen ist. Ein Edward, der das komischerweise versteht und ein Jakob, der nicht weiß wohin mit seinem Testosteron. Und gaaanz viele hübsche Vampire :) Für Fans definitiv sehenswert, für Nicht-Fans nur, wenn sie sich schon die anderen Teile angesehen haben. Ohne Hintergrund macht dieser Film keinen Spass.
Mit Breaking Dawn – Teil 1 beginnt der Abschluss der Twilight-Saga – in zwei Hälften aufgeteilt, wie es Hollywoods Blockbuster-Trend jener Zeit verlangte. Regisseur Bill Condon inszeniert das erste Finale als Mischung aus Hochzeitsmärchen, Körperhorror und düsterem Beziehungsdrama. Für Fans der Reihe ist der Film emotional befriedigend, für Außenstehende bleibt er ein kurzes, aber intensives Zwischenspiel mit erzählerischen Längen.
Die Handlung dreht sich um die langersehnte Hochzeit von Bella (Kristen Stewart) und Edward (Robert Pattinson). Nach den Flitterwochen auf einer paradiesischen Insel wird Bella überraschend schwanger – mit einem Wesen, das halb Mensch, halb Vampir ist. Die Schwangerschaft verläuft jedoch gefährlich und bringt nicht nur Bella an den Rand des Todes, sondern auch einen neuen Konflikt mit den Werwölfen – allen voran Jacob (Taylor Lautner) –, die in dem ungeborenen Kind eine Bedrohung sehen.
Optisch bietet der Film Hochglanzbilder und stimmungsvolle Kulissen, vor allem die Hochzeit und die Flitterwochen sind opulent inszeniert. Doch inhaltlich dominiert eine bedrückende Stimmung: Bellas körperlicher Verfall während der Schwangerschaft wird eindringlich und stellenweise verstörend dargestellt – ein Bruch mit dem bisherigen romantischen Ton der Reihe.
Schauspielerisch bleibt es durchwachsen: Stewart liefert in den körperlich fordernden Szenen eine ihrer stärkeren Leistungen ab, Pattinson spielt überzeugend zwischen Sorge und Verzweiflung, während Lautner mit zunehmend reduzierter Rolle kämpft. Nebenfiguren wie die Cullens oder die Werwölfe bleiben trotz ihrer Wichtigkeit eher blass.
Fazit: Breaking Dawn – Teil 1 ist eine düstere, emotional aufgeladene Vorbereitung auf das große Finale. Er wirkt stellenweise wie ein stilles Kammerspiel über Schwangerschaft, Tod und Wiedergeburt – mutig, aber auch etwas zerfasert. Für Fans bewegend, für andere zu langatmig. Der Film lebt vom Versprechen auf den finalen Höhepunkt.
Gut zugegeben:manchmal etwas kitschig,aber in jedem Fall sehenswert.Es ist alles dabei,was einen schönen Kinoabend so ausmacht: Liebe,Romantik,Leidenschaft,Aktion.Die Charaktere sind erwachsener geworden und die Maske hat ganze Arbeit geleistet.Mir/Uns hat er sehr gut gefallen.
Ich liebe diesen Film will am liebsten wieder und wieder ins Kino gehen... Fand ihn einfach nur toll... Ich habe alle Bücher mehrfach gelesen und finde es ist Super verfilmt... Edward ist natürlich weiterhin ziemlich heiß und die anderen Vampire sind auch nicht zu verachten... Freu mich tierisch auf den nächsten Teil...
Mein erster Twilight Film, vielleicht nicht der beste Einstieg. Oft kam es mir vor, der Regisseur hat vergessen "Cut" zu rufen. Die Szenen waren viel zu langwierig. Bei einer Vorführung um 23 Uhr kämpft man als Anfänger mit der Müdigkeit und versucht sich abzulenken, in dem man anfängt den Film zu analysieren: Wie wurde das Licht gesetzt, achtet auf die Kameraführung und die Dekoration des Sets. Ohne Kenntnis der vorherigen Filme macht dieser Teil für Einsteiger keinen Appetit auf mehr. Der Trailer umfasst ja fast die ganzen Handlungen. An diesem Abend hätte ich mir ausnahmsweise mehr Kinowerbung statt Hauptfilm gewünscht. Ich glaube, dass ich mir nächstes Jahr den 2. Teil nicht ansehen werde. Die Leute, die noch nicht mit Twilight in Berührung gekommen sind, können sich das Geld für den ersten Teil getrost sparen, es sei man studiert das Filmemachen und achtet auf alles andere als auf den spärlichen Inhalt.