Jackie Brown
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niman7
niman7

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4,0
Veröffentlicht am 23. Januar 2013
ich fand jackie brown zu schauen war etwas langweilig vorallem in den ersten 40-50 minuten weil wenig handlung drin ist und viele personen auftauchen und man garnicht weiß worum es in den film jetzt genau geht?? vorallem durch die anfangsszene mit der jackie am flughafen als sie den gang runter lĂ€uft und sie kommt dann erst viel spĂ€ter wieder vor und man ist da leicht vervirrt. trotz dies allen ist es ein sehr guter film, vorallem dank der vielen unterschiedlichen charakter die unterschiedlicher sein könnten, die aber am schluss alle das selbe ziel haben. was mir auch sehr gut gefallen hat ist die hintergrundmusik die sehr beruhigend wirkt und einen in die passende zeit bringt. der schluss ist auch wirklich sehr interessesant und gut gelungen.





(ich finde das die kritik von filmstarts ein wenig zu viel verrÀt.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
"Jackie Brown" ist vor allem eins: lÀÀÀÀssig. Anders als in seinen neueren Filmen "Kill Bill" und "Grindhouse: Death Proof" verkommt "Jackie Borwn" nicht zur handlungsarmen Hommage eines Kinoliebhabers, sondern enthĂ€lt eine ausgeklĂŒgelte, ĂŒberaus raffiniert erzĂ€hlte Story. FĂŒr diese Story lĂ€sst sich Tarantino viel Zeit, was dem Zuschauer, im Gegenteil zu seinem Meisterwerk "Pulp Fiction" zum Beispiel, mehr Raum gibt, eine tiefere Einsicht in die Charaktere zu erhalten. Und diese Einsicht lohnt sich durchaus! Pointierte, geradezu meisterhaft geschriebene Dialoge und eine gehörige Portion Humor sorgen dafĂŒr, dass es einem trotz ÜberlĂ€nge verdammt viel Spaß macht, den Protagonisten beim gegenseitigen Gegeneinanderausspielen zuzugucken. Auch die Darsteller scheinen allesamt so viel Spaß an ihren Rollen zu haben, dass es eine wahre Freude ist: Pam Grier, die blaxploitation-Queen der 70er, ist verdammt cool und versprĂŒht trotz ihres vorangeschrittenen Alters Charme und Charisma, Robert de Niro persifliert sein Mafia-Image, indem er auf geniale Art und Weise den verwirrten, aber impulsiven Trottelgangster gibt, Bridget Fonda amĂŒsiert als dauerbekiffte Zicke, die gern auch mal ein bisschen "rumhurt", Robert Forster ist schön smart und Samuel L. Jackson ist sowieso die coolste Sau auf dem Erdball.

"Jackie Brwon" ist zusammen mit "Pulp Fiction" mein Tarantino-Favorit.
Horror-Fan
Horror-Fan

11 Follower 47 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Guter Film. Story interessant erzÀhlt. Einige Wendungen bzw. immer neue Aspekte in der Geschichte. Einige lustige Szenen. Spannungsbogen aber zu niedrig.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
"Jackie Brown" ist wieder einmal ein wirklich genialer Tarantino Film, er schafft es aus einem Film den man in mehr oder weniger verschiedenen Szenenbereits gesehen hat, einen wirklich genialen und unterhaltsamen Film zu machen. Es gibt wirklich nichts zu bemĂ€ngeln. Tarantino hat wieder einmal auf geniale Weiße gezeigt was fĂŒr einen guten filmgeschmack er hat. NatĂŒrlcih etwas anderst aber so ist Tarantino eben und anderst ist auch hier wieder einmal gut. Aber nicht nur bei der Musik hat er einen Volltreffer gelandet, auch die Darsteller sind wirklich klasse ausgewĂ€hlt, Star trĂ€ngt sich hier neben Star und natĂŒrlich spielen diese Stars auch grandios. Doch ein großes Manko, zumindest wenn man den Film noch nicht gesehen hat, ist die Story, die entpupt sich jedoch als ein wirklicher Geniestreich. Denn mit den verschiedenen, genau genommen 3, HandlungsstrĂ€nge ist der Film in jeder Sekunde unterhaltsam. Es komtm wirklich nie Langeweile auf, denn alle Storys sind perfekt ausgearbeitet, man bekommt nie zu viel Informationen und auch nicht zu wenig, auch sind die jeweiligen Szenen nie zu lange oder zu kurz. Alles in allem ist Tarantino's "Jackie Brown" ein klasse Film der wirklich alles richtig macht. Er ist wieder einmal nichts fĂŒr alle, doch wahre Tarantino fans werden ihren Spaß haben, auch wenn es vielleicht Anfangs etwas abschreckt.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Mit seinen ersten beiden veröffentlichten Regiearbeiten „Reservoir Dogs“ (1992) und „Pulp Fiction“ (1994), sowie seinen DrehbĂŒchern zu „True Romance“ (1993) und „From Dusk till Dawn“ (1996) fabrizierte Quentin Tarantino einen derartigen Kult um sein Werk und seine Person, dass man meinen könnte, das hyperaktive Plappermaul hĂ€tte das gesamte Medium Film neu erfunden. Wahnwitzige Dialogduelle, in Coolness getrĂ€nkte Charaktere und unverblĂŒmte, sarkastische Gewalt enterten die Establishment -Fregatten und eine ganze Flotte von Nachahmern des tarantinoesken Stils kenterte und soff ab beim Versuch, den Kult zu erzwingen. Der Meister selbst nahm sich Zeit, ließ nach „Pulp Fiction“, einem der einflussreichsten Filme aller Zeiten, nicht eilends ein Beiboot hinab ins Fahrwasser des Erfolges und der Anbetung. Stattdessen nahm Tarantino einen Roman zur Hand und schrieb Elmore Leonards Krimi „Rum Punch“ (erschien 1992) in ein Drehbuch um, welches zu einer Huldigung einer seiner persönlichen Heldinnen werden sollte: Blaxploitation-Ikone Pam Grier. Aus der Romanfigur Jackie Burke machte er Jackie Brown, womit er Grier und einer ihrer berĂŒhmtesten Rollen, „Foxy Brown“, weitere Remineszenz erwies und sie schließlich auch fĂŒr die Titelrolle gewann.

