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Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 7. März 2013
Der Film ist unheimlich unterhaltsam. Er hat eine sehr aufwändige Ausstattung. Kostüme, Make Up und Sets alles wurde mit liebe zum Detail und immer hart an der Grenze zur Überzeichnung gestaltet. Zunächst ist es ungewöhnlich das hier Schusswaffen gegen Hexen eingesetzt werden. Mit Zeit macht dieses Detail den Film interessant weil es das Kräfteverhältnis ausgleicht. Nicht nur in der Waffenfrage, das Produktionsteam beweist an vielen stellen Mut und Konsequenz bewiesen. Wer Interesse hat sollte sich den Film auf der Leinwand ansehen.
Vorliegend ein Horrorfilm, der auf dem Märchen der Brüder Grimm basiert.
Und mit der bekannten Geschichte aus dem Jahre 1810 beginnt auch dieses Märchen: Hänsel und Gretel werden vom Papa im finsteren und auch so bitterkalten Wald ausgesetzt, treffen auf die Hexe, lassen sie in Notwehr brennen und schon beginnt viele Jahre später das professionelle Hexenkillen. In dieser Geschichte sollen entführte Kinder gerettet und ein großer Schlag gegen die Hexen an einem ihrer Feiertage durchgeführt werden. Dabei bekommen die vom Bürgermeister engagierten Geschwister Konkurrenz durch den Ordnungshüter Berringer. Eine Lovestory ist auch enthalten.
Gemma Arterton (Gretel) und Jeremy Renner (Hänsel) sind bekannt dafür, dass sie schauspielerisch einigermaßen etwas können. Die Inszenesetzung dieses Films ist so schlecht geraten (auch noch dreidimensional), dass bereits zu Beginn des Auftritts der beiden die Unglaubwürdigkeit ihrer Rollen eintritt. Der Geschichte mangelt es insgesamt an Einfällen. Nur die von den Brüdern Grimm abweichende und gegen Ende des Films aufgelöste Begründung für das Aussetzen der Geschwister im Wald, lässt den Zuschauer einen Moment aufblicken. Eingestreute, vermeintliche Gags wurden zielsicher neben das Zwerchfell gesetzt. Waffen aus dem 19. Jahrhundert sollten in einer Story, die wohl um 1600 spielen wird, nur mit guter Begründung auftauchen. Und so stillos wackelt das Unternehmen Film dem Abspann entgegen. Einzig Famke Janssen kann dem filmischen Unheil trotzen und liefert als Oberhexe im Sammelsurium der flachen Charaktere zwischen den maßlos übertriebenen und schlecht geschnittenen Kampfszenen eine beeindruckende Leistung ab. Weiter positiv: tricktechnisch ist nicht viel zu beanstanden, Langeweile kommt nicht auf, obwohl der Regisseur die Möglichkeiten, um insbesondere vor dem Showdown den Spannungsbogen aufrecht zu halten, kaum nutzt. Der Film wird dem Publikum gefallen, das einfaches, irgendwie inszeniertes Gut-gegen-Böse-Gemetzel bevorzugt.
Blutig, Trash und Splatter. Tommy Wirkola hat es geschaft das Märchen Klassiker ''Hänsel und Gretel'' mit guten 3D etwas so dämliches und Hirnlose zu erschaffen! Hänsel und Gretel: Hexenjäger ist einfach nur unnötig.
"Hänsel und Gretel: Hexenjäger" hat mir überraschend sehr gut gefallen! sehr gute action. sehr einfache dennoch interessante story. die köstüme und charaktere haben mir sehr gut gefallen!