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Grier spielt die Stewardess Jackie Brown, die GeldbetrĂ€ge fĂŒr den Waffenschieber Ordell nach Mexico und zurĂŒck schmuggelt. Als ihr zwei Bundesbeamte auf die Schliche kommen, landet Jackie fĂŒr kurze Zeit im GefĂ€ngnis, wird jedoch von dem Kautionsagenten Max Cherry rausgepaukt. WĂ€hrend Cherry sofort Gefallen an der attraktiven Frau findet, wollen die Bundesbeamten Jackie zur Mitarbeit und ÜberfĂŒhrung Ordells bringen. Als sie 500.000$ ins Land einfĂŒhren soll scheint der Zeitpunkt zum Zuschlagen gekommen. Doch nur Cherry ist eingeweiht, mit welcher Raffinesse Jackie Brown ihre eigenen PlĂ€ne verfolgt...

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Quentin Tarantino tat niemandem den Gefallen und erwies sich selbst nicht den BĂ€rendienst, mit „Jackie Brown“ den nĂ€chsten „Pulp Fiction“ schaffen zu wollen. Keine sonnenbebrillten Gangster in schwarzen AnzĂŒgen, keine exzessiven GewaltausbrĂŒche und nur wenige Experimente in der ErzĂ€hlstruktur; „Jackie Brown“ ist ein um einige der etablierten Stilmittel entschlackter Tarantino, aber immernoch klar als solcher erkennbar. Auf den ersten Blick könnte man meinen, der Film biedere sich all jenen Kritikern an, die Tarantinos Gewaltdarstellungen als Perversionen eines gestörten Geistes zu interpretieren wissen und vielleicht ist er wirklich das Werk, bei dem diese Fraktion am ehesten das Talent des Regisseurs anzuerkennen bereit ist. Im fast schon logischen Umkehrschluss blieb „Jackie Brown“ die Liebe einiger Fans durchaus verwehrt, was der Film aber weder als solcher, noch als Teil des Gesamtwerkes seines Schöpfers verdient hat.

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Als Hommage an Mike Nichols‘ „Die ReifeprĂŒfung“ (1967) und unterlegt mit Bobby Womacks 70‘s-Flair erzeugenden „Across 110th Street“ begleiten die Opening Credits Stewardess Jackie Brown durch den Los Angeles Airport, um sie dann fĂŒr lĂ€ngere Zeit zu verlassen und den Zuschauer stattdessen zum Zeugen eines großspurig auftretenden Ordell Robbie zu machen. Dieser trumpft vor seinem apathisch-rumdrucksenden Parter Louis und der dauerbekifften Melanie mit reichlich nacherzĂ€hltem Wissen ĂŒber Schusswaffen auf, wĂ€hrend im Fernsehen „Chicks who love Guns“ lĂ€uft. Und schon schafft Tarantino wieder einen jener unverwechselbaren Momente und zweigt vom Hauptstrom des Films einen von zig endlosen DialogflĂŒssen ab, die sich zwar in „Jackie Brown“ nicht in der vollendeten BanalitĂ€t ergehen, mit der sie „Reservoir Dogs“ und „Pulp Fiction“ zuhauf fluteten, aber hier wie dort immer auch nicht nur oder nicht einmal vorranging die Handlung, sondern die Charaktere voranbringen. So bringt Tarantino um einige Kurven gelenkt die Beziehungen des Trios Ordell, Louis und Melanie zum Vorschein, ohne dass sich auch nur der Hauch einer Story ankĂŒndigte, die drei dafĂŒr aber sofort Stellung in den jeweiligen Ecken beziehen, die der Regisseur ihnen zuweist. Das Tempo bleibt in der Folge bis kurz vor den völligen Stillstand gedrosselt, Ordell erfĂ€hrt, dass einer seiner Handlanger, Beaumont, im Knast gelandet ist, beauftragt Max Cherry mit der Kautionszahlung und tötet Beaumont nach dessen Freilassung. Den Mord inszeniert Tarantino fĂŒr seine VerhĂ€ltnisse zurĂŒckhaltend aus weiter Entfernung, zwei SchĂŒsse, kein Blut und dennoch wirkungsvoll genug, um Ordells KaltblĂŒtigkeit zum Zwecke des Selbstschutzes klar zu machen. Fahrt und Zusammenhang kommt erst in die Geschehnisse, als Jackie Brown mit einer betrĂ€chtlichen Menge Geld im GepĂ€ck festgenommen wird und sich als Kurierin Ordells entpuppt.

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Die Betonung liegt aber weiterhin auf Langsamkeit, besser gesagt auf Sorgfalt. Die Geschichte hĂ€tte sich problemlos in einem 90minĂŒter unterbringen lassen und in den 148 Minuten, die „Jackie Brown“ dauert, gibt es weder sonderlich abwechslungsreiche SchauplĂ€tze oder stĂ€ndige Überraschungen zu sehen, vielmehr legt Tarantino gesteigertes Augenmerk auf die Figuren und rĂ€umt ihnen jeden erdenklichen Raum frei, den der Plot nicht benötigt. Seine Schauspieler danken es ihm mit farbigen Performances, wobei die stets besonders in Szene gesetzte Pam Grier natĂŒrlich herausragen soll und dies auch tut. Sie macht ihre Jackie Brown resolut zur Herrin der Lage, wobei das KunststĂŒck darin besteht, dass niemand es bemerkt. Jede kleinste Anpassung an ihr jeweiliges GegenĂŒber, an Ordell, an Cherry, an die Bundesbeamten, jedes bißchen Wechsel in Mimik und Gebaren, wird von Tarantino genauestens beobachtet und von Grier passend gemeistert. Sie ist zwar nicht aus Ă€hnlich kultigem Material, wie etwa die Vega-BrĂŒder Vic und Vincent, dafĂŒr bleibt Jackie Brown eine greifbarere, nachvollziehbarere Person, der man ohne großartiges Wissen um ihren Hintergrund beisteht und folgt. DarĂŒberhinaus beweist sie Quentin Tarantino als herausragenden Figurenzeichner auch abseits eines vornehmlich von BrutalitĂ€t geprĂ€gten Jargons. Neben Grier ĂŒberzeugen Samuel L. Jackson und Robert De Niro in völlig untypischer Rolle standesgemĂ€ĂŸ, genauso Michael Keaton als Beamter des ATF Ray Nicolette. Bridget Fonda spielt ordentlich, erfĂŒllt aber lange nicht wirklich einen Zweck, außer der Auslebung von Tarantinos Fußfetisch und des weiteren Verweises in Form ihres Bikinioberteil/Minirock-Outfits auf die Blaxploitation-Orientierung des Films. Heimliches Highlight von „Jackie Brown“ ist aber Robert Forster als KautionshĂ€ndler Max Cherry, der der verbrecherischen Stewardess vom Fleck weg verfĂ€llt und ungemein sympathisch-unaufgeregt spielt.

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Nebst einer perfekten Auswahl an akzentsetzend-sicher genutzen Songs fehlt es dem Film ebensowenig an ironisch-skurilem Dialog- und Situationswitz und einigen, durch die Figuren interessant gehaltenen Höhepunkten und spannenden Auseinandersetzungen. Tarantino gelingen passgenaue Portraits und auch wenn seine Bilder sich hier und da ein wenig zu ausgiebig am Anblick seiner Hauptdarstellerin ergötzen, ist „Jackie Brown“ durch das Ineinandergreifen seines Zentrums (Grier) und der NebenschauplĂ€tze (Jackson, De Niro, Forster, Keaton) höchst gelungenes Kino. Durch Flashbacks und einige Montagen verkauft Tarantino die Story komplexer, als sie ist und inszenierte letztlich nie nĂ€her an der Konvention. Dennoch ist der Film mehr als eine bloße FingerĂŒbung und die richtige Maßnahme, um das Kult- und KulturphĂ€nomen Quentin Tarantino darauf herunterzurechnen, was er ist: ein Regisseur, dem eine schier grenzenlose Vielfalt an erzĂ€hlerischen Möglichkeiten und Variablen zur VerfĂŒgung steht und der dieses Ausnahmetalent zu nutzen weiß.

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komplette Review siehe http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=418824324&blogId=505320034
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. MÀrz 2010
In der Ruhe liegt die Kraft! Tarantino bringt mit seiner genialen Anspielung auf Filme wie "Foxy Brown" (1974) oder "Coffy" (1973) den ultimativen Beweis, dass ein ĂŒberragender Film ohne Action und schneller Handlung auskommen kann. Jeder Schauspieler ĂŒberzeugt, wobei Pam Grier einfach, auch auf Grund der Inszenierung heraussticht. Dazu ein wundervoller und sehr bewegender Soundtrack. Einfach umwerfend!!!
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