Der Plot lehnt sich nur ansatzweise an das Märchen der im Wald ausgesetzten Kinder an: es sind Jeremy Renner und Gemma Arterton. Es geht Regisseur Tommy Wirkola auch nicht so sehr um das Märchen, sondern er nimmt es als Vorwand für Klopperei und Splatter. Und das geht leider auf Kosten von Witz und Esprit. Zwei verbale Jokes hat Hansel: er muss Insulin spritzen, weil er immer schon zu viel Kuchen gegessen hat. Später sagt er einmal, wenn du Hexen töten willst ‘ mach ihnen ordentlich Feuer unterm Arsch‘. Um gegen die Übermacht der Hexen bestehen zu können, bekommen sie Hilfe von der rothaarigen Hexe Mina (Pihla Viitala) einer weißen Hexe, sowie von Ben, einem Jungen aus der Gegend der unter dem Taufnamen Thomas Mann aufgeführt wird und vom Monster Eduard, einem Shrek-ähnlichen, gutwilligen Untier ohne dessen Ohren. Peter Stormare macht als Amtsrichter eine recht unglückliche Figur. Arterton zeigt sich hier von ihrer wandlungsfähigsten Seite: von Alice Creed über Tamara bis hin zu Gemma Bovary. Hier spritzt Blut, es platzen Körperteile und der berühmte Besen als Mini Scooter kommt zum Einsatz. Ballerei ist schlichtweg angesagt. Im Finale ist der Zuschauer dann schon so weit gewohnheitsmäßig an die Materie herangeführt worden, dass er sich über die Zerfetzungen menschlicher Leiber vor Lachen wegschmeißen könnte. Drum der Warnhinweis am Anfang: nichts für Jugendliche unter 16. Und der Plot könnte immer so weiter gehen. Einer schaut, der andere ballert. Die Gebrüder Grimm wären wohl entsetzt. Entertainment im 21. Jahrhundert.
eigentlich war ich positiv überrascht. die überraschende härte tut dem film gut und überrascht doch vielfach. gerade gegen ende hin machen trashige ideen richtig spaß. leider täuscht das über zu viele 0-8-15-hollywood elemente nicht hinweg die den film aus einer schon kultigen ecke wieder rauszerren. außerdem kann man sich an die namen einfach nicht gewöhnen..es klingt in den ohren einfach falsch...hänsel und gretel in nem hollywoodfilm...schade...hhätte viel mehr werden können
Erstmal war ick hin und her gerissen Hänsel & Gretel naja schauen wir mal aber ja der Film is echt gut... Immer mal wieder sehenswert... Geile Story...
Wenn ein Norweger mit US amerikanischen Schauspielern in Deutschland filmt und ein deutsches Märchen filmtechnisch vergewaltigt... Dann kommt genau dieser Schund heraus. Die Masken und Gesichter sind vom Computer bearbeitet, wie einfallslos. Die Waffen der Geisterjäger sind nicht zeitgenössisch sondern Mist. Die Dialoge sind Blödsinn, denn so wurde damals nicht geredet. Der Schnitt ist zu schnell und die Hauptdarsteller sind mir zu glatt mit zu modernen Frisuren. Nichts aber auch gar nichts orientiert sich irgendwie an dem Märchen der Gebrüder Grimm.
Hänsel und Gretel hält was der Trailer verspricht. Der Film ist 80 Minuten spaßiger Trash der sich nicht ernst nimmt. Ganz im Gegenteil zu dem unsäglich langweilgen Abraham Lincoln Vamiprjäger. Wer hier reingeht, weiß was ihm erwartet.
Der Film lebt von seinen tollen Masken und den Kämpfen mit den Hexen. Am besten gefallen hat mit Famke Janssen als Oberhexe. Sie spielt Ihr Rolle herrlich fies. D
er Film bestätigt auch das gute Masken immer besser sind als reine CGI-Figuren. Ganz weit vorne ist hier der Troll der im Trailer überhaupt nicht angepriesen wird. Heute eine kleine Seltenheit.
Fazit: Sehr kurzweiliger, temporeicher, blutiger, kreativer und actionreicher Fantasy-Action-Streifen. Sehr überzeugend in dieser Neuinterpretation ist besonders das orginelle Make-Up